Tesla hat ein offizielles Update zur FSD-Zulassung in Europa veröffentlicht. Nach über 1,6 Millionen Testkilometern auf europäischen Straßen hat der Autobauer nun sämtliche erforderlichen Unterlagen gemäß UN R-171 eingereicht.
Die niederländische Zulassungsbehörde RDW prüft aktuell die eingereichten Dokumente. Tesla rechnet mit einer Genehmigung in den Niederlanden bereits am 10. April, woraufhin weitere EU-Länder zeitnah nachziehen könnten.

Tesla-FSD: EU-Zulassung offiziell bestätigt
Auf dieses Update haben Tesla-Fahrer lange gewartet. Nach Jahren voller Spekulationen und Verzögerungen liefert das Unternehmen von Elon Musk nun erstmals konkrete Fortschritte. Am Freitag erklärte der Elektro-Pionier auf X, dass die umfangreichen Tests in enger Abstimmung mit der niederländischen Behörde RDW abgeschlossen sind und sich die Auswertung nun in der finalen Phase befindet.
Erstmals nennt Tesla dabei auch ein konkretes Datum für die mögliche Genehmigung der autonomen Software. Bereits am 10. April könnte die Freigabe in den Niederlanden erfolgen, wie es dem Unternehmen zufolge von der RDW kommuniziert wurde. In der Folge könnten weitere EU-Staaten die Zulassung übernehmen, sodass ein europaweiter FSD-Rollout deutlich an Tempo gewinnen dürfte:

Massive Testphase vor Genehmigung
Tesla beschriebt in der offiziellen Stellungnahme, dass die Genehmigung keineswegs leichtfertig erfolgt. Dem ging eine umfangreiche Testphase voraus mit zahlreichen Studien, Testfahrten und bereitgestellter Dokumentation (aus dem Englischen übersetzt):
- Über 1.600.000 km FSD-Testfahrten (unter Aufsicht) auf EU-Straßen
- Über 13.000 Mitfahrten mit Kunden
- Über 4.500 durchgeführte Testszenarien auf der Rennstrecke
- Tausende Seiten schriftlicher Dokumentation zu über 400 Konformitätsanforderungen
- Dutzende Forschungsstudien zur Sicherheitsleistung bzw. zu Sicherheitsergebnissen
Für Tesla-Fahrer in Europa fühlt sich das Update fast wie eine Erlösung an. Während in den USA, China, Australien, Neuseeland und anderen Ländern außerhalb der EU die Software schon lange verfügbar ist, fühlte es sich hierzulande zwischenzeitlich so an, als würde es nie Realität werden.
Jetzt aber herrscht endlich Klarheit. Wie der Elektroautobauer das autonome Fahren in Europa letztlich anbietet, ist noch nicht völlig klar. Hinweise deuten daraufhin, dass es auch in Europa ein flexibles Monatsabo geben wird.
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Quelle Beitragsbild: Mit freundlicher Genehmigung von Tesla, Inc.
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