Im Tesla-Quellcode sind konkrete Hinweise auf den EU-Start von FSD aufgetaucht. Sogar ein 99-Euro-Monatsabo scheint bereits vollständig vorbereitet zu sein.

Tesla-FSD vor EU-Start
Neue Analysen der Vorab-Version 2026.4.1 deuten darauf hin, dass Tesla den europäischen Rollout von FSD (Supervised) technisch vorbereitet hat. In internen Bereitstellungsprotokollen taucht erstmals eine eigene Sektion zur regionalen Erweiterung auf. Zudem findet sich ein spezifischer Aktivierungsschalter für die EU-Version der überwachten Autonomie.
Dies geht aus einem aktuellen Post auf X vom Tesla-Beobachter Rustavi hervor. Zuerst wurde der Hinweis im Quellcode von einem britischen Nutzer in der Community „UK Tesla Owners“ geteilt:
🚨 BREAKING: FSD Supervised Launch in Europe/UK Imminent? 🇪🇺🇬🇧
— Rustavi (@Rustavi) February 22, 2026
New deep-dives into the source code of Tesla’s regional websites, the Dutch RDW (Regulator), and the UK Department for Transport (DfT) suggest we are in the "final seconds before midnight" for FSD Supervised in… pic.twitter.com/TJ9ex1pMNz
Besonders brisant: Die Infrastruktur für den Start ist offenbar bereits vollständig integriert. Das spricht dafür, dass Tesla nur noch auf das regulatorische Go wartet.
99-Euro-Abo vorbereitet
Im Quellcode wurden zudem versteckte Elemente entdeckt, die klar auf ein bevorstehendes Abomodell hindeuten. Buttons wie „Testversion starten“ oder „Jetzt bestellen“ sind bereits implementiert, aktuell jedoch noch unsichtbar geschaltet.
Auch im Abrechnungsmodul findet sich ein konkreter Preis: 99 Euro pro Monat. Damit würde Tesla FSD in Europa zu einem deutlich niedrigeren Einstiegspreis anbieten als in den USA. Die Buchungslogik für sogenannte Ride-Alongs, also begleitete Demo-Fahrten, ist ebenfalls bereits aktiv hinterlegt.
Niederlande als Schlüsselmarkt
Der europäische Start scheint von den Niederlanden auszugehen. Dort laufen bereits offizielle Demonstrationsfahrten mit der aktuellen Software-Version 14.1.7. Diese Testphase dient der finalen Validierung im Rahmen der UN-R-171-Regularien für Fahrerassistenzsysteme.
Auffällig ist zudem, dass neue Support-Dokumente in niederländischer und französischer Sprache spezifische Verkehrslogik enthalten, etwa für Kreisverkehre und Straßenbahnen. Solche Funktionen fehlen bislang in nordamerikanischen Handbüchern und deuten klar auf eine fortgeschrittene Lokalisierung hin.
Trotz aller technischen Vorbereitung bleibt die entscheidende Hürde regulatorischer Natur. Die niederländische Behörde RDW muss im Rahmen der DCAS-Zulassung unter UN-R-171 grünes Licht geben. Sollten bei den laufenden Validierungsfahrten kritische Punkte auftauchen, könnte Tesla die Aktivierung kurzfristig verschieben.
Steht der EU-Launch von Tesla FSD unmittelbar bevor oder erwarten Sie weitere Verzögerungen? Schreiben Sie Ihre Meinung in die Kommentare.
Quelle Beitragsbild: Mit freundlicher Genehmigung von Tesla, Inc.
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