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Tesla beauftragt deutsche Firma Saueressig mit Zellproduktion

von | 02. November 2020 | Rund um Tesla | 0 Kommentare

Die deutsche Firma Saueressig Engineering ist offenbar im Auftrag von Tesla an der Einrichtung von Maschinen für die Zellproduktion in Deutschland und in den USA beteiligt. Es ist nicht das erste Mal, dass das US-amerikanische Unternehmen auf Engineering-Know-how aus Deutschland zurückgreift.

Exklusive Nachforschungen von teslamag.de kommen zu dem Ergebnis, dass die im nordrhein-westfälischen Vreden ansässige Maschinenbaufirma Saueressig Engineering „spätestens im September“ mit dem Ausbau einer Pilotlinie in Fremont beauftragt ist. Auf dieser Linie sollen Batteriezellen im neuen Format 4680 gebaut werden.

Die Teams von Saueressig sollen in Fremont an Spezialmaschinen für den späteren Aufbau einer Produktionskapazität von 100 GWh arbeiten und haben bereits Aufträge für weitere Anlagen für die noch im Bau befindlichen Gigafactories Grünheide und Texas erhalten.

Saueressig selbst lehnte eine Stellungnahme ab, Teslamag fand jedoch frühere Aussagen und Berichte, in denen Saueressig u. a. einen Großauftrag eines amerikanischen Autoherstellers erwähnt und nach denen das Unternehmen an einem Forschungsprojekt beteiligt war, das „exakt in die von Tesla angestrebte Richtung für effizientere Zell-Produktion geht“.

Darüber hinaus könnte auch ein Patent von Saueressig für die Trockenbeschichtung von Elektroden im Raum stehen. Teslamag wies jedoch darauf hin, dass ihre Quelle möglicherweise „fehlerträchtig“ sei.

Tesla bedient sich gerne an deutschem Ingenieurs-Talent

Erst Anfang Oktober wurde bekannt, dass der kalifornische Autobauer eine Fusion mit der deutschen Firma ATW (Assembly & Test Europe GmbH) plane. Bislang zählt der Anlagenbauer Autohersteller wie Daimler, BMW und Volkswagen zu seinen Kunden.

Das Unternehmen, das zur kanadischen Firma ATS Automation Tooling Systems gehört, war eigentlich hochprofitabel, geriet dann aber durch den coronabedingten Auftragsrückgang in wirtschaftliche Schwierigkeiten und befand sich bereits in der Abwicklung.

Der Standort Neuwied in Rheinland-Pfalz sollte geschlossen werden. Dann soll Elon Musk geholfen haben. Inzwischen hat auch das Bundeskartellamt der möglichen Übernahme zugestimmt. Dort wurde das Verfahren unter der Notiz „Tesla / Tesla Grohmann Automation / ATS / Assembly & Test Europe (ATW)“ geführt.

Es ist daher offen, ob Tesla selbst oder ihre Tochtergesellschaft Grohmann mit ATW fusionieren wird.

Bekanntlich hat der E-Auto-Pionier im Jahr 2017 den deutschen Maschinenbauer Grohmann aus dem rheinland-pfälzischen Prüm übernommen. Seitdem firmiert der Maschinenbauer unter dem Namen Tesla Grohmann Automation.

Grohmann beendete nach der Übernahme durch die Firma um Elon Musk die bisherigen Geschäftsbeziehungen zu BMW und Daimler.

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