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Tesla Software-Abos laut Morgan Stanley profitabler als Automobilgeschäft

von | 21. Juli 2021 | Rund um Tesla | 0 Kommentare

Das amerikanische Investmentunternehmen Morgan Stanley geht laut Electrek-Bericht davon aus, dass Tesla mehr Geld mit dem Verkauf von Software-Abonnements als mit dem Automobilgeschäft verdienen kann.

Teslas Abo-Angebote

Das Unternehmen von Elon Musk ist dem Trend gefolgt, kostenpflichtige Dienste über Software anzubieten. Der Autohersteller hat begonnen, 10 Dollar pro Monat für seine „Premium Connectivity“-Funktionen zu verlangen.

Der Autohersteller hat auch eingeführt, Softwarefunktionen in Paketen über seine mobile App zu verkaufen.

Mit den kürzlich veröffentlichten FSD-Abos für den Autopiloten hebt der US-Autobauer das Abomodell aber auf ein neues Level. Für 199 Dollar pro Monat können Tesla-Besitzer die Funktionen des vollständigen autonomen Fahrens nutzen. Für diejenigen, die bereits das „Ehanced Autopilot“-Paket haben, gibt es das günstigere Paket für 99 Dollar pro Monat, das zusätzliche Funktionen freischaltet.

Analyst Morgan Stanley: „Tesla-Software profitabler als Automobilgeschäft“

Mehrere Analysten haben die Software-Abo-Sparte des Autoherstellers bewertet. Nach dem Bekanntwerde des FSD-Abonnements veröffentlichte Morgan Stanley eine neue Notiz, welche Teslas „Software-as-a-Service“-Geschäft einschätzt.

Der Preis von 199 Dollar pro Monat war höher als der Analyst erwartet hatte (aus dem Englischen übersetzt):

„Die monatliche Abonnement-Upgrade-Gebühr von 199 Dollar ist wesentlich höher, als wir erwartet hätten. Der Preis von 10.000 Dollar im Voraus für FSD impliziert etwa 56 Dollar/Monat über eine 15-jährige Nutzungsdauer des Fahrzeugs (180 Monate). Wir haben angenommen, dass Tesla bis 2026 oder 2027 für 60 pct seines Fahrzeugparks einen durchschnittlichen Umsatz pro Einheit (ARPU) von 100 Dollar/Monat pro monatlich aktivem Nutzer (MAU) erzielt. Diese Schätzung beinhaltet Autonomie, Konnektivität, Leistungsverbesserungen, Aufladen, Wartung und andere Dienstleistungen.“

Der E-Auto-Pionier hat derzeit eine Flotte von etwa 1,5 Millionen Fahrzeugen. Morgan Stanley prognostiziert, dass diese bis zum Ende des Jahrzehnts auf 35-40 Millionen ansteigen wird.

An diesem Punkt glauben sie auch, dass Teslas Softwaregeschäft größer sein könnte als das eigentliche Automobilgeschäft (aus dem Englischen übersetzt):

„Wir halten es für möglich, dass der Wert von Teslas wiederkehrenden Software-Einnahmen den Wert des Hardware-Geschäfts übersteigt. Im Laufe der Zeit erwarten wir eine breite Palette von Dienstleistungen, die für Tesla-Nutzer angeboten werden, und eine zunehmende finanzielle Offenlegung durch das Unternehmen, die dazu beitragen wird, dass sich die Analyse und die Aktienberichterstattung von den traditionellen Autoanalysten (sowohl auf der Kauf- als auch auf der Verkaufsseite) hin zu Tech-/Plattformanalysten verlagern. Unserer Meinung nach kann dieser Übergang dazu beitragen, eine weitere Neubewertung der Aktie im Laufe der Zeit zu erreichen.“

Morgan Stanley hat jedoch sein Kursziel von 900 US-Dollar für die Tesla-Aktie nach der Ankündigung nicht aktualisiert.

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