Tesla-Fahrer in Europa haben mit FSD Supervised bereits mehr als 20 Millionen Kilometer zurückgelegt. Innerhalb von nur 19 Tagen hat sich die gemeldete Fahrleistung damit von 10 auf 20 Millionen Kilometer verdoppelt.

Tesla-FSD wächst rasant
Tesla hat bekanntgegeben, dass Kunden in Europa inzwischen mehr als 20 Millionen Kilometer mit Full Self-Driving Supervised zurückgelegt haben.
Der Wert bezieht sich auf die Fahrten seit dem Start des Systems in den Niederlanden, wo die Freischaltung für Kunden am 11. April begann und Litauen, wo das System in dieser Woche genehmigt wurde:
Tesla owners in the Netherlands & Lithuania have now driven a combined 20 million kilometers on FSD Supervised!
— Tesla Europe, Middle East & Africa (@teslaeurope) May 23, 2026
🇳🇱 🇱🇹
Damit erreicht der Autohersteller diesen Meilenstein rund 42 Tage nach der Genehmigung durch die niederländische RDW und dem anschließenden Rollout auf Kundenfahrzeuge.
Besonders bemerkenswert ist das Tempo: Am 4. Mai hatte Tesla von mehr als 10 Millionen gefahrenen Kilometern in den Niederlanden gesprochen. Nur 19 Tage später hat sich dieser Wert verdoppelt, was etwa 526.000 zusätzlich gefahrenen FSD-Kilometern pro Tag entspricht.
Niederlande bleiben Kernmarkt
Die Niederlande sind weiterhin der wichtigste europäische Startmarkt für FSD Supervised. Dort begann Tesla im April mit der Freischaltung für Kundenfahrzeuge und sammelt seither reale Fahrdaten auf europäischen Straßen.
Diese Daten sind für den Elektro-Pionier besonders wertvoll, denn europäische Verkehrsbedingungen unterscheiden sich deutlich von denen in den USA. Beschilderung, Fahrbahnmarkierungen, enge Innenstädte, Kreisverkehre, Fahrradverkehr und unterschiedliche Vorfahrtsregeln stellen das System vor andere Herausforderungen.
Vor dem Kundenstart hatte Tesla nach eigenen Angaben bereits mehr als 1,8 Millionen Kilometer interne FSD-Tests in Europa durchgeführt. Die inzwischen über 20 Millionen Kundenkilometer übertreffen diesen internen Testumfang nun um mehr als das Elffache.
Litauen folgt nach
Neben den Niederlanden hat inzwischen auch Litauen grünes Licht für FSD Supervised gegeben. Damit ist das baltische Land der zweite europäische Markt, in dem Tesla das System offiziell auf Kundenfahrzeuge bringt.
Der Rollout erfolgte bereits per Over-the-Air-Update. Tesla zeigte dazu bereits ein Video auf X, in dem FSD Supervised auf litauischen Straßen unterwegs ist und dabei auch mit Regen und entsprechenden Sichtbedingungen umgehen muss.
Für Tesla ist Litauen ein wichtiger nächster Schritt, denn jeder zusätzliche Markt liefert neue Daten aus realen europäischen Verkehrssituationen und stärkt damit die Grundlage für weitere Freigaben.
Welche EU-Länder ziehen nach?
Der Meilenstein kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Tesla seine FSD-Aktivitäten in Europa sichtbar ausweitet. Neben den Niederlanden und Litauen laufen auch Tests in weiteren Ländern. In Belgien hat Tesla bereits die Erlaubnis für öffentliche Straßentests erhalten, und laut der flämischen Mobilitätsministerin könnte eine weitreichende Genehmigung für das Land kurz bevorstehen.
Gleichzeitig verweist Tesla auf die Größe seiner weltweiten Flotte. Global legen Fahrzeuge des Unternehmens nach eigenen Angaben inzwischen mehr als 320 Millionen Kilometer pro Tag zurück. In seinem Quartalsbericht für das erste Quartal 2026 sprach Tesla zudem von einem Anstieg bei FSD-Abonnements und Rekordwerten bei Netto-Neuabschlüssen.
Für europäische Tesla-Fahrer dürfte vor allem entscheidend sein, wie schnell weitere Behörden nachziehen. Die 20-Millionen-Kilometer-Marke zeigt jedenfalls, dass FSD Supervised in Europa nicht mehr nur ein Testthema ist, sondern bereits im Alltag vieler Kunden angekommen ist.
Glauben Sie, dass FSD bald auch nach Deutschland kommen wird? Schreiben Sie Ihre Meinung in die Kommentare.
Quelle Beitragsbild: Tesla Europe, Middle East & Africa via X
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