Tesla plant massive Supercharger-Expansion – 46 % Wachstum in einem Jahr

von | 18. August 2021 | Tesla-Innovationen | 0 Kommentare

Tesla bereitet wohl eine massive Erweiterung des Supercharger-Netzwerks vor. Aktuell schreibt der Autohersteller zahlreiche Stellen für Design-Manager neuer Ladestationen aus. Die Expansion des Ladenetzes könnte damit zusammenhängen, dass Tesla die Supercharger bald auch für andere Automarken öffnen will.

Tesla-Supercharger: 46 % Wachstum in einem Jahr

Das Supercharger-Netzwerk ist in letzter Zeit in einem beeindruckenden Tempo gewachsen.

Im letzten Quartal verfügte Tesla über 26.900 Supercharger an 2.966 Stationen weltweit, was einem Wachstum von 49 % bzw. 46 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

Obwohl es schnell wächst, muss das Schnellladenetz möglicherweise noch schneller ausgebaut werden. Indem das Netz später in diesem Jahr für andere Autohersteller geöffnet werden soll, kommen nämlich erhebliche Kapazitätsbelastungen hinzu.

Supercharger-Öffnung verursacht neue Belastungen

Elon Musk persönlich bestätigte vor Kurzem die Pläne, das Supercharger-Netzwerk bis Ende des Jahres auch für Elektrofahrzeuge anderer Hersteller zu öffnen.

Und nicht nur das: Anstatt mit bestimmten Unternehmen Geschäfte zu machen, bestätigte Tesla, dass den Besitzern von Elektrofahrzeugen einfach ermöglicht werden soll, die Tesla-App herunterzuladen und so Zugang zu den Ladestationen zu erhalten.

In einigen Märkten, wie z. B. in Nordamerika, wo Tesla seinen eigenen Stecker verwendet, werden die Besitzer von Elektrofahrzeugen auch einen Adapter verwenden müssen, der an den Stationen angeboten werden soll.

Dies könnte zu einem erheblichen Anstieg des Verkehrsaufkommens an den Supercharger-Stationen führen. In einigen Märkten, in denen Tesla-Fahrzeuge sehr beliebt sind, sind diese bereits jetzt stark frequentiert.

Es wird erwartet, dass das Unternehmen von Elon Musk seine Anstrengungen zur Installation zusätzlicher Ladestationen verstärkt, um sich auf diesen erwarteten Anstieg der Nutzung vorzubereiten.

Tesla baut Ladenetz aus – neue Stellen für Supercharger-Manager

Der Autohersteller hat kürzlich seine Karte der geplanten Ladestationen mit neuen Stationen und aktualisierten Zeitplänen aktualisiert.

Tesla ermöglicht neue Routen, scheint sich aber auch auf den Ausbau der Kapazitäten in städtischen Gebieten zu konzentrieren. In Los Angeles, einem beliebten Markt des Autoherstellers, hat sich das Supercharger-Netzwerk beispielsweise fast verdoppelt.

Laut Electrek-Bericht hat der E-Auto-Pionier auch viele Stellenanzeigen für neue Charging Infrastructure Design Manager veröffentlicht.

Die Rolle umfasst das Management des gesamten Prozesses der Einrichtung neuer Stationen (aus dem Englischen übersetzt):

„Die Rolle des Supercharger Design Managers beinhaltet die aktive Programmkoordination aller Errichtungsphasen von Teslas Supercharger-Projekten, einschließlich der Prüfung der baulichen Machbarkeit, des Layouts und des Designs, des Versorgungsdesigns und der Dienstbarkeiten, der Genehmigung, des Baus, der Inbetriebnahme des Standorts und des Abschlusses. Der ideale Kandidat verfügt über einschlägige praktische Erfahrung im Management von Infrastrukturprojekten (bis zu dreißig Projekte gleichzeitig in mehreren Bundesstaaten/Provinzen) und zeichnet sich durch Handlungsorientierung, logische Problemlösung und Beherrschung der taktischen Details eines Projekts aus. Außerdem bringt er/sie viel Energie und eine optimistische Einstellung mit, um Projekte zügig und in hoher Qualität abzuschließen.“

Tesla hat kürzlich allein im Südwesten der USA 7 solcher Stellen geschaffen:

  • Phoenix
  • Denver
  • Albuquerque
  • Oklahoma-Stadt
  • Austin
  • Dallas
  • Houston

In Austin plant der US-Autobauer beispielsweise eine Verdopplung der Größe seines Supercharger-Netze.

Es wird erwartet, dass das Supercharger-Netz vor allem in den USA ausgebaut wird, wo die Flotte nach dem Start der Produktion in der Gigafactory Texas schnell wachsen könnte.

Hierfür könnte das Unternehmen von Elon Musk erhebliche Mittel für den Ausbau erhalten. Die US-Regierung hat 7,5 Milliarden Dollar für die Finanzierung der Elektroauto-Infrastruktur bewilligt. Eine der Voraussetzungen ist, dass die Ladestationen, die diese Mittel erhalten, für mehr als eine Autohersteller zugänglich sein müssen.

Dies würde auch den Zeitpunkt erklären, zu dem Tesla nach jahrelangen Diskussionen schließlich die Öffnung des Supercharger-Netzes für andere Autohersteller ankündigt.

Quelle Beitragsbild: Mit freundlicher Genehmigung von Tesla, Inc.

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