Polestar vs. Tesla: Elektro-Konkurrenz aus dem hohen Norden

von | 16. Januar 2022 | Tesla-Konkurrenz, Rund um Tesla

Polestar vs. Tesla: Elektro-Konkurrenz aus dem hohen Norden

Unter den vielen Herstellern, die Tesla derzeit mit E-Autos Konkurrenz machen, konnte Polestar sich tatsächlich bereits einen Namen machen. Die schwedische Marke gehört zu den bekannteren Gesichtern der Elektromobilität – und das, obwohl man erst zwei eigene Fahrzeuge produziert hat.

2017 erschien der „Polestar 1“, der als Hybridfahrzeug über 600 PS mitbrachte, aber auch dementsprechend teuer war. Der erste vollelektrische Polestar wurde 2019 unter dem Namen „Polestar 2“ vorgestellt und ist vom Preis und den Features her schon eher ein massentaugliches Fahrzeug. Bleibt also nur eine Frage: Wie schlägt er sich im direkten Vergleich gegen Teslas „Budget Car“ – das Model 3?

Über Polestar

Für alle, denen Polestar doch nichts sagt, hier ein kleiner Überblick: Polestar gehört zum schwedischen Hersteller Volvo sowie dem chinesischen Geely-Konzern und ging aus dem 1996 gegründeten Rennsportteam „Flash Engineering“ hervor. Vor der Präsentation des Polestar 1 war die Firma vor allem für das Tuning von Volvo-Modellen zuständig, nun arbeitet sie aber eigenständig. Auf absehbare Zeit sind drei weitere Modelle geplant, die auf dem Konzeptauto Polestar Precept basieren sollen.

Polestar 2 vs. Tesla Model 3 

Bisher gibt es nur ein Polestar-Modell, das eine Gegenüberstellung mit Tesla zulässt. Der Polestar 1 ist zwar ein gelungenes Auto, als leistungsstarkes Coupé mit 2+2 Sitzen, einem Startpreis über 150.000 €, limitierter Produktion und nicht zuletzt eben einem Hybridantrieb für einen Vergleich aber schlecht geeignet.

Bleibt also der Polestar 2. Die kantige, viertürige Limousine ist genau wie das Tesla Model 3 in drei verschiedenen Versionen erhältlich: als Standard, Long Range und Performance-Version. Die Standard-Version ist dabei schon ab 35.930 € erhältlich und damit knapp 7000 € billiger als der Tesla.

Diese Preisersparnis spiegelt in der Technik wider: Die Reichweiten des Schweden liegen zwischen 440 und 540 Kilometer, beim Model 3 sind es 491 bis über 600 Kilometer – und das obwohl die beiden „kleineren” Polestar-Modelle mit nur einem Motor und 224 bzw. 231 PS deutlich geringer motorisiert sind als der Tesla. Zwar ist das zweimotorige Allrad-Modell mit 408 PS und 4,7 Sekunden auf 100 km/h (476 PS und 4,4 Sekunden mit Software-Update) deutlich sportlicher, aber nicht so sportlich wie das Model 3 Performance (3,3 Sekunden).

Polestar 2 Innenraum
Foto: Polestar

Ebenfalls etwas schlechter als beim Tesla ist die Ladegeschwindigkeit des Polestar: 10 auf 80 % in 35 Minuten ist zwar keineswegs schlecht, erreicht die 275 km in 15 Minuten des Model 3 aber nicht ganz. Was allerdings erreicht wird, ist die Qualität des Innenraums: Auch der Schwede bietet einen großen Touchscreen mit integrierten Google-Anwendungen. Auch Verarbeitung, Materialwahl sowie Ausstattung wirken sehr hochwertig – womit auf der Hersteller-Website mittels Test-Rezensionen auch geworben wird.

Fazit 

Der Polestar 2 ist ein Elektroauto, dass eigentlich mit sämtlichen Spezifikationen im guten Mittelfeld liegt – und das zum sehr attraktiven Einstiegspreis von 35.930 €. Um das über alle Versionen stets etwas teurere Tesla Model 3 zu schlagen, reicht es nicht ganz. Welches Auto für einen besser geeignet ist, hängt also von den persönlichen Präferenzen ab: Lieber etwas mehr Leistung oder doch preiswert?

Quelle Beitragsbild: Polestar

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