Neuralink: Diese Krankheiten will Elon Musk mit dem Chip im Hirn heilen

von | 13. Februar 2022 | Neuralink, Elon Musk

Neuralink: Diese Krankheiten will Elon Musk mit dem Chip im Hirn heilen

Mit Neuralink möchte Elon Musk die Symbiose zwischen Mensch und Computer erreichen. Durch ein Implantat im Gehirn soll in Zukunft jedermann mit maschineller Power seine Fähigkeiten steigern können – Human Enhancement nennt sich das. Doch bevor dieser Traum Realität wird, geht es erst einmal darum, mit Neuralink kranken Menschen zu helfen und ihnen ein Stück Lebensqualität zurückzugeben. Wie das geht und welche Krankheiten geheilt werden könnten, erfahren Sie hier.

Der Ansatz ist, ein Implantat in den Schädelknochen einzusetzen, von welchem aus viele extrem filigrane Sensoren ausgehen, welche die Hirnströme messen. Die Signale werden ausgewertet und per Bluetooth zum Beispiel an einen Computer, eine Prothese oder ein anderes elektrisches Gerät gesendet, – was immer eben per Gedanken bedient werden soll. Aktuell ist das Implantat noch 2,3 Zentimeter groß, ein entsprechendes Loch im Schädel ist vonnöten. Neuralink träumt davon, in Zukunft deutlich kleinere Geräte durch die Blutbahn einzusetzen und seinen Service für wenige Tausend Dollar pro Implantat anbieten zu können.

Lähmungen behandeln 

Das wichtigste Ziel ist es laut Neuralink aktuell, gelähmte Menschen zu behandeln, also Personen, die durch eine Wirbelsäulenverletzung, einen Schlaganfall, Multiple Sklerose oder Muskelschwund Teile ihres Körpers nicht mehr bewegen können. Erste Ansätze sind hier, die Signale aus dem Hirn an Exoskelette oder Prothesen zu senden, die die Bewegungen dann für den Menschen ausführen.

Fortgeschrittenere Ideen beinhalten auch das Einsetzen von Geräten in die gelähmten Körperteile, die dort auf Anweisung die Muskeln geeignet stimulieren und so wieder eine selbstständige Bewegung erlauben – bis dahin dürfte es aber noch eine gute Weile dauern. Dass man aber prinzipiell genügend Daten aus dem Bewegungs-Areal des Hirns gewinnen kann, hat Neuralink bereits in Tierversuchen mit Schweinen zeigen können.

Für vollständig gelähmte Menschen gibt es bereits vor Entwicklung der Bewegungs-Unterstützung Hoffnung: Durch das Implantat in Verbindung mit einem Computer sollen sie durch Schrift oder Sprachsynthese einfacher kommunizieren können.

Blindheit und Taubheit 

Selbst erblindete und taube Menschen sollen in Zukunft von Neuralink profitieren, etwa indem Bilder aus Kameras oder von Mikrofonen aufgezeichnete Geräusche direkt ins Hirn übertragen werden – auch das ist eine fortgeschrittene Anwendung, die noch einiges an Zeit brauchen wird.

Alzheimer, Demenz, Epilepsie und Co.   

Neben Lähmungen und anderen Krankheiten, bei denen die Ursache eigentlich eine gestörte bzw. unterbundene Signal-Kommunikation zwischen Körper und Hirn ist, will Neuralink künftig auch direkte Erkrankungen des Hirns behandeln. Dazu gehören vor allem Demenz-Erkrankungen wie Alzheimer, aber auch andere Funktionsstörungen wie Epilepsie. Wie das genau gehen soll, steht noch nicht fest, das Unternehmen ist aber zuversichtlich, dass es in Zukunft gelingen wird.

Fazit 

Das Gehirn ist die Zentrale des Körpers, fast nichts läuft ohne es. Entsprechend groß sind die Möglichkeiten, durch Sensoren im Hirn Einfluss auf den Körper zu nehmen und „kaputten” Teilen zu helfen. Anfangen will man bei Neuralink mit der Heilung von Lähmungen, speziell solcher, die durch Wirbelsäulenverletzungen entstanden sind. Mit klinischen Studien am Menschen soll in Kürze begonnen werden. Die Ergebnisse werden zeigen, was von Neuralink tatsächlich zu erwarten ist.

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