Tesla launcht FSD-Beta 10.9: Software bald erstmals außerhalb der USA verfügbar

von | 18. Januar 2022 | Tesla-Software, Rund um Tesla

Tesla launcht FSD-Beta 10.9: Software bald erstmals außerhalb der USA verfügbar

Tesla beginnt mit der Veröffentlichung eines neuen Software-Updates (10.9) für die FSD-Beta. Es enthält zahlreiche Verbesserungen, und darüber hinaus kündigte Elon Musk eine Ausweitung des Autopiloten erstmals außerhalb der USA an.

Tesla FSD-Beta

Seit mehr als einem Jahr führt der US-Autobauer nach und nach die sogenannte Full-Self-Driving-Beta ein, eine frühe Version der selbstfahrenden Software, die derzeit von einer Flotte von Tesla-Besitzern getestet wird.

Die Software ermöglicht es dem Fahrzeug, autonom zu einem im Navigationssystem des Fahrzeugs eingegebenen Ziel zu fahren. Der Fahrer muss dennoch wachsam bleiben und jederzeit bereit sein, die Kontrolle zu übernehmen.

Da die Verantwortung beim Fahrer und nicht beim Tesla-System liegt, handelt es sich trotz des Namens immer noch um ein Fahrerassistenzsystem der Stufe zwei.

In den letzten Updates hat der Autohersteller in den Versionshinweisen mehr Details zu den Änderungen des Fahrverhaltens veröffentlicht.

Zahlreiche Verbesserungen mit FSD-Beta 10.9

Hier sind nun die Versionshinweise der aktuellen FSD-Beta 10.9 (aus dem Englischen übersetzt):

  • Verbesserte Kreuzungsausdehnung und Vorfahrtszuweisung durch Aktualisierung der Modellierung von Kreuzungsbereichen von dichten Rastern („bag of points“) zu spärlichen Instanzen. Die IOU der Kreuzungsbereiche wurde um 4,2 % erhöht. Das spärliche Kreuzungsnetzwerk ist das erste Modell mit einer automatisch regressiven Architektur, das durch Innovationen im AI-Compiler-Stack nativ mit niedriger Latenz auf dem TRIP AI-Beschleunigerchip läuft.
  • Upgrade des generalisierten statischen Objektnetzes zur Verwendung von 10-Bit-Photonenzählströmen anstelle von 8-Bit-ISP-Tonwertbildern durch Hinzufügen von 10-Bit-Inferenzunterstützung im KI-Compiler-Stack. Verbesserung der Gesamterinnerung um 3,9 % und der Genauigkeit um 1,7 %.
  • Ungeschütztes Linksabbiegen über die Gegenfahrbahn wurde natürlicher, indem geradeaus in die Kreuzung eingefahren wurde, bevor der Abbiegevorgang eingeleitet wurde.
  • Verbesserung der Fahrspurpräferenz und der Topologieschätzung um 1,2 % durch Netzwerkaktualisierung und ein neues Format für Navigationshinweise.
  • Verbesserte kurzfristige Spurwechsel mit besserer Modellierung der notwendigen Abbremsung für Manöver jenseits des Spurwechsels.
  • Verbesserte zukünftige Pfade für Objekte, die nicht an die Fahrspurgeometrie gebunden sind, durch bessere Modellierung ihrer Kinematik.
  • Ruhigeres Anfahren aus dem Stand, wenn in der Nähe eine Verlangsamung droht.
  • Verbesserte Lückenwahl beim Ausweichen vor einem Strom entgegenkommender Fahrzeuge auf engen Straßen.

Anhand der prozentualen Verteilung der Verbesserungen sieht es nach einem bescheideneren Update als die vorherigen aus, aber CEO Elon Musk sagte, dass ein größeres Update (11) wahrscheinlich nächsten Monat kommen wird.

Wie Electrek berichtet, wird die FSD-Funktionalität nun auch auf andere Länder ausgeweitet. Den Anfang wird dabei Kanada machen.

Der CEO kündigte dies kürzlich auf Twitter an:

Dies wird die erste offizielle Ausweitung der FSD-Beta auf Kunden außerhalb der USA sein.

Quelle Beitragsbild: Mit freundlicher Genehmigung von Tesla, Inc.

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1 Kommentar

  1. Muß sich Tesla eigentlich jedes Update von den Zulassungsbehörden genehmigen lassen?

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