Tesla-FSD in der EU erreicht 50 Millionen Kilometer Fahrleistung

von | 14. Juli 2026 | Tesla-FSD

Tesla-FSD in der EU erreicht 50 Millionen Kilometer Fahrleistung

Tesla-Fahrer haben in fünf europäischen Ländern inzwischen mehr als 50 Millionen Kilometer mit FSD Supervised zurückgelegt. Innerhalb von weniger als zwei Monaten wuchs die Fahrleistung mit dem System damit um rund 30 Millionen Kilometer.

Tesla-FSD in der EU: 50 Mio. Kilometer

Tesla hat einen neuen Meilenstein für FSD Supervised in Europa bekannt gegeben. Kunden in den Niederlanden, Estland, Belgien, Litauen und Dänemark nutzten das Fahrassistenzsystem zusammengerechnet bereits auf mehr als 50 Millionen Kilometern:

Das Wachstum fällt ziemlich deutlich aus: Erst rund siebeneinhalb Wochen zuvor hatte die europäische Flotte die Marke von 20 Millionen Kilometern überschritten. Seitdem kamen etwa 30 Millionen Kilometer hinzu, wodurch sich die gesamte Fahrleistung innerhalb kurzer Zeit mehr als verdoppelte.

Tesla ruft seine Kunden regelmäßig dazu auf, FSD Supervised im Alltag einzusetzen. Dabei bleibt der Fahrer weiterhin verantwortlich, muss den Verkehr beobachten und jederzeit eingreifen können.

Nach Angaben des Autobauers erhöht das System die Sicherheit im Straßenverkehr. In den Niederlanden registrierte Tesla zwischen dem 10. April und dem 5. Juni 2026 nur drei Kollisionen auf sieben Millionen Kilometern abseits von Autobahnen. Auf Autobahnen soll es im selben Zeitraum keine Kollision gegeben haben.

Aus diesen Daten leitet Tesla ab, dass FSD Supervised in den Niederlanden etwa 3,5-mal sicherer als manuelles Fahren sei. Die Zahlen stammen allerdings vom Unternehmen selbst und sollten daher im Kontext weiterer unabhängiger Auswertungen betrachtet werden.

Wann folgen weitere EU-Länder?

Den Ausgangspunkt für die europäische Verbreitung bildeten die Niederlande. Die niederländische Zulassungsbehörde RDW gab FSD Supervised am 10. April 2026 für den öffentlichen Straßenverkehr frei. Bereits innerhalb des ersten Monats legten niederländische Nutzer mehr als zehn Millionen Kilometer mit dem System zurück.

Litauen erkannte die niederländische Genehmigung am 20. Mai über das europäische Verfahren zur gegenseitigen Anerkennung an. Estland folgte am 29. Mai. Anfang Juni kamen Dänemark und Belgien hinzu, wobei die belgischen Behörden zusätzliche Tests auf flämischen Straßen durchführen ließen.

Deutschland gehört bislang nicht zu den freigegebenen Märkten. Das Kraftfahrt-Bundesamt hat die niederländische Typgenehmigung noch nicht anerkannt. Zuletzt gab es aber immerhin Anzeichen, dass eine Genehmigung hierzulande sogar noch im Juli möglich sein könnte.

Bis dahin müssen Tesla-Fahrer im größten europäischen Automarkt weiterhin auf eine reguläre Nutzung von FSD Supervised warten.

Sollte Deutschland die niederländische Genehmigung ebenfalls anerkennen? Schreiben Sie Ihre Meinung in die Kommentare.

Quelle Beitragsbild: Mit freundlicher Genehmigung von Tesla, Inc.

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