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Tesla mit Minister Scheuer in Gesprächen über Supercharger-Öffnung

von | 17. Juni 2021 | Rund um Tesla | 0 Kommentare

Die Infrastruktur ist eine zentrale Thematik der Elektromobilität. Tesla hat mit dem hauseigenen Supercharger-Netzwerk das derzeit am weitesten ausgebaute Ladenetz auf der Welt. Bislang können nur Tesla-Besitzer an den Ladesäulen laden – nun sollen in Deutschland eventuell auch andere Autos bald zugelassen werden.

Tesla-Ladenetz Vorreiter der E-Mobilität

Das Supercharger-Netzwerk des US-Autobauers ist zweifellos weltweit das umfangreichste Schnellladenetzwerk für Elektrofahrzeuge.

Anders als die meisten anderen Autohersteller, hat sich das Unternehmen von Elon Musk nicht auf Drittanbieter verlassen, sondern seine eigene Ladeinfrastruktur entwickelt.

Ein Jahrzehnt nach der Einführung des ersten Superchargers verfügt Tesla heute über 25.000 Supercharger an über 2.700 Stationen auf der ganzen Welt. Erst vor Kurzem wurde in Deutschland sogar der 1.000 Supercharger installiert.

Im Gegensatz zu Netzwerken von Drittanbietern, wie Ionity, E.ON oder EnBW, können nur Tesla-Fahrzeuge am Supercharger-Netzwerk aufladen.

Der Autohersteller hat jedoch oft Offenheit für die Idee angedeutet, das Supercharger-Netzwerk mit anderen Autoherstellern zu teilen.

Andreas Scheuer in Gesprächen mit Tesla

Nun heizt Bundesminister für Verkehr Andreas Scheuer die Gerüchte in einem neuen Interview an. Scheuer sagte (via shz.de):

„Ich bin mit Herstellern wie Tesla im direkten Gespräch, um zu erreichen, dass die Bestandsinfrastruktur, zum Beispiel Tesla Supercharger, auch für andere Hersteller geöffnet wird.“

Für den US-Autobauer wäre es sicher einfacher, sein Supercharger-Netz in Europa zu öffnen, denn hier wird CCS-Standard genutzt und nicht wie in den USA ein eigener Stecker.

Scheuer sagt, dass es noch einige technische Probleme gibt:

„Es gibt ein paar technische Fragen zu klären, aber ich erwarte, dass wir zu einer Lösung kommen. Ziel ist die barrierefreie Nutzung der Ladesäulen aller Anbieter für alle E-Autos, und das mit einheitlichem Bezahlsystem, am besten per Smartphone. Dann können Sie sich während des Ladevorgangs ganz entspannt eine echte oder vegane Currywurst holen, und schon geht es weiter.“

Der Minister hat keinen Zeitplan für einen offiziellen Deal angegeben.

Der E-Auto-Pionier hat zuvor gesagt, dass die Öffnung des Supercharger-Netzwerks für andere Autohersteller mit einem Deal zur Kostenteilung einhergehen müsste.

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