Bericht: Tesla gibt riesige Menge Batteriezellen für 700.000–800.000 E-Autos in Auftrag

von | 31. Oktober 2021 | Rund um Tesla

Bericht: Tesla gibt riesige Menge Batteriezellen für 700.000–800.000 E-Autos in Auftrag

Einem neuen Bericht zufolge hat Tesla beim Batterieproduzenten CATL satte 45 Gigawattstunden an LFP-Zellen in Auftrag gegeben. Diese Menge könnte die gesamte E-Auto-Produktion des Autoherstellers für 2022 sicherstellen.

Tesla-Umstellung auf LFP-Zellen

Der Auftrag kommt, nachdem Tesla die weltweite Umstellung auf LFP-Batterien (Lithiumeisenphosphat) für Fahrzeuge mit Standardreichweite angekündigt hat.

Im Laufe des letzten Jahres hat Unternehmenschef Elon Musk mehrfach erklärt, dass seine Elektroautos auf LFP-Batterien umgestellt werden. Das Ziel dahinter sei vor allem, Probleme bei der Nickelversorgung zu umgehen.

Eisenphosphatbatterien sind zudem billiger und sicherer. Auf der anderen Seite verfügen sie über eine geringere Energiedichte, was eine niedrigere Effizienz und eine kürzere Reichweite bedeutet.

Allerdings konnten die Batterien, die auch kobaltfrei sind, in den vergangenen Jahren so weit entwickelt werden, dass sie nun ohne Reichweitenbedenken in Fahrzeugen mit Standardreichweite (u. a. Model 3 SR+) eingesetzt werden können.

Der Autohersteller hat seine in China produzierten Model 3 und Model Y mit Standardreichweite bereits auf LFP-Zellen umgestellt.

Tesla ordert laut Bericht Großmenge LFP-Zellen

Laut eines neuen Berichts aus China hat Tesla jetzt für das nächste Jahr über 45 Gigawattstunden LFP-Zellen bei CATL in Auftrag gegeben (übersetzt aus dem Chinesischen (via Electrek)):

„36 Kr erfuhr von einer Reihe von Personen, die mit der Angelegenheit vertraut sind, dass Tesla 45 GWh Lithium-Eisen-Phosphat-Batterien von Chinas führendem Energiebatterieunternehmen CATL für den Verkaufsplan des nächsten Jahres gebucht hat, hauptsächlich für die Modelle Model 3 und Model Y.“

Diese Menge würde ausreichen, um zwischen 700.000 und 800.000 Fahrzeuge zu produzieren, je nach Mix der Modelle mit Standardreichweite (Model 3 und Model Y haben geringfügig unterschiedliche Reichweiten).

In Anbetracht der Tatsache, dass die Versorgung mit Batteriezellen einer der größten Engpässe beim E-Auto-Pionier ist, könnte dies auf ein signifikantes Wachstum für Tesla im nächsten Jahr hindeuten.

Der Bericht behauptet sogar, dass der US-Autobauer genügend Batteriezellen für die Produktion von rund 1,5 Millionen Fahrzeugen im Jahr 2022 gesichert haben könnte.

Im Bericht ist auch von fortgesetzten Gesprächen zwischen dem Unternehmen von Elon Musk und CATL über weitere Batterielieferungen die Rede.

Quelle Beitragsbild: Mit freundlicher Genehmigung von Tesla, Inc.

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