Doch nicht Jahresbeginn: Genehmigung für Tesla-Fabrik Berlin wohl auf Ende Januar verschoben

von | 06. Januar 2022 | Gigafactory Grünheide

Doch nicht Jahresbeginn: Genehmigung für Tesla-Fabrik Berlin wohl auf Ende Januar verschoben

Teslas deutsche Gigafactory in Grünheide – eine Neverending-Story? Das Unternehmen von Elon Musk wollte schon im Sommer 2021 mit der Produktion beginnen, nach mehrmaligen Verzögerungen im Herbst, dann im Winter.

Jetzt sind wir bereits im neuen Jahr, die offizielle Genehmigung hat die Fabrik aber noch immer nicht erteilt bekommen.

Giga Berlin: Kann Tesla Ende Januar starten?

Neuen Berichten zufolge wird die abschließende umweltrechtliche Erlaubnis wohl Ende Januar ausgestellt. Wie der rbb berichtet, teilte dies Axel Steffen, Leiter der Abteilung Umwelt des Ministeriums des Landesumweltamts am gestrigen Mittwochabend in Potsdam mit:

„Wir sind intensiv dabei, in die eigentliche abschließende Prüfung der Genehmigungsentscheidung einzutreten. Ich kann Ihnen aber heute noch nicht sagen, wann das zu einem Abschluss gebracht werden kann.“

Welche Probleme stehen noch aus?

Es gibt noch immer Störfaktoren, die die Erteilung der Genehmigung behindern. Dazu gehört zum einen die Aufteilung des Wassers. Tesla plant in Grünheide zusätzlich zur Autoproduktion auch die Errichtung und Inbetriebnahme einer Batteriefabrik, für die erhebliche Mengen Wasser gebraucht werden.

Zudem wird gerade von den zuständigen Behörden ein Störfall-Gutachten geprüft, wobei es um gefährlichen Abfall und die Einhaltung von Sicherheitsabständen gehen könnte. Hier wird vonseiten des Landesumweltamts mit baldigen Ergebnissen gerechnet.

Darüber hinaus will Tesla in der Nähe des Werkes ein Wasserwerk errichten, bestätigte Umweltminister von Brandenburg, Axel Vogel am Mittwoch. Ziel des Wasserwerkes soll sein, die Gigafactory mit Wasser zu versorgen. Auch hier wird es konkreter: Erst kürzlich erhielt eine Ingenieursgesellschaft aus der Region den Auftrag zur Grundwasseruntersuchung. Vogel äußerte sich dazu wie folgt:

„Ebenso angelaufen sind die geophysikalischen Untersuchungen, die das Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe Brandenburg in Kooperation mit der BTU Cottbus zur Detektion der Süß-Salzwasser-Grenze im Untersuchungsgebiet durchführt.“

Bei einem positiven Ergebnis soll das Klärwerk binnen weniger Jahre gebaut werden können.

Wann genau all diese Punkte final geklärt sind und es zur Genehmigung kommt, ist derzeit unklar. Laut rbb-Bericht würde Experten von einem Zeitpunkt gegen Ende des Monats ausgehen.

Quelle Beitragsbild: Mit freundlicher Genehmigung von Tesla, Inc.

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1 Kommentar

  1. Hallo erstmal.
    Ich fahre seit 4 Jahren mein Model X, 96.000 km und bin immernoch begeistert. Frankreich, Spanien, Andorra, Apulien und zum Nordkap mit unserem Sohn, der seit 3 Jahren Model 3 fährt. Wir hatten bisher noch nirgendwo Ladeprobleme. Elon Musk ist einfach genial. Wenn ich sehe, wie dagegen wenig Ladesäulen, oft kaputt, in Deutschland stehen. Ich habe schon Befürchtung, Wenn plötzliche alle anderen E Autos unsere nutzen dürfen. Elon Musk wollte vor Jahren einheitliche Anschlüsse, doch die Deutschen haben dankend abgelehnt. Ich befürchte, dass er erpresst wurde, damit alle laden können. Wir alten und neueTesla Fahrer, haben indirek den Aufbau mitbezahlt. Hoffentlich wird der Abgabepreis teurer für andere E Autos, Reservierung wäre auch eine gute Option. Ich wünsche Ihrem Team viel Erfolg für die Zukunft und ein gesundes neues Jahr.
    Super gute Beiträge! Herzlichen Dank dafür❤
    Ulla Lohwasser

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