Tesla sichert Rohstoff-Deal mit BHP, dem weltgrößten Nickelminenbetreiber

von | 24. Juli 2021 | Rund um Tesla | 0 Kommentare

Tesla hat eine neue Partnerschaft mit dem australischen Unternehmen BHP, dem weltgrößten Nickelminenbetreiber. Mit dem Deal soll genügend Rohstoff für das anstehende Hochfahren der Batterieproduktion gesichert werden.

Es gibt mehrere Rohstoffe, die einen Nachfrageschub von Batterieherstellern für die Produktion von Elektrofahrzeugen erleben. Dazu gehört aktuell auch Nickeln.

Nickel ist das häufigste Material in Li-Ionen-Batterien in der heutigen Produktion.

Der Elektrofahrzeug-Markt wirkt sich bereits auf die Nickelindustrie aus, obwohl E-Autos weniger als 4 % der weltweiten Autoindustrie ausmachen.

Bis zum Ende des Jahrzehnts wird erwartet, dass die Nickelnachfrage für Elektrofahrzeuge von 5 % auf 59 % des gesamten Nickelangebots ansteigen wird. Dies wird auch zu einem erheblichen Bedarf an Produktionssteigerungen führen.

Tesla hat viele Schritte unternommen, um zu versuchen, große Mengen an Nickel zu sichern.

Anfang des Jahres hat Tesla einen Investitionsvorschlag für ein Batterieprojekt im nickelreichen Indonesien eingereicht, Auch hier war das Ziel, die dort natürlich vorkommende Ressource nutzbar zu machen.

Tesla sichert sich Rohstoff-Deal für Batterieproduktion

Nun hat sich der E-Auto-Pionier laut Electrek-Bericht einen Deal für die Nickelversorgung von BHP, dem größten Nickelproduzenten, gesichert.

BHP gab den Deal kürzlich in einer Pressemitteilung bekannt (aus dem Englischen übersetzt):

„BHP wird Tesla Inc. mit Nickel von seinem Nickel West Asset in Westaustralien beliefern, einem der nachhaltigsten und kohlenstoffärmsten Nickelproduzenten der Welt.“

Vandita Pant, BHP Chief Commercial Officer, kommentierte die Ankündigung (aus dem Englischen übersetzt):

„Die Nachfrage nach Nickel in Batterien wird in den nächsten zehn Jahren schätzungsweise um mehr als 500 Prozent steigen, zum großen Teil, um die weltweit steigende Nachfrage nach Elektrofahrzeugen zu unterstützen. Wir freuen uns, diese Vereinbarung mit Tesla Inc. zu unterzeichnen und mit ihnen zusammenzuarbeiten, um die Batterie-Lieferkette durch unseren gemeinsamen Fokus auf Technologie und Innovation nachhaltiger zu gestalten.“

Blockchain-Technologie soll Lieferkette nachhaltiger machen

Zusätzlich zu dem Lieferdeal haben Tesla und BHP eine neue Partnerschaft angekündigt, um die Blockchain-Technologie in ihrer Lieferkettenlogistik zu nutzen.

In der Pressemitteilung heißt es dazu (aus dem Englischen übersetzt):

„Zusätzlich zu der Liefervereinbarung werden BHP und Tesla Inc. zusammenarbeiten, um die Batterie-Lieferkette nachhaltiger zu gestalten, mit einem Fokus auf die durchgängige Rückverfolgbarkeit von Rohstoffen mit Hilfe von Blockchain, den technischen Austausch für die Produktion von Batterierohstoffen und die Förderung der Bedeutung von Nachhaltigkeit im Rohstoffsektor, einschließlich der Identifizierung von Partnern, die am besten mit den Prinzipien von BHP und Tesla Inc. und der Batterie-Wertschöpfungskette übereinstimmen.“

Schließlich teilte BHP auch mit, dass es den Einsatz von Teslas Energiespeicherprodukten in seinem Betrieb prüfen wird, um die Kohlenstoffemissionen zu senken. Womöglich werden dort also sogar Powerwalls oder Megapacks eingesetzt.

Das Unternehmen von Elon Musk plant, seine eigene Batteriezellenproduktion innerhalb des nächsten Jahres auf die Serienproduktion hochzufahren. Dafür werden eine Menge Rohstoffe, einschließlich Nickel, benötigt.

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