Tesla-Fahrer aus Deutschland für Studie gesucht: Premium-Version von Teslascope als Belohnung

von | 18. November 2021 | Rund um Tesla

Tesla-Fahrer aus Deutschland für Studie gesucht: Premium-Version von Teslascope als Belohnung

Tesla-Fahrer nutzen häufig Software wie Teslascope, um ihr Fahrverhalten zu überwachen und interessante Statistiken zu Verbrauch, Ladezeiten und Co. zu erhalten.

Der Autobauer aus Kalifornien setzt sich mit seinen Elektroautos zwar mehr und mehr durch, im Vergleich zu konventionellen Verbrennern ist die E-Auto-Marke aber ein recht junger Vertreter am Markt. Deshalb sind diese Werte besonders spannend, da es noch viel herauszufinden gibt.

Australische Uni plant Studie mit Tesla-Fahrern

Die weitverbreitete Nutzung dieser Dienste will sich nun eine australische Universität zunutze machen. In einer internationalen Studie mit 500 Tesla-Fahrern will die University of Queensland Tesla-Fahrzeuge in ihrer Funktion als Stromspeicher untersuchen.

Dieses Prinzip, die Nutzung von Elektroautos als Energiespeicher, wird Vehicle-to-Grid (VTG) genannt. Der Kerngedanke dabei ist, dass E-Autos meist deutlich mehr Akku-Kapazität haben, als sie tatsächlich brauchen. Ein Auto mit einer Kapazität von etwa 400 km, das nur 50 km am Tag fährt, könnte etwa den nicht verbrauchten Speicherplatz nutzen, um erneuerbaren Strom aufzunehmen, wenn er überschüssig ist.

Alternativ könnten E-Autos nach dem VTG-Prinzip in Bedarfssituationen auch Energie ins Netz einspeisen. Diese Möglichkeit bietet der US-Autobauer noch nicht, aber andere Autohersteller entwickeln zunehmend Ladetechniken, mit denen dies möglich wird, so zum Beispiel Hyundai und Kia.

Der CEO des E-Auto-Pioniers, Elon Musk, ist allerdings grundsätzlich nicht der größte Fan der Vehicle-to-Grid-Technologie. Musk zufolge sei es sinnvoller, für derartige Anwendungszwecke gleich auf Energiespeicherprodukte wie die Powerwall zu setzen, obwohl diese deutlich geringere Kapazitäten haben wie die Akku-Pakete von Fahrzeugen.

Tesla-Fahrer aus Deutschland ebenfalls für Studie gesucht

Trotz der Zweifel Musks will die Uni die Nutzbarkeit von Elektroautos als Stromspeicher untersuchen. Dafür werden Tesla-Fahrer aus verschiedensten Ländern gesucht, darunter Australien, die USA, Norwegen, Kanada, Schweden, dem Vereinigten Königreich und eben auch aus Deutschland.

Teilnehmern der Studie steht die Premiumversion von Teslascope ein Jahr kostenfrei zur Verfügung. Der Universität muss im Gegenzug Zugang zu Daten zum Fahrverhalten und Ladesitzungen gewährt werden.

Interessierte Tesla-Fahrer können sich über den Online-Dienst für die Studie bewerben.

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