Grünen-Politiker fordert: Tesla soll Aachener Firma kaufen

von | 23. November 2020 | Rund um Tesla | 0 Kommentare

Ein deutscher Bundestagsabgeordneter drängt Tesla, den Hersteller von elektrischen Nutzfahrzeugen „Streetscooter“ zu kaufen und somit vor dem Unternehmensaus zu bewahren.

Er wandte sich deswegen sogar persönlich an Elon Musk.

Erst in DHLs Händen, jetzt auf Käufersuche – Tesla kommt ins Spiel

Zu einer Zeit, als elektrische Lieferfahrzeuge noch nicht so populär waren, übernahm DHL, eines der größten Logistikunternehmen der Welt, StreetScooter, um Elektrofahrzeuge für seine eigene Flotte und andere zu bauen.

Streetscooter entwickelte sich schnell zu einem wichtigen Hersteller von Elektrofahrzeugen im kommerziellen Bereich.

Das Unternehmen verfügt nun über zwei Fabriken, um seine Produktionskapazität auf „bis zu 20.000 Elektro-Lieferwagen pro Lieferjahr“ zu verdoppeln. Im vergangenen Jahr schloss sich der Aachener Betrieb mit Ford zusammen, um eine größere Version seines elektrischen Lieferwagens zu bauen.

Nachdem das Projekt aber mehr und mehr Verluste machte, hat die DHL wachsendes Desinteresse an dem Unternehmen bekundet und angekündigt, dass es die Produktion einstellen wird.

Das Unternehmen hat seitdem nach einem Käufer gesucht. Trotz Interesses aus China, hat der deutsche Bundestagsabgeordnete Oliver Krische jetzt eine andere Idee vorangetrieben: der kalifornische Elektroauto-Pionier Tesla solle die Produktion übernehmen und wieder aufnehmen.

Der Spiegel berichtete:

„Mit unkonventionellen Mitteln versucht Oliver Krischer das Überleben von Streetscooter zu sichern. Der Bundestagsabgeordnete der Grünen schrieb persönlich an Tesla-Gründer Elon Musk und bat ihn, den Aachener Hersteller von Elektrotransportern zu kaufen und die Produktion unter Federführung von Tesla fortzuführen.“

Spiegel

Vor der Einstellung der Produktion hatte Streetscooter über 15.000 Elektro-Lieferwagen produziert.

Bis zu 200 Kilometer Reichweite

Der Elektro-Van des Streetscooters ist so gebaut, dass er mit einem modularen Batteriesystem ausgestattet werden kann. Dieses kann Module mit einer Energiemenge zwischen 30 und 90 kWh aufnehmen, was angeblich eine Reichweite zwischen 80 km und 200 km ermöglicht – genug für die meisten Lieferfahrzeuge.

Tesla produziert noch keine kommerziellen Elektrofahrzeuge, jedoch steht das Unternehmen kurz davor, mit dem Bau seines elektrischen Semi-Trucks zu beginnen. In der Firma von Elon Musk wurde außerdem bereits früher über den Bau eines Elektro-Vans gesprochen.

Es ist nicht bekannt, ob Krischer bereits eine offizielle Antwort von Musk erhalten hat.

Was denken Sie? Bewahrt Tesla Streetscooter vor dem Bankrott und übernimmt deren Produktion? Teilen Sie Ihre Meinung gerne in den Kommentaren.

Bildquelle: Der Streetscooter Work als Lieferwagen von DHL (2017)

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