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Tesla könnte Milliarden-Investment von Panasonic für Batteriefertigung erhalten

von | 24. Juni 2021 | Tesla-Innovationen | 0 Kommentare

Gute Nachrichten für Tesla: Der neue CEO von Panasonic, Yuki Kusumi, hat offiziell seine neue Rolle angetreten und eine große Investition in Teslas neuartige Batterien in Aussicht gestellt. Der japanische Fertigungsriese sei laut Electrek-Bericht bereit, eine große Investition in die Produktion von Teslas neuer 4680-Batteriezelle zu tätigen, wenn sich die aktuelle Prototyp-Produktionslinie als Erfolg entpuppt.

Teslas neue 4680-Batteriezelle

Letztes Jahr enthüllte der E-Auto-Pionier zuerst den Plan, eine eigene neue Batteriezelle in einem größeren Format mit neuer chemischer Zusammensetzung zu produzieren.

Der Autohersteller behauptete auf dem Battery Day, einige wichtige Probleme gelöst zu haben, die die Industrie daran hinderten, größere zylindrische Lithium-Ionen-Zellen in einem neuen Format namens 4680 zu produzieren.

Die neuen 4680-Batteriezellen von Tesla haben das Potenzial, billiger und effizienter zu sein. Somit sollen auch eine größere Reichweite oder kleinere Batteriepacks ermöglicht werden.

Der Autohersteller musste neue Fertigungsprozesse entwickeln, um die Batteriezelle herzustellen. Es ist auch geplant, diese im großen Maßstab in den eigenen neuen Batteriefabriken einzusetzen. Diese entstehen im Moment in der Nähe von Berlin bei der Gigafactory Grünheide sowie in Shanghai (China) und Austin (USA).

Tesla will gemeinsam mit Panasonic Batterieproduktion aufbauen

Darüber hinaus arbeitet der US-Autobauer auch mit seinen derzeitigen Batterielieferanten zusammen, um eine gemeinsame Produktion der neuen 4680-Zellen aufzubauen.

Panasonic, Teslas ältester Batteriepartner, hat vorläufig angekündigt, eine Prototyp-Produktionslinie für die neue Batteriezelle zu errichten.

Yuki Kusumi, der kürzlich den Chefposten bei Panasonic übernommen hat, zeigt sich begeistert über die Perspektive der Zusammenarbeit mit dem Autohersteller.

Als er über die neue 4680-Zelle Teslas sprach, sagte Kusumi, dass Panasonic bereit wäre, eine große Investition in die Produktion zu tätigen. Bedingung dafür sei ein Erfolg der Prototyplinie (aus dem Englischen übersetzt):

„Panasonic arbeitet daran, eine Prototyp-Produktionslinie einzurichten, um 4680-Batterien zu testen – eine Lithium-Ionen-Zelle der nächsten Generation, die als Schlüssel zur Erschließung billigerer und allgegenwärtigerer Elektrofahrzeuge gesehen wird. Wenn sich herausstellt, dass Panasonic in der Lage ist, leistungsfähigere Zellen effizienter als die Konkurrenz herzustellen, wird das Unternehmen laut Kusumi eine ‘große Investition’ in deren Produktion tätigen. Panasonic wird versuchen, sie an Tesla und andere Autohersteller zu liefern.“

Quelle: Bloomberg

Die Investition ist also noch lange nicht in trockenen Tüchern. Selbst Tesla hat bei der Vorstellung der neuen Batteriezelle im vergangenen September zugegeben, dass noch Feinabstimmung benötigt wird.

Der Autohersteller hat jedoch mehrere Batteriezulieferer von der Technologie so begeistert, darunter auch LG und CATL. Diese investieren ebenfalls in die Produktion von Prototypen.

Der neue CEO von Panasonic ging nicht konkret auf die Summe der potenziellen Investition ein. Es kann von einer Milliardeninvestition ausgegangen werden, da für eine signifikante Produktionskapazität für Batteriezellen in dieser Größenordnung mehrere Dutzend Gigawattstunden pro Jahr bereitgestellt werden müssen.

Quelle Beitragsbild: Mit freundlicher Genehmigung von Tesla, Inc.

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