Hinweise im Quellcode: Tesla-FSD kurz vor EU-Launch mit 99-Euro-Monatsabo

von | 23. Februar 2026 | Tesla-FSD

Hinweise im Quellcode: Tesla-FSD kurz vor EU-Launch mit 99-Euro-Monatsabo

Im Tesla-Quellcode sind konkrete Hinweise auf den EU-Start von FSD aufgetaucht. Sogar ein 99-Euro-Monatsabo scheint bereits vollständig vorbereitet zu sein.

Tesla-FSD vor EU-Start

Neue Analysen der Vorab-Version 2026.4.1 deuten darauf hin, dass Tesla den europäischen Rollout von FSD (Supervised) technisch vorbereitet hat. In internen Bereitstellungsprotokollen taucht erstmals eine eigene Sektion zur regionalen Erweiterung auf. Zudem findet sich ein spezifischer Aktivierungsschalter für die EU-Version der überwachten Autonomie.

Dies geht aus einem aktuellen Post auf X vom Tesla-Beobachter Rustavi hervor. Zuerst wurde der Hinweis im Quellcode von einem britischen Nutzer in der Community „UK Tesla Owners“ geteilt:

Besonders brisant: Die Infrastruktur für den Start ist offenbar bereits vollständig integriert. Das spricht dafür, dass Tesla nur noch auf das regulatorische Go wartet.

99-Euro-Abo vorbereitet

Im Quellcode wurden zudem versteckte Elemente entdeckt, die klar auf ein bevorstehendes Abomodell hindeuten. Buttons wie „Testversion starten“ oder „Jetzt bestellen“ sind bereits implementiert, aktuell jedoch noch unsichtbar geschaltet.

Auch im Abrechnungsmodul findet sich ein konkreter Preis: 99 Euro pro Monat. Damit würde Tesla FSD in Europa zu einem deutlich niedrigeren Einstiegspreis anbieten als in den USA. Die Buchungslogik für sogenannte Ride-Alongs, also begleitete Demo-Fahrten, ist ebenfalls bereits aktiv hinterlegt.

Niederlande als Schlüsselmarkt

Der europäische Start scheint von den Niederlanden auszugehen. Dort laufen bereits offizielle Demonstrationsfahrten mit der aktuellen Software-Version 14.1.7. Diese Testphase dient der finalen Validierung im Rahmen der UN-R-171-Regularien für Fahrerassistenzsysteme.

Auffällig ist zudem, dass neue Support-Dokumente in niederländischer und französischer Sprache spezifische Verkehrslogik enthalten, etwa für Kreisverkehre und Straßenbahnen. Solche Funktionen fehlen bislang in nordamerikanischen Handbüchern und deuten klar auf eine fortgeschrittene Lokalisierung hin.

Trotz aller technischen Vorbereitung bleibt die entscheidende Hürde regulatorischer Natur. Die niederländische Behörde RDW muss im Rahmen der DCAS-Zulassung unter UN-R-171 grünes Licht geben. Sollten bei den laufenden Validierungsfahrten kritische Punkte auftauchen, könnte Tesla die Aktivierung kurzfristig verschieben.

Steht der EU-Launch von Tesla FSD unmittelbar bevor oder erwarten Sie weitere Verzögerungen? Schreiben Sie Ihre Meinung in die Kommentare.

Quelle Beitragsbild: Mit freundlicher Genehmigung von Tesla, Inc.

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