Tesla und Wallbox – Alles rund ums Aufladen zu Hause

von | 16. Januar 2022 | Rund um Tesla

Tesla und Wallbox – Alles rund ums Aufladen zu Hause

Mit immer mehr Elektroautos auf dem Markt wächst auch der Bedarf an Zubehör. Denn um das volle Potenzial des elektrischen Antriebs ausnutzen zu können, sind einige Gadgets Pflicht. Das vielleicht wichtigste davon ist eine Wallbox. Hat man etwa einen Tesla, den man zu Hause aufladen kann, sichert man sich zahlreiche Vorteile.

Für viele Tesla-Kunden stellen sich jedoch erst einmal die Fragen: Was genau ist eine Wallbox überhaupt? Welche Modelle gibt es? Und worauf muss beim Kauf geachtet werden? Auf diese Fragen wollen wir in diesem Beitrag die Antworten geben.

Was ist eine Wallbox?

Eine Wallbox ist, wie der Name schon vermuten lässt, ein Gerät, dass in der heimischen Garage an einer Wand befestigt wird. Sie dient als Ladestation für Elektroautos und unter Umständen auch andere elektrische Fahrzeuge. Wallboxen gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen, die sich vor allem in Sachen Kabellänge, Schutzmaßnahmen wie FI-Schutzschalter und Ladeleistung unterscheiden, welche üblicherweise zwischen 3,7 und 22 kW liegt.

Welche Vorteile hat eine Wallbox?

Der eigentliche Sinn und Vorteil einer Wallbox ist, dass man seinen Tesla (oder jedes andere Elektroauto) zu Hause sicher und schnell aufladen kann. Rein theoretisch wäre auch ein Aufladen über eine ganz normale SchuKo-Steckdose möglich. Diese ist aber nicht dauerhaft für eine derartige Belastung ausgelegt, was den Vorgang zum einen unsicher (möglicher Kabelbrand) und zum anderen sehr langsam macht. Besser ist es also, eine Wallbox zu verwenden. Diese eliminiert das Brandrisiko und reduziert die Ladezeit von einem ganzen Tag (oder mehr) auf wenige Stunden.

Außerdem schafft eine Wallbox ideale Ladebedingungen, indem sie mit dem Fahrzeug kommuniziert und Leistung sowie Stromstärke an den Akkustand anpasst. Viele Modelle sind auch per App steuerbar und können z. B. programmiert werden, um stets zu einer bestimmten Zeit zu laden.

Ein weiterer Vorteil kommt vor allem in Verbindung mit einer eigenen Solaranlage zum Tragen: Die Wallbox kann den Überschuss dieser Anlage verwenden, um Autos aufzuladen. Dann ist das Laden wirklich gratis und die Kosten für die Solaranlage amortisieren sich schneller. Außerdem ist die Umweltbilanz eines E-Autos erst dann wirklich gut, wenn es mit Strom aus erneuerbaren Energien angetrieben wird.

Für wen ist eine Wallbox geeignet?

Angesichts dieser Vorteile ist eine Wallbox prinzipiell für alle Besitzer eines Elektroautos geeignet – ganz besonders natürlich, wenn sie mit einer Solaranlage kombiniert werden kann. Aber auch wer diese Möglichkeit nicht hat, möchte vermutlich nur ungern auf den Komfort verzichten, sein Auto über Nacht zu Hause laden und stets mit vollem Akku losfahren zu können. Übrigens: Eine eigene Garage ist nicht zwingend notwendig für die Installation einer Wallbox. Sie kann auch an der Hauswand oder an freistehenden Säulen angebracht werden. Tesla hat sogar eine passende Aluminiumsäule im Angebot.

Welche Wallboxen gibt es? Gibt es auch eine Tesla-Wallbox?

Wallboxen gibt es mittlerweile in großem Angebot, unzählige Hersteller sind auf dem Markt vertreten. Ihre Produkte unterscheiden sich nach Ladeleistung, Kabellänge, Sicherheitsmaßnahmen oder der Möglichkeit zur intelligenten Steuerung. Auch Tesla selbst bietet eine Wallbox, den sogenannten „Wall Connector“, an, die es aktuell als Gen 2 oder Gen 3 zu kaufen gibt. Der wesentliche Unterschied zwischen beiden ist, dass die Variante der 3. Generation WLAN-fähig ist und damit Over-the-Air-Software-Updates empfangen kann.

Wo kann ich die Tesla Wallbox Gen 3 kaufen und wie hoch sind die Kosten?

Die Gen 3 Wallbox lässt sich ganz einfach im offiziellen Tesla-Shop erwerben, wo sie aktuell für 599 Euro zu haben ist. Die ältere Gen 2 gibt es je nach Kabellänge für 399 bzw. 499 €. Allerdings sind beide nur für Tesla-Besitzer erhältlich, eine Anmeldung mit dem Tesla-Konto ist notwendig.

Wer das nicht hat oder sich auch so einfach auf dem freien Markt umsehen will, wird zum Beispiel beim deutschen Ladesäulenhersteller LIBREO fündig, wo verschiedene Wallboxen für den privaten und gewerblichen Gebrauch angeboten werden. Zu beachten ist, dass Wallboxen auf dem Drittanbietermarkt in der Regel etwas teurer sind als die hauseigenen Tesla-Modelle.

Was gilt es beim Kauf einer Wallbox zu beachten?

Mit einem Klick auf „Kaufen“ ist es bei einer Wallbox nicht getan. Zwar sind die Hürden beim reinen Kauf nicht mehr allzu hoch, denn Stecker bzw. Anschlüsse sind mittlerweile standardisiert, doch nach dem Erwerb gibt es noch weitere Punkte von der To-do-Liste abzuarbeiten.

Zunächst die Installation: Da jede moderne Wallbox einen dreiphasigen Starkstromanschluss benötigt, muss die Einrichtung von einem professionellen Elektroinstallateur durchgeführt werden. Je nachdem, ob dieser Anschluss schon vorhanden ist und wie die sonstigen baulichen Gegebenheiten aussehen, verlangt der Installateur dafür einen drei- oder sogar vierstelligen Betrag.

Der nächste Punkt ist die Anmeldung beim Netzbetreiber, welche gesetzlich vorgeschrieben ist. Beträgt die Ladeleistung der gewählten Wallbox zwischen 3,7 und einschließlich 11 kW, reicht eine Mitteilung, darüber muss das Projekt sogar genehmigt werden. Das hilft dem Betreiber bei der Planung und dient so der Versorgungssicherheit.

Zu guter Letzt sollte man sich auch über mögliche Förderprogramme informieren, die einem einen Teil der finanziellen Last abnehmen. Zwar ist die bundesweite Förderung KfW 440 gerade erst ausgelaufen, eine Fortsetzung scheint angesichts der grünen Regierungsbeteiligung aber nicht vollkommen unwahrscheinlich. Zudem gibt es immer wieder auch regionale Programme oder auch gewerbliche Förderungen wie das KfW-441-Programm.

Alle diese Punkte sollte man idealerweise natürlich VOR dem Kauf einer Wallbox bedenken und sicherstellen, dass alles funktioniert. Sonst steht man unter Umständen mit einer teuren Wallbox in den Händen da und kann sie nicht wie gewünscht nutzen.

Fazit: Eine Wallbox ist ein Must-have 

Erst durch die Installation einer Wallbox und der damit verbundenen Möglichkeit, zu Hause zu laden, erhält man das volle Tesla-Erlebnis. Sie macht den Ladevorgang sicher, komfortabel und unter Umständen sogar kostenlos. Und selbst wenn man für den Strom zahlen muss, ist es nicht teurer als an einem Supercharger.

Die Auswahl an geeigneten Modellen ist bei Wallboxen riesig, sodass für jeden Geschmack und jedes Budget etwas dabei sein dürfte. Und wenn man die Stolpersteine bei der Einrichtung kennt und beachtet, steht einer erfolgreichen Installation nichts mehr im Wege.

Quelle Beitragsbild: Mit freundlicher Genehmigung von Tesla, Inc.

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