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Kein Zutritt! Tesla-Fahrern wird Einlass in Stadt verweigert

von | 25. April 2021 | Rund um Tesla | 0 Kommentare

Tesla-Besitzer berichten, dass sie von der Polizei wegen Sicherheitsbedenken in Guangzhou, China, vom Fahren auf der Autobahn abgehalten werden, berichtet Electrek.

Tesla-Unfälle erzeugen Unsicherheit

Nachdem ein Model S in Texas tödlich verunglückt ist, wird viel über den Sicherheitsaspekt der Elektrofahrzeuge diskutiert.

Die gleiche Aufregung findet auch in China statt, nachdem eine Tesla-Besitzerin wegen eines Unfalls am Stand des Autoherstellers auf der Shanghai Motor Show protestiert hat.

Als wäre das nicht schon genug, macht nun zur gleichen Zeit in Guangzhou ein Bericht über einen tödlichen Unfall mit einem Tesla-Fahrzeug die Runde, berichtet Global News:

„Der Verkehrsunfall ereignete sich am 13. April im Norden der Dongjiang Avenue im Bezirk Zengcheng in Guangzhou, wie das Büro für öffentliche Sicherheit in Zengcheng am Mittwoch mitteilte. Ein Auto fing Feuer, nachdem es mit der Zementbarriere auf der rechten Straßenseite und einem anderen Auto kollidiert war, was zum Tod eines Insassen führte.“

Tesla-Besitzer erhalten keinen Zutritt

Heute nun posten mehrere Tesla-Besitzer in China auf Social Media, dass sie von den Behörden daran gehindert werden, mit ihren Fahrzeugen in der Stadt auf der Autobahn zu fahren:

Die Polizei scheint alle Fahrzeuge des E-Auto-Pioniers aus „Sicherheitsgründen“ nach dem Unfall vom Fahren auf der Autobahn abzuhalten.

Auf seinem offiziellen Weibo-Account gab der kalifornische Autohersteller eine Erklärung ab, die mit der Situation in Zusammenhang zu stehen scheint (aus dem Englischen übersetzt):

„Heute Nachmittag haben wir uns proaktiv an die Zhengzhou Municipal Market Supervision Administration gewandt und die entsprechende Situation gemeldet. Um die Rechte und Interessen der Verbraucher zu schützen, sind wir bereit, vollständig zu kooperieren und die Rohdaten des Fahrzeugs eine halbe Stunde vor dem Vorfall an die Drittbewertungsagentur oder die von der Regierung benannte Technologie zu übermitteln. die Regulierungsbehörde oder den Verbraucher selbst.“

Die Situation ist im Moment noch recht undurchsichtig und weitere Entwicklungen müssen abgewartet werden.

Die insideTesla-Meinung

Dass die in einem kurzen Zeitraum geschehen Unfälle sowie die lautstarke Beschwerde einer Kundin eine Diskussion rund um die Sicherheit der Fahrzeuge und insbesondere des Autopiloten kreieren, ist völlig normal und zum Teil sicher angebracht.

Die Reaktion der chinesischen Behörden ist allerdings überzogen und alles andere als zielführend. Man darf nicht vergessen, dass alle Modelle top Sicherheitsrankings haben und statistisch keine auffallend hohe Unfallrate vorweisen.

TeslaNow schreibt zum Beispiel zum Model 3:

„Nach drei unabhängigen Ergebnissen der US-Behörde NHTSA, das australische ANCAP und dem EURO NCAP hat das Model 3 in der Crashtest-Sicherheit alle objektiven Rekorde gebrochen, ist damit das sicherste Auto aller Zeiten und hat mühelos 5 Sterne in jeder Kategorie und ausnahmslos in jeder Unterkategorie erhalten.“

Auch der Autopilot ist in seiner jetzigen Form kein Unsicherheitsfaktor. Tesla weist seine Besitzer eindringlichst darauf hin, dass man als Fahrer jederzeit aufmerksam und dazu bereit sein muss, in das Fahrgeschehen einzugreifen.

Es ist also nicht nachvollziehbar, dass Behörden in China Tesla-Besitzern Zutritt in die Stadt verweigert haben und es bleibt zu hoffen, dass die Situation schnell gelöst wird.

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