Der Tesla-Wochenrückblick: Von Geldverbrennungsöfen und Berliner Polizei zur Aufrüstung in Shanghai

von | 26. Juni 2022 | Rund um Tesla

Der Tesla-Wochenrückblick: Von Geldverbrennungsöfen und Berliner Polizei zur Aufrüstung in Shanghai

Herzlich willkommen im Tesla-Wochenrückblick. Auch in dieser Woche war wieder viel los beim Elektro-Pionier.

Die letzte Woche war hauptsächlich geprägt von schlechten Nachrichten für Tesla. In den Gigafactories läuft es nicht rund und der Autobauer verliert laut CEO Musk dort jede Menge Geld. Auch sollen 3 Prozent der Belegschaft sollen entlassen.

Wir haben die Highlights kompakt für Sie zusammengefasst.

Tesla-Highlights der Woche

Neue Zahlen zur Entlassungswelle: Musk spricht von 3 Prozent

Elon Musk hat sich auf dem Qatar Economic Forum erneut zur aktuellen Entlassungswelle bei Tesla geäußert. Er sprach davon, dass der Autobauer vor allem im Angestelltenbereich in letzter Zeit sehr schnell gewachsen sei und daher ein Abbau von 3 bis 3,5 Prozent aller Beschäftigten nötig wäre. Dies sind deutlich weniger als die ursprünglich angekündigten 10 Prozent. Außerdem geht Musk davon aus, dass in einem Jahr sogar mehr Menschen für Tesla arbeiten werden als aktuell, der Abbau soll also eher von kurzer Dauer sein.

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Tesla erwägt erstmals TV-Werbung

Aktuell gibt der Elektroauto-Hersteller so gut wie kein Geld für Werbung aus, Anzeigen des Herstellers sucht man in Zeitungen, TV oder Internet vergeblich. Das gesparte Geld wird für die Verbesserung der Produkte ausgegeben – soweit die Philosophie. Dennoch erwog Elon Musk in einem neuen Interview nun das Schalten von konventioneller Werbung.

Der Grund: Musk wittert negative Vorurteile der großen Medien gegen ihn und sein Unternehmen und vermutet, dies läge an den fehlenden Werbeeinnahmen für die Zeitungen und Fernsehkanäle. Er möchte also durch Werbung vor allem negative Berichte über Tesla vermeiden und das Image aufwerten.

Priorität hat das Ganze allerdings nicht: E-Autos aus dem Hause Musk sind beliebt wie nie und die Auftragsbücher gut gefüllt.

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Musk kündigt Tesla Bot für Ende September an

Auf dem Qatar Economic Forum gab der Tesla-CEO bekannt, dass das Entwicklerteam auf einem guten Weg sei, bis Ende September einen Prototypen des humanoiden Roboters „Tesla Bot” auf die Beine zu stellen.

Tesla arbeite daran, nicht nur als Automobilhersteller, sondern auch als führendes KI-Unternehmen wahrgenommen zu werden. Weitere Updates dazu sollen beim „AI Day #2” am 19. August folgen.

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Berliner Polizei sorgt mit vermeintlichem Tesla-Verbot für Aufsehen

Die Polizei Berlin hat in einem Schreiben ihre Bedenken gegen Tesla-Fahrzeuge auf ihren Geländen geäußert. Das Problem liege vor allem in den vielen Kameras, die ihre Umgebung dauerhaft filmen und so auch Sicherheitsbereiche aufnehmen könnten – was generell verboten ist.

Im ursprünglichen Schreiben war auch von einem Verbot die Rede, die Polizei hat aber bereits klargestellt, dass dies nur der Sensibilisierung dienen sollte. Aktuell sei keinerlei Verbot in Kraft.

Schwierigkeiten in Gigafactories – hohe Verluste

Tesla-Chef Musk hat die neuen Fabriken in Brandenburg und Texas als „gigantische Geldöfen” bezeichnet. Aktuell stünden beide mit Milliardenverlusten da, wobei die Lage in Austin noch schlimmer sei als in Grünheide. Grund für die Probleme sind mangelnde Batterien und Lieferkettenstörungen vor allem in den chinesischen Häfen.

Die dortigen Lockdowns haben auch dem Tesla-Arbeitstier, der Gigafactory Shanghai, schwer zugesetzt und so die Produktionsprobleme nicht gerade verringert.

Geplante Aufrüstung in Shanghai

Trotz Lockdowns ist „Giga Shanghai” mittlerweile zurück in der Spur und produziert aufs Jahr gesehen etwa 500.000 Autos. Dennoch bereitet Tesla eine neue Schließung der Fabrik für einige Wochen vor. Während des Stillstands soll die Produktionskapazität dann so ausgebaut werden, dass künftig 21.000 Autos pro Woche oder knapp eine Million pro Jahr hergestellt werden können.

Das wäre nicht nur ein enormer Fortschritt für Tesla selbst, sondern würde Shanghai auch zum weltweit größten Exportzentrum für Autos machen.

Auslieferprobleme in Grünheide

Am Samstag wurde bekannt, dass der Autohersteller die Auslieferung diverser Model Y Performance abgesagt und den jeweiligen Kunden einen neuen Termin in mehreren Wochen in Aussicht gestellt hat. Grund ist anscheinend ein sicherheitsrelevanter Mangel, der auch nicht durch ein Softwareupdate ausgemerzt werden kann.

Um was genau es sich handelt, ist aber nicht bekannt. Für Musks Unternehmen ist es jedenfalls eine weitere Hiobsbotschaft in ohnehin schwierigen Produktionszeiten.

Model Y in Norwegen meistverkauftes E-Auto

Es gibt auch gute Nachrichten: In Norwegen, einem sehr Elektro-freundlichen und -begeistertem Land, führt das Model Y das Ranking der Zulassungszahlen sowohl im Juni als auch in ganz 2022 an. Dabei liegt der Crossover-SUV deutlich vor dem nächsten Konkurrenten, dem VW ID.4.

Interessant: Das Model 3 scheint bei den Norwegern nicht sehr beliebt zu sein, es taucht in den Top-Ten gar nicht auf.

Fazit

Auch in dieser Woche war wieder viel los bei Tesla. Die schlechten Nachrichten über den Anlauf der neuen Gigafactories häufen sich. Besserung ist aktuell allenfalls in Shanghai in Sicht. Dennoch sind Tesla-Fahrzeuge immer noch sehr gefragt, – ob also Fernsehwerbung wirklich nötig ist, bleibt abzuwarten.

Fans von künstlicher Intelligenz werden diese Woche jedenfalls glücklich sein; sie können sich auf den Tesla Bot freuen.  Wir sind gespannt, wie sich die Dinge entwickeln und was bis zum nächsten Wochenrückblick passiert.

Quelle Beitragsbild: Mit freundlicher Genehmigung von Tesla, Inc.

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