Tesla: Neues Autopilot-Software-Update soll Schlaglöcher vermeiden

von | 05. Juli 2022 | Tesla-Software, Rund um Tesla

Tesla: Neues Autopilot-Software-Update soll Schlaglöcher vermeiden

Tesla hat in einem neuen Software-Update bestätigt, dass seine Fahrzeuge jetzt auf raue Straßen wie Schlaglöcher achten, um zu vermeiden, dass diese die Autos beschädigen. Ermöglicht werden soll dies, indem die adaptive Federung automatisch angepasst wird.

Tesla: Autonomes Fahren mit vielen Herausforderungen

Um ein vollständig autonomes Fahren zu erreichen, müsste ein System in der Lage sein, eine breite Palette verschiedener Szenarien zu bewältigen. Dazu gehören auch unterschiedliche Wetter- und Straßenbedingungen.

Diese Bedingungen, wie z. B. Schlaglöcher, sind sogar für menschliche Fahrer manchmal schwer zu bewältigen. Auch für selbstfahrende Systeme ist es eine Herausforderung, sie angemessen zu navigieren. Der Elektro-Pionier nutzt seine große Kundenflotte mit Autopilot-Hardware, um Daten über derartige Fahrsituationen zu erfassen und seinem neuronalen Netzwerk beizubringen, mit ihnen umzugehen.

Im Jahr 2020 sagte Elon Musk, dass der Tesla-Autopilot irgendwann Schlaglöcher erkennen kann und Minikarten erstellen wird, um sich diese zu merken und zu vermeiden.

Tesla führt „Adaptive Suspension“-Update ein

Zwei Jahre später ist der Autopilot des US-Autobauers zwar noch nicht ganz so weit, aber es gibt die erste Annäherung. Wie Electrek berichtet, können bestimmte Tesla-Fahrzeuge nun nach Schlaglöchern oder generell nach unebenen Straßenabschnitten suchen.

Möglich wird dies durch das aktuelle Software-Update 2022.20. Der Autohersteller erklärt in den Release Notes die neue Funktion des „Tesla Adaptive Suspension“-Systems (aus dem Englischen übersetzt):

„Tesla Adaptive Suspension wird nun die Fahrhöhe für einen bevorstehenden rauen Straßenabschnitt anpassen. Diese Anpassung kann je nach Verfügbarkeit an verschiedenen Stellen erfolgen, wenn das Fahrzeug die von Tesla-Fahrzeugen generierten Daten für unebene Straßen herunterlädt.“

Dies ist die erste Bestätigung dafür, dass die Autos nun die Straßen scannen, um deren Zustand zu bewerten. Im Moment geht es nicht darum, dass der Autopilot bzw. die Full-Self-Driving-Beta um diese rauen Straßenabschnitte herum navigiert, sondern dass die Federung an diese Bedingungen automatisch angepasst wird.

Der Autohersteller erklärt, wie man die Funktion aktiviert:

„Das Kombiinstrument zeigt weiterhin an, wenn die Federung aus Komfortgründen angehoben ist. Um diese Funktion zu aktivieren, tippen Sie auf Controls > Suspension > Adaptive Suspension Damping und wählen Sie die Einstellung Comfort oder Auto.“

Diese Funktion ist nur in Modellen mit adaptiver Federung wie den neuen Model S und Model X verfügbar.

Quelle Beitragsbild: Mit freundlicher Genehmigung von Tesla, Inc.

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