THG-Quote verkaufen: Als E-Auto-Fahrer schnell und einfach 400 Euro Prämie sichern

von | 22. Januar 2022 | Rund um Tesla, Empfohlen

THG-Quote verkaufen: Als E-Auto-Fahrer schnell und einfach 400 Euro Prämie sichern

Mit der Zeit wird es immer deutlicher: Der Klimawandel ist in vollem Gange und wir müssen unsere klimapolitischen Ziele erreichen. Große Sorgen bereitet dabei der Verkehrssektor. Konnten wir den Schadstoffausstoß im Sektor Energie in den vergangenen Jahren reduzieren, blieben die Werte im Sektor Verkehr konstant.

Generell gibt es nur drei Möglichkeiten, um eine Verringerung der Treibhausgase zu erreichen: eine Minderung des Verkehrsaufkommens, ein Umstieg auf umweltfreundlichere Verkehrsmittel oder ein Wechsel zu klimafreundlichen Antrieben.

Letzteres soll durch die sogenannte THG-Quote für Elektroautos beschleunigt werden. Diese ist neuerdings für Besitzer eines E-Autos interessant. Wie Sie als Nutzer eines E-Autos profitieren und wie Sie Ihre THG-Quote verkaufen und sich 400 Euro Prämie sichern können, erklären wir Ihnen hier.

SCHNELLER ZUR THG-QUOTE: Über diesen Link* kommen Sie direkt zur einfachen Beantragung der THG-Quote für Ihr E-Fahrzeug.

Was ist die THG-Quote?

Die Abkürzung THG steht für Treibhausgasminderungsquote (ebenso Treibhausquote oder Treibhausgasquote). Sie ist in Deutschland 2015 erstmals in Kraft getreten und soll als verkehrspolitische Maßnahme dem Schutz unseres Klimas dienen. Ziel ist, mehr erneuerbare Energien in den Sektor Verkehr einfließen zu lassen. Dadurch sollen die für das Klima schädlichen Treibhausgase verringert werden.

Mit ihrem Inkrafttreten löste die THG-Quote die Biokraftstoffquote ab, die bis Ende 2014 galt. Im Gegensatz zu der Biokraftstoffquote zielt die THG-Quote stärker auf die Minderung von Treibhausgasemissionen ab. Sie definiert den Anteil der nachhaltigen Brennstoffe im Verhältnis zur Gesamtmenge, fossile Brennstoffe inbegriffen.

In anderen Worten: Sie zwingt Unternehmen, die Treibhausgase ausstoßen, diesen Ausstoß jährlich um einen gewissen, stetig steigenden Prozentsatz zu verringern.

Letztlich hat die THG-Quote ein Ziel: Sie soll Anreize schaffen – auf der einen Seite für Unternehmen in „dreckigen” Branchen, auf der anderen Seite auch für Privatpersonen.

Warum die THG-Quote wichtig ist:

  • Schaffung eines Anreizes zur Verwendung nachhaltiger Treibstoffe
  • Klima- und Umweltschutz
  • angestrebter Abbau der steuerlichen Vorteile von Unternehmen (Subventionsabbau)
  • Konsolidierung des Bundesetats
  • Einführung nachhaltiger Kraftstoffe
  • Sicherstellung der energiepolitischen Versorgung
  • Einhaltung der vom EU-Parlament beschlossenen Richtlinien

Wie hoch ist die THG-Quote?

Die Höhe der THG-Quote wird in § 37a Absatz 4 BImSchG (Bundesimmissionsschutzgesetz) festgelegt. Sie lag 2015 bei 3,5 Prozent und wurde seitdem immer wieder angehoben. In diesem Jahr, 2022, wird sie einen Anstieg auf 6,5 Prozent nehmen. Bis zum Jahr 2028 soll sie auf 14,5 Prozent steigen, 2030 sogar auf 22 Prozent.

Wie funktioniert die THG-Quote und was ist THG-Handel?

Unternehmen sollen ihren Treibhausgasausstoß reduzieren – das ist die Idee. Allerdings muss nicht jedes Unternehmen gleich viel verringern, es reicht, wenn die Gesamtsumme stimmt. Daher kann und soll die Industrie die Verschmutzungsrechte untereinander handeln. Ein Unternehmen, das besonders klimafreundlich agiert, kann den Anteil der nicht realisierten Emissionen an einen Wettbewerber verkaufen, der weniger nachhaltig gearbeitet hat. Und neuerdings kann man eben auch als Privatperson mit E-Auto seinen Umweltvorteil verkaufen.

Wer kann die THG-Quote beantragen?

Als Besitzer eines E-Autos können Sie Ihr Fahrzeug bei einem Stromanbieter oder einem auf den Verkauf der THG-Quote spezialisierten Unternehmen registrieren. Diese Unternehmen übernehmen die Vermittlung zwischen Ihnen und den Unternehmen, die Verschmutzungsrechte kaufen wollen.

Das geht ganz einfach: Sie müssen anhand der Zulassung nachweisen, dass ein E-Auto auf Sie zugelassen ist. Weitere Belege sind (bisher) nicht nötig. Sie müssen also weder angeben, wie viele Kilometer sie mit dem E-Auto zurückgelegt haben, noch ist eine Angabe über den zugeführten Strom notwendig.

Der Nachweis erfolgt mit der Zulassungsbescheinigung 1. Anhand dessen soll verhindert werden, dass Sie sich doppelt registrieren und entsprechend doppelt abrechnen. Die Prämie gilt zunächst für ein Jahr und muss dann neu beantragt werden.

Wenn Sie Ihre Zulassung eingereicht haben, prüft das Umweltbundesamt Ihren Antrag. Nach erfolgreicher Prüfung werden die zertifizierten Anteile an die Unternehmen verkauft. Die Erlöse aus diesem Verkauf werden danach an Sie ausgeschüttet, abzüglich einer kleinen Provision für den Vermittler.

THG-Quote für Elektroauto beantragen: so geht’s

Seit 2019 können die eingesparten Emissionen von E-Autos auf die THQ-Quote angerechnet werden. Bisher war der Stromlieferant Besitzer der THG-Quote – das hat sich mit dem 1. Januar 2022 aber geändert. Seit Beginn dieses Jahres sind Besitzer von E-Autos sowie Betreiber einer Ladesäule selbst Eigentümer der THG-Quote. Achtung: Plug-in-Hybride fallen nicht darunter – nur reine E-Autos dürfen auf die Quote angerechnet werden. 

Es ist wenig praktikabel, wenn einzelne Besitzer eines E-Autos ihre Emissionen direkt an die Unternehmen verkaufen würden. Und mit Sicherheit hätten Konzerne wie Shell und Aral kein Interesse daran, sich mit Millionen von Autofahrern einzeln auseinanderzusetzen und Preisverhandlungen zu führen.

An dieser Stelle kommen Vermittler ins Spiel, die die eingesparten Emissionen von privaten Fahrern sammeln, diese bündeln und versuchen so attraktiv wie möglich an die abnehmenden Konzerne zu verkaufen.

Für Besitzer eines E-Autos eignen sich dabei besonders Plattformen wie Elektrovorteil.de*, die den Verkauf der THG-Quote vermitteln. Dort können Sie in wenigen Schritten Ihre Prämie beantragen:

  1. Schritt: Klicken Sie auf „Jetzt Prämie beantragen“.
  2. Schritt: Registrieren Sie sich.
  3. Schritt: Laden Sie je ein Foto von Vorder- und Rückseite Ihres Fahrzeugscheins hoch und klicken Sie auf „Weiter“.
  4. Schritt: Wählen Sie die für Sie passende Prämie aus und klicken Sie auf „Prämie beantragen“.

Ihr Antrag ist nun eingegangen und wird bearbeitet. Im Durchschnitt dauert es ca. 6–12 Wochen, bis Ihre Prämie ausgezahlt wird.

Darauf müssen Sie achten, wenn Sie ihre THG-Quote an private Anbieter verkaufen

Der Umstand, dass auch private Besitzer eines E-Autos von der THG-Quote profitieren können, hat zu einem rasanten Anstieg von Vermittlungs-Dienstleistern geführt. THG-Quoten-Anbieter befinden sich in einem hart umkämpften Wettbewerbsfeld. Die THG-Quote privat zu verkaufen, kann sich also zu einem lukrativen Geschäft entwickeln.

Bei den Anbietern ist zu beachten, dass die Höhe der Prämien sich unterscheiden kann. Einige Anbieter bieten auch an, die Erlöse an Umweltschutzprojekte abzuführen.

Beachten Sie zudem, dass die THG-Quote pro Fahrzeug nur einmal im Jahr auf ein zugelassenes Fahrzeug gewährt wird. Bei Verkauf eines Fahrzeugs mit einer verkauften Quote ist der neue Besitzer erst im Folgejahr berechtigt, einen neuen Antrag zu stellen.

Achten Sie des Weiteren darauf, ob in den AGB ein Mindesterlös zugesagt wird. Die meisten Vermittler lassen Sie auch zwischen einem fixierten Erlös und einer flexiblen Option wählen.

Wichtig ist: Wählen Sie einen guten und seriösen Anbieter, wenn Sie den Verkauf Ihrer THG-Quote beantragen möchten. Elektrovorteil.de* ist die Prämienplattform für die THG-Quote, die Ihnen eine zuverlässige, sichere und seriöse Abwicklung bietet.

Fazit

Die THG-Quote ist ein wirkungsvolles Instrument, um die Einhaltung der Klimaziele ein Stück realistischer zu machen. Aus der Sicht der Verbraucher ist die Quote meist positiv zu bewerten, denn mit der zusätzlichen Anrechenbarkeit von gesparten Auto-Emissionen wird der Wettbewerb um die kosteneffiziente Treibhausgasminderung für Energie im Sektor Verkehr gefördert.

Die THG-Quote bewirkt, dass Unternehmen, die ihre Emissionsgrenzen nicht einhalten, Verschmutzungsrechte von „sauberen” Firmen wie Tesla oder Ladesäulenbetreibern wie zum Beispiel E.On kaufen können. Das kommt der E-Mobilität im Allgemeinen zugute, da diese Firmen die Einnahmen für weitere Innovationen oder den Ausbau ihrer Netzwerke stecken können. Dadurch werden mehr noch Menschen von den Vorteilen der E-Mobilität überzeugt.

Für die Ölkonzerne entstehen Kosten durch den Erwerb der Zertifikate. Diese Mehrkosten werden sie auf die Verbraucher umlegen, indem sie die Preise für die Kraftstoffe erhöhen. Dadurch werden erneut Anreize geschaffen, um sich bei der Neuanschaffung eines Autos an der E-Mobilität zu orientieren.

Wer E-Auto fährt, bekommt mit der TGH-Quote ein nicht zu vernachlässigendes Argument an die Hand: Man schont die Umwelt und kann damit sogar noch etwas verdienen. Und mit Elektrovorteil.de* ist der Weg zur Prämie zudem sicher, schnell und unkompliziert.

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