Tesla-Unterlagen für Gigafactory Grünheide ab Freitag öffentlich ausgelegt

von | 18. Juni 2021 | Gigafactory Grünheide | 0 Kommentare

Kaum ein Tag vergeht, an dem es keine Neuigkeiten zu Teslas Gigafactory in Grünheide gibt. Nachdem der Antrag vom US-Autobauer in den vergangenen Monaten komplett überarbeitet wurde, mussten die Unterlagen auch wieder öffentlich ausgelegt und jedem zugänglich gemacht werden – auch Umweltverbänden und Kritikern der Auto-Fabrik.

Lange war nicht bekannt, wann genau die Antragsunterlagen öffentlich ausgelegt werden. Laut eines Berichts von finanzen.net ist nun aber beschlossen, dass sie ab heutigem Freitag (18. Juni) in der Außenstelle des Landesumweltamtes Frankfurt (Oder) eingesehen werden können.

Die Unterlagen können nun bis zum 17. Juli eingesehen werden. Kritiker haben die Möglichkeit, bis zum 16. August Einwände vorzubringen.

Diejenigen, die die Chance nutzen und den Antrag durchschauen möchten, bekommen Einblick in die Immissionsprognosen für Luftschadstoffe, Lärm und Gerüche sowie den Artenschutz vor Ort und den Wasserbedarf. Auch liegt ein Erschütterungs- und Schwingungsgutachten zur Einsicht.

Tesla ändert Fabrik-Pläne

Wie kam es überhaupt dazu, dass Tesla wieder die Unterlagen öffentlich auslegen musst und damit das Risiko neuer Debatten auf sich nimmt?

Im April hat der Autohersteller die Pläne für „Giga Berlin“ um eine Batteriefabrik sowie zwei zusätzliche Presslinien erweitert. Anfang Juni wurden die überarbeiteten Unterlagen beim Umweltamt offiziell eingereicht.

Vor allem die Fertigung von Batteriezellen hat dabei viel Aufmerksamkeit erregt, da Kritiker und Anwohner Grünheides die Sorge hatten, der Wasserverbrauch würde folglich explodieren. Tatsächlich ist es den Ingenieuren des Autoherstellers mit einer bahnbrechenden Technologie gelungen, den Wasserverbrauch auf dem zuvor vereinbarten Maximalstand zu halten.

Nichtsdestotrotz verändern die Anpassungen den Antrag grundlegend, weshalb er nun wieder Gegenstand öffentlicher Debatten ist. Erst gestern haben die Umweltverbände Nabu und Grüne Liga nach einem vom Landesumweltamt zurückgewiesenen Widerspruch angekündigt, gegen Tesla in die nächste Instanz, das Verwaltungsgericht, zu ziehen.

Die Verbände fordern die sofortige Rücknahme der Vorab-Genehmigung, die es Tesla gestattet, Maschinen und Anlagen auf dem Werksgelände in Grünheide zu testen.

Quelle Beitragsbild: Olaf Arndt via Flickr

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