Tesla veröffentlicht endlich „atemberaubendes“ Autopilot-Update – das sind die Neuerungen

von | 11. Juli 2021 | Tesla-Innovationen | 0 Kommentare

Tesla hat endlich das mit Spannung erwartete FSD-v9-Software-Update veröffentlicht.

Es war ein langer Weg mit vielen Verschiebungen. Als CEO Elon Musk aber ein konkretes Datum für die Veröffentlichung nannte, war klar, dass es nicht mehr lange dauert. Das Software-Update für den Autopilot und das vollständig autonome Fahren wurde vom Tesla-Chef bei mehr als einer Gelegenheit als „atemberaubend“ beworben.

Letzte Nacht begann der Autohersteller schließlich mit der Auslieferung der FSD-Beta v9, einem neuen Software-Update für das Software-Paket mit autonomen Fahren.

Die neue Version nutzt nun Tesla Vision, ein Computer-Vision-System, das sich nur auf optische Bilder stützt statt Radarmesswerte.

Musk hat das neue Update als einen wichtigen Schritt hin zu einem Autopilot angepriesen, der tatsächlich ein vollwertiges selbstfahrendes System darstellt.

So beschreibt Tesla das FSD-Update v9

Tesla ging in den Versionshinweisen nicht auf viele Details zu den Verbesserungen des Fahrsystems ein, berichtet Electrek.

Stattdessen forcierte der Autohersteller hauptsächlich wichtige Warnungen bezüglich der Nutzung des Autopiloten (aus dem Englischen übersetzt):

„Full Self-Driving befindet sich in einer frühen, limitierten Beta-Version und muss mit zusätzlicher Vorsicht verwendet werden. Es könnte zum ungünstigsten Zeitpunkt das Falsche tun, daher müssen Sie immer die Hände am Lenkrad lassen und auf der Straße besonders aufmerksam sein. Werden Sie nicht unachtsam. Wenn Full Self-Driving aktiviert ist, führt Ihr Fahrzeug Spurwechsel abseits der Autobahn durch, wählt Abzweigungen, um Ihrer Navigationsroute zu folgen, navigiert um andere Fahrzeuge und Objekte herum und macht Links- und Rechtskurven. Verwenden Sie Full Self-Driving in begrenztem Beta nur, wenn Sie ständig auf die Straße achten und bereit sind, sofort zu handeln, insbesondere in unübersichtlichen Kurven, beim Überqueren von Kreuzungen und in engen Fahrsituationen.“

Die Release Notes enthalten auch einige Kommentare zu Verbesserungen der Fahrvisualisierung. Musk bezeichnete dies kürzlich als „Mind of Car“-Ansicht.

Tesla schreibt in den Notizen über die neue Fahrvisualisierung Folgendes (aus dem Englischen übersetzt):

„Die Fahrvisualisierung wurde verbessert, um Full-Self-Driving-Fähigkeiten besser zu unterstützen. Wenn Full Self-Driving aktiviert ist, wird auf der Instrumententafel eine erweiterte Visualisierung angezeigt, um zusätzliche Umgebungsinformationen darzustellen. Die Apps auf der linken und rechten Seite der Instrumententafel werden vorübergehend ausgeblendet und die Fahrgeschwindigkeit, die Autopilot-Verfügbarkeit, die vom Autopiloten eingestellte Geschwindigkeit und das erkannte Tempolimit werden an den unteren Rand der Instrumententafel verschoben.“

So sieht die Darstellung im Model S/X aus:

So sieht die neue Autopilot Ansicht in Tesla Model S und Model X aus
Neue FSD-Ansicht in Tesla Model S und Model X. Bildquelle: Electrek

Für Model 3 und Model Y fällt die Änderung nicht so drastisch aus. Die erweiterten Informationen werden hier auf dem mittleren Bildschirm angezeigt.

Die tatsächliche Darstellung der Visualisierungen hat sich jedoch für alle Fahrzeuge, einschließlich Model 3 und Model Y, verbessert.

Erste Fahrten mit dem neuen Autopilot

Das neue Update wird vorerst nur an das Early-Access-Programm von Tesla ausgeliefert. Basierend auf den neuesten Informationen des Autoherstellers sind von den etwa 2.000 Tesla-Besitzern im Programm die Mehrheit eigene Mitarbeiter.

Einige von ihnen posten bereits Videos von ihren ersten Fahrten mit der neuen Version der Software:

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