Tesla plant Ausgaben über 1 Milliarde Dollar pro Jahr für Lithium und Nickel

von | 03. Juni 2021 | Rund um Tesla | 0 Kommentare

Tesla hat laut Electrek durch seine Vorsitzende bestätigt, eine Milliarde Dollar pro Jahr in Batterie-Rohstoffe investieren zu wollen. Das Geld sei demnach vor allem für Lithium und Nickel aus Australien eingeplant.

Tesla: 1 Milliarde Dollar für australische Rohstoffe

Robyn Denholm, Teslas Vorsitzende, die zufällig auch Australierin ist, nahm gestern an einer Veranstaltung des Minerals Council of Australia teil und äußerte sich zu den Bemühungen des Autoherstellers, Ressourcen des Landes zu sichern.

Sie bestätigte, dass Tesla bereits drei Viertel seines Lithiums aus Australien bezieht und plant, jedes Jahr Mineralien im Wert von rund einer Milliarde Dollar aus dem Land zu kaufen (aus dem Englischen übersetzt):

„Wir erwarten, dass unsere Ausgaben für australische Mineralien in den nächsten Jahren auf mehr als eine Milliarde Dollar pro Jahr steigen werden.“

Quelle: Reuters

Der gute Ruf des australischen Bergbaus

Das erklärte sie unter anderem mit der hervorragenden Reputation australischer Bergbauunternehmen (aus dem Englischen übersetzt):

„Australische Bergbauunternehmen haben einen guten Ruf, verfügen über großes Fachwissen und Professionalität und werden von Herstellern bevorzugt, die zunehmend darauf bedacht sind, sowohl die heutigen als auch die zukünftigen ESG-Anforderungen zu erfüllen.“

Der US-Autobauer hatte sich zuvor einen Abnahmevertrag mit Kidman Resources Limited gesichert, um aus dessen Mt. Holland Lithiumprojekt in der Earl Grey Lagerstätte in Westaustralien den Rohstoff Lithium zu beziehen.

CEO Elon Musk kommentierte die Australien-Mission ebenfalls (aus dem Englischen übersetzt):

„Das ist der Ort, an dem wir das meiste unseres Lithiums bekommen. Außerdem, während Handy-Batterien viel Kobalt in der Kathode verwenden, verwendet Tesla hauptsächlich Nickel, was komplizierter ist, aber eine höhere Energiedichte hat.“

In letzter Zeit hat Musk darauf gedrängt, dass die Nickelproduzenten ihre Produktion steigern, da er eine Engpass des Materials erwartet, was wiederum in Problemen bei der Batteriezellfertigung resultieren könnte.

Zusätzlich zu den Liefervereinbarungen hat der kalifornische E-Auto-Pionier vor kurzem auch Pläne angekündigt, selbst Lithium abzubauen. Starten soll der Abbau aber in den USA, im Bundesstaat Texas in Nevada. Dafür wurden bereits über 4.000 Hektar Land erworben.

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