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Tesla soll Kunden mit Autopilot in die Irre führen – was ist dran?

von | 18. Mai 2021 | Rund um Tesla | 0 Kommentare

Die kalifornische KFZ-Behörde überprüft Teslas Behauptungen bezüglich des Full Self-Driving-Pakets auf mögliche irreführende Werbung, so ein neuer Bericht von Electrek.

Los Angeles Times’ Russ Mitchell, der ein bekannter Tesla-Gegner sei, zitiert die California DMV in diesem Fall (aus dem Englischen übersetzt):

„Tesla befindet sich ‘in Überprüfung’ vom California Department of Motor Vehicles (DMV), um festzustellen, ob das Unternehmen Kunden durch die Werbung zum autonomen Fahren irreführt, sagte die Agentur der Times.“

Das kalifornische Verkehrsministerium beaufsichtigt die Programme für autonomes Fahren in dem Bundesstaat und untersucht offenbar die Behauptungen, die der US-Autobauer für das Full-Self-Driving-Paket gemacht hat.

Ohne sich direkt zu den Behauptungen zu äußern, sagte die DMV, dass sie einige Regressansprüche haben, wenn der Autohersteller als irreführend eingestuft wird (aus dem Englischen übersetzt):

„Wenn das DMV feststellt, dass Tesla die Kunden in die Irre führt, können mögliche Strafen die Aussetzung oder den Entzug der KFZ-Genehmigungen für den Einsatz autonomer Fahrzeuge sowie der Herstellungs- und Händlerlizenzen umfassen, sagte die DMV-Sprecherin. Sie fügte hinzu, dass ‘ein Fahrzeug, das auf öffentlichen Straßen mit autonomer Technologie betrieben wird, ohne vorher eine Genehmigung zu erhalten’, von einem Polizeibeamten von der öffentlichen Fahrbahn entfernt werden kann.“

Die aktuellen Funktionen des Pakets für autonomes Fahren sind:

  • Mit Autopilot navigieren
  • Spurwechselassistent
  • Autoparken
  • Herbeirufen
  • Ampel- und Stoppschilderkennung
  • „In naher Zukunft“: Erweitertes „Herbeirufen“

Die insideTesla-Meinung

Das Vorgehen der KFZ-Behörde in Kalifornien ist vollkommen übertrieben und unverhältnismäßig. Tesla macht überdeutlich klar, dass sich der Autopilot noch in der Test- und Entwicklungsphase befindet.

Außerdem klärt der Autohersteller Käufer zuverlässig sogar vor der Bestellung darüber auf, dass man als Fahrer stets aufmerksam und in der Lage sein muss, in das Fahrgeschehen einzugreifen – selbst mit Autopilot:

„Die gegenwärtig aktivierten Funktionen verlangen eine aktive Überwachung durch den Fahrer – ein autonomer Betrieb des Fahrzeugs ist damit nicht möglich. Einige Merkmale erfordern eine manuelle Blinkerbetätigung und weisen nur einen beschränkten Funktionsbereich auf. Die Aktivierung und Verwendung von Autonomiefunktionen verlangen dagegen den Nachweis über Milliarden von gefahrenen Kilometern, dass ihre Zuverlässigkeit das Vermögen von menschlichen Fahrern weit überschreitet. Zudem sind für den autonomen Betrieb gesetzliche Genehmigungen erforderlich, die je nach Rechtsprechung noch länger dauern dürften. Im Zuge der Weiterentwicklung dieser Selbstfahrfähigkeiten wird Ihr Fahrzeug kontinuierlich über Over-The-Air-Updates aktualisiert und aufgewertet.“

Quelle: Tesla.com

In welcher Weise eine der genannten Funktionen und die Vermarktung irreführend sein sollen, ist mir hier ehrlich gesagt schleierhaft. Die Untersuchung muss zugunsten von Tesla ausfallen.

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