195.000 Kilometer: Tesla zieht positive FSD-Testbilanz in EU-Land

von | 04. August 2026 | Tesla-FSD

195.000 Kilometer: Tesla zieht positive FSD-Testbilanz in EU-Land

Tesla hat mit FSD (Supervised) inzwischen 195.000 Kilometer auf französischen Straßen zurückgelegt. Nach Angaben des Unternehmens kam es bei den Testfahrten zu keinem nennenswerten Zwischenfall.

Tesla-FSD: Tests in anspruchsvoller Umgebung

Der Autobauer verkündete den Zwischenstand der andauernden FSD-Tests in Frankreich in dieser Woche auf X. Mehr als 60 Prozent der erfassten Kilometer entfielen demnach auf Stadtstraßen und Landstraßen.

Damit absolvierte das System einen Großteil der Tests nicht auf vergleichsweise übersichtlichen Autobahnen, sondern in komplexeren Verkehrssituationen:

Gerade im urbanen Raum muss FSD (Supervised) zahlreiche Verkehrsteilnehmer und wechselnde Bedingungen berücksichtigen. Dazu zählen Fußgänger, Fahrradfahrer, Kreisverkehre, Kreuzungen sowie Straßen mit unklaren oder fehlenden Markierungen.

Tesla wertet die insgesamt 195.000 Kilometer daher als wichtigen Fortschritt bei der Erprobung des Systems in Frankreich. Die Testfahrten sollen zeigen, wie zuverlässig die Software unter realen europäischen Verkehrsbedingungen reagieren kann.

Parallel dazu lädt der Elektroautohersteller Interessierte zu öffentlichen Demonstrationsfahrten ein. An 17 Standorten in Frankreich können Teilnehmer das System vom Beifahrersitz aus erleben, darunter in Paris, Lyon, Marseille, Bordeaux, Lille, Nantes, Toulouse und Straßburg.

Während der Vorführungen sitzt weiterhin ein Tesla-Mitarbeiter am Steuer. Die Besucher können beobachten, wie das Fahrzeug durch den Verkehr navigiert, Kreuzungen passiert und auf unterschiedliche Fahrsituationen reagiert. Viele Termine sollen bis zum 30. September angeboten werden.

Für französische Kunden ist FSD (Supervised) derzeit allerdings noch nicht als Abonnement verfügbar.

Europas FSD-Zulassung

Frankreich gehört zu mehreren europäischen Märkten, in denen der Elektro-Pionier sein Fahrerassistenzsystem vor einer breiteren Einführung testet. Auch in Spanien sammelte das Unternehmen bereits mehr als 275.000 Kilometer ohne einen gemeldeten schweren Zwischenfall.

Für Kunden freigegeben ist FSD (Supervised) in Europa bislang nur in den Niederlanden, Litauen, Estland, Dänemark und Belgien.

Vor einer Ausweitung auf weitere Länder muss Tesla nationale Tests abschließen und die europäischen regulatorischen Anforderungen erfüllen.

Sind 195.000 Kilometer ohne nennenswerten Zwischenfall für Sie ein überzeugender Beleg für die Sicherheit von FSD? Schreiben Sie Ihre Meinung in die Kommentare.

Quelle Beitragsbild: Tesla Europe, Middle East & Africa via X

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