Nach dem Cybercab-Start in Austin nimmt Tesla mit seinem vollautonomen Robotaxi nun den nächsten Markt ins Visier. Elon Musk stellt einen Einsatz des fahrerlosen Zweisitzers auf europäischen Straßen in Aussicht.

Tesla blickt nach Europa
Nach dem kürzlich geglückten Cybercab-Start in Austin plant Tesla offenbar bereits die internationale Expansion seines Robotaxis.
CEO Elon Musk deutete auf X an, dass das autonome Fahrzeug künftig auch auf europäischen Straßen unterwegs sein könnte:
Hopefully soon in Europe too https://t.co/vqQ69bLJuN
— Elon Musk (@elonmusk) September 8, 2026
Anlass für seine Aussage war der Beitrag eines deutschen Fahrgastes, der am 8. September eine Cybercab-Fahrt in Austin absolviert hatte. Dieser äußerte anschließend die Hoffnung, dass das Fahrzeug nicht erst in mehreren Jahren nach Deutschland komme. Musk antwortete knapp, er hoffe auf einen „baldigen Start in Europa“.
Damit signalisiert der Tesla-Chef erstmals öffentlich, dass Europa zu den nächsten Märkten für das Cybercab gehören könnte. Eine konkrete Stadt, einen möglichen Starttermin oder Details zur geplanten Einführung nannte er jedoch nicht.
Der Elektro-Pionier hatte das Cybercab erst wenige Tage zuvor für öffentliche Fahrten in Austin freigegeben. Fahrgäste können den speziell entwickelten Zweisitzer über die Robotaxi-App des Unternehmens buchen. Das Fahrzeug besitzt weder Lenkrad noch Pedale und fährt vollständig mithilfe der FSD-Software.
Bislang umfasst die Cybercab-Flotte nur wenige Dutzend Fahrzeuge. Parallel setzt Tesla in Austin eine größere Zahl umgerüsteter Model Y als Robotaxis ein. Das Cybercab ist jedoch das erste Fahrzeug des Autobauers, das ausschließlich für den autonomen Fahrdienst konzipiert wurde und vollständig auf klassische Bedienelemente verzichtet.
Musks Aussage unterstreicht damit vor allem Teslas internationale Ambitionen. Noch handelt es sich um eine Absichtserklärung und nicht um eine bestätigte Markteinführung.
Stand von FSD in der EU
In der Europäischen Union gelten deutlich strengere Zulassungsregeln als in den USA. Der Autobauer kann das Cybercab hier nicht selbst zertifizieren und benötigt eine entsprechende Typgenehmigung. Für automatisierte Fahrzeuge greifen zudem besondere Vorgaben und Begrenzungen für Kleinserien.
FSD Supervised hat inzwischen in mehreren EU-Staaten eine vorläufige Freigabe erhalten, erst in dieser Woche kam ein weiteres Land dazu.
Dabei muss der Fahrer das Fahrzeug weiterhin jederzeit überwachen und bleibt verantwortlich. Ein fahrerloser Robotaxi-Betrieb ohne Lenkrad und Pedale erfordert eine separate Genehmigung und dürfte regulatorisch wesentlich anspruchsvoller sein.
Ob und wann das Cybercab tatsächlich nach Europa kommt, hängt deshalb nicht nur von Teslas technischer Entwicklung ab. Entscheidend wird sein, wann die europäischen Behörden einen vollständig autonomen Betrieb zulassen.
Würden Sie ein Tesla Cybercab in Deutschland nutzen? Schreiben Sie Ihre Meinung in die Kommentare.
Quelle Beitragsbild: Ashok Elluswamy via X
Sie planen den Kauf eines Teslas? Bestellen Sie über unseren Empfehlungslink, sichern Sie sich einen Bonus und unterstützen Sie unsere Arbeit.





0 Kommentare