Tesla-Supercharger für alle: Elon Musk spricht erstmals über Details

von | 27. Juli 2021 | Tesla-Innovationen | 0 Kommentare

Elon Musk hat einige Details darüber bekannt gegeben, wie Nicht-Tesla-Fahrzeuge in Zukunft an Superchargern laden können. Der Autohersteller plant, das bisher exklusive Ladenetzwerk später in diesem Jahr für andere Marken zu öffnen.

In den vergangenen Monaten gab es zahlreiche Indizien, dass der Autohersteller eine Öffnung der Supercharger bleibt. Zunächst wurde bekannt, dass Tesla einen entsprechenden Deal in Norwegen bereits eingegangen ist.

Sogar in Deutschland sprach Verkehrsminister Andreas Scheuer darüber, sich in Gesprächen mit dem E-Auto-Pionier darüber zu befinden.

Dann hat Elon Musk schließlich per Twitter bestätigt, dass die Ladesäulen bald nicht mehr nur exklusiv für Tesla-Fahrzeuge da sein werden. Der Chef des Unternehmens erklärte gleichzeitig auch, dass die Änderung nicht nur in den USA, sondern in allen Ländern stattfinden würde.

Tesla-Community noch skeptisch

In der Tesla-Community wurde dies mit gemischten Gefühlen aufgenommen. Einige Besitzer fürchten, dass die Ladesäulen in Zukunft überfüllt und blockiert sind. Andere wiederum fühlen sich betrogen, da sie mit ihrem Kauf das Supercharger-Netzwerk mitfinanziert haben und nun auch Besitzer anderer E-Autos, die dies nicht taten, ebenfalls an den Säulen laden dürfen.

Grundsätzlich entstanden durch die Bekanntgabe einige Fragen, unter anderem nach der preislichen Gestaltung des Ladens für Nicht-Tesla-Autos und der praktischen Vorgehensweise.

Tesla-Supercharger für alle: Elon Musk spricht über Details

Elon Musk hat auf der Quartalskonferenz ein wenig Licht ins Dunkle gebracht (aus dem Englischen übersetzt):

„Wir denken an einen einfachen Prozess, wo einfach die Tesla-App heruntergeladen wird und man zum Supercharger gehen muss, die Ladesäule angibt, den Stecker einsteckt, auch wenn es kein Tesla ist, und der App mitteilt, die entsprechende Säule mit einer bestimmten Ausgabe Elektrizität zu aktivieren.“

Der CEO hat bestätigt, dass dies in jedem Markt verfügbar wäre, wo der Autohersteller CSS-Standard verwendet. In den USA zum Beispiel nutzt der Autohersteller einen eigenen Stecker, weshalb es laut Elon Musk einen Adapter geben wird, den Besitzer anderer Automarken kaufen können, um an Superchargern zu laden.

Eine größere (noch nicht gänzlich beantwortete) Frage ist, wie das Unternehmen die neuen Supercharger-Nutzer ermöglichen will, ohne das ganze Netzwerk zu überlasten.

CEO Musk sprach diesbezüglich von Plänen, ein fortschrittlicheres dynamisches Preismodell auf Basis von Ladegeschwindigkeit bei bestimmten Stationen einzufügen, um zu kürzeren Ladesitzungen anzureizen.

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