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Tesla auch vom Chip-Mangel betroffen: Elon Musk macht Klopapier-Vergleich

von | 03. Juni 2021 | Rund um Tesla | 0 Kommentare

Elon Musk kommentierte die aktuelle globale Mikrochip-Situation. In seiner bildlichen Sprache verglich der Tesla-Chef die Krise mit der Toilettenpapierknappheit während der frühen Pandemie.

Die Pandemie hat zu einem Anstieg der Nachfrage nach vielen elektronischen Geräten und Computern geführt, den die Lieferkette nicht bewältigen konnte, insbesondere die Halbleiterindustrie.

Diese Mikrochip-Knappheit wirkte sich wiederum auf die Automobilindustrie aus, die zunehmend zu einem großen Verbraucher von Mikrochips geworden ist.

Dies wirkt sich auch auf die Herstellung von Elektrofahrzeugen aus, da mehrere Autohersteller die Produktion stoppen mussten, bis die Chips nachgeliefert werden konnten.

Pat Gelsinger, CEO von Intel, einem der größten Halbleiterunternehmen, sagte kürzlich, dass es ein paar Jahre dauern könnte, bis die Industrie die steigende Nachfrage aufholen kann.

Chip-Knappheit für Tesla große Herausforderung

Tesla ist ebenfalls von der Chip-Knappheit betroffen. Im ersten Quartal konnten die negativen Folgen laut eines Berichts von Electrek noch eingedämmt werden. Der Autohersteller veranlasste, einige Chips auf Mikrocontroller umzustellen. So wurden die verfügbaren Ressourcen effizient ausgeschöpft und die Konsequenzen des Halbleiter-Mangels abgefedert (aus dem Englischen übersetzt):

„Im ersten Quartal waren wir in der Lage, durch die globale Chip-Lieferknappheit zu navigieren, indem wir teilweise extrem schnell auf neue Mikrocontroller umgestellt haben, während wir gleichzeitig Firmware für neue Chips von neuen Lieferanten entwickelt haben.“

Der US-Autohersteller ist allerdings keinesfalls vor den Folgen der Chip-Knappheit gefeit. Bei einer Quartalsbesprechung sagte Musk kürzlich, dass die derzeit größte Herausforderung für Tesla das Problem der Lieferkette ist (aus dem Englischen übersetzt):

„Unsere größte Herausforderung ist die Lieferkette, vor allem bei Mikrocontroller-Chips. So etwas habe ich noch nie gesehen. Die Angst, dass die Chips ausgehen könnten, veranlasst jedes Unternehmen zu Überbestellungen – wie bei der Klopapierknappheit, aber in epischem Ausmaß. Das heißt, es ist offensichtlich kein langfristiges Problem.“

Einem kürzlichen Bericht der Financial Times zufolge unternimmt Tesla derzeit erhebliche Schritte, um sich mehr Chips zu sichern, einschließlich Vorauszahlungen für die Lieferung und erwägt sogar den Kauf einer Chipfabrik.

Der Einstieg des kalifornischen Elektrofahrzeugbetriebs in die Chip-Herstellung wäre zwar ein gewaltiges Unterfangen, der Autohersteller hat aber bereits ein eigenes Chip-Design-Team und somit die besten technischen Voraussetzungen für einen „Quereinstieg“.

Ob der E-Auto-Pionier tatsächlich in das Geschäft mit den Halbleitern einsteigt, hängt vor allem davon ab, wie sich die globale Chip-Knappheit entwickelt.

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