Tesla und Honda: EU-Kooperation zur Vermeidung von Emissionsstrafen

von | 03. November 2020 | Rund um Tesla | 0 Kommentare

Tesla und Honda haben eine Kooperation bestätigt, um ihre Verkäufe in Europa zu bündeln, damit Honda wegen des Mangels an Elektrofahrzeugen keine Geldstrafen für Emissionen zahlen muss.

Europa hat neue Vorschriften eingeführt, um die Flottenemissionen der Autohersteller zu reduzieren.

Jeder Autohersteller muss dafür mehr Elektrofahrzeuge verkaufen, um seine durchschnittlichen Emissionen zu senken und hohe Geldstrafen zu vermeiden.

Autohersteller, die mit Elektrofahrzeugen im Rückstand sind, dürfen ihre Verkäufe in Europa mit Autoherstellern zusammenlegen, die ihre Emissionsanforderungen bereits übertreffen, um diese Bußgelder zu vermeiden.

Jetzt berichtet das News-Magazin Bloomberg, dass auch Honda dem Tesla-Pool beitritt:

„Honda Motor Co. hat zusammen mit Fiat Chrysler Automobiles NV seine Flotte mit der von Tesla Inc. gepoolt, um die strengeren europäischen Emissionsstandards für Personenkraftwagen in diesem Jahr zu erfüllen“.

Bloomberg

Der Bericht erklärt nicht, wie viel Honda Tesla für die Teilnahme an dem Pool zahlt.

Honda hat vor kurzem ein neues Elektrofahrzeug, den Honda E, auf den Markt gebracht und diesen nur in Europa angeboten – was darauf schließen lässt, dass es sich um ein Elektroauto handelt, das die Normen erfüllen soll.

Der Honda E ist jedoch ein kleines Stadtauto mit kurzer Reichweite, und es wird nicht erwartet, dass Honda genug davon verkauft, um die Emissions-Anforderungen an die Flotte zu erfüllen.

Teslas Kredit-Geschäftsmodell floriert

Der Verkauf derartiger „regulatorischer“ Kredite ist derzeit ein wichtiger Teil des Geschäfts von Tesla.

Alleine im letzten Quartal trug er rund 400 Millionen Dollar zu Teslas Einnahmen bei. Der E-Autohersteller strebt allerdings dennoch an, langfristig ohne Kredite profitabel zu sein.

Dabei ist der E-Auto-Betrieb um CEO Elon Musk ist nicht der einzige Autohersteller, der von den neuen Vorschriften in Europa profitiert.

Volvo kündigte vor kurzem an, dass es die Flottenanforderungen übertreffen wird, und hat auch mit Ford eine Vereinbarung getroffen, die Verkäufe in Europa für einen nicht bekannt gegebenen Betrag zusammenzulegen.

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