Tesla: Umweltschützer fordern nach Farbleck Produktionsstopp von Grünheide-Werk

von | 05. Mai 2022 | Gigafactory Grünheide

Tesla: Umweltschützer fordern nach Farbleck Produktionsstopp von Grünheide-Werk

Die Umweltorganisation „Grüne Liga“ hat einen Versuch gestartet, Tesla die Betriebsgenehmigung für die Gigafactory Grünheide zu entziehen. Grund dafür ist das Austreten von Farbe, das vor Kurzem im neuen E-Auto-Werk festgestellt wurde.

Teslas Kampf mit Umweltschützern

Einer der Gründe für die lange Genehmigungsphase für die Gigafactory in Deutschland war die Intervention von Umweltgruppen wie der Grünen Liga, die bei den Gerichten Anträge einreichten, um das Projekt aus einer Vielzahl von Gründen zu stoppen, von Abholzung bis hin zur Wasserkontrolle.

Die Bemühungen waren letztlich erfolglos, denn Tesla hat in der ersten Märzwoche endlich seine Betriebsgenehmigung für das Grünheide-Werk erhalten. Die Umweltgruppen haben den Kampf jedoch noch nicht aufgegeben, auch wenn die Fabrik bereits in Betrieb ist.

Farbleck: Grüne Liga will Produktionsstopp

Die Grüne Liga beantragte nun bei den Behörden des Landkreises Oder-Spree den Entzug der Genehmigung, nachdem sie von einem Vorfall mit einem Farbleck in der Gigafactory erfahren hatte, berichtet rbb.

Demnach traten laut Landesumweltamt und der Wasserbehörde Oder-Spree am 11. April in der Lackiererei 15.000 Liter eines Farbgemisches aus, das von einem Entsorgungsunternehmen abgepumpt wurde. Einen Tag später liefen beim Verladen zwei bis drei Liter auf die Zufahrtsstraße. Die Flüssigkeit gilt als schwach wassergefährdend.

In einem behördlichen Bericht heißt es, die Farbe sei nicht in die Kanalisation oder das Grundwasser gelangt. Dennoch fordert die Grüne Liga einen Entzug der Lizenz, bis der Elektro-Pionier einige unbefestigte Flächen um die Lackiererei herum pflastert, um das Austreten gefährlicher Stoffe in das Grundwasser zu verhindern.

Die Umweltschützer planen auch, das Umweltministerium um Intervention zu bitten, sollte der Bezirk nicht auf ihren Antrag reagieren.

In der Tesla Gigafactory in Brandenburg wird derzeit das Model Y für den europäischen Markt produziert. Der Autohersteller stellt derzeit etwa 350 Model Y pro Woche in der Fabrik her und drängt darauf, bis zum Ende des Monats auf 1.000 Einheiten pro Woche zu kommen.

Quelle Beitragsbild: Tesla

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