Konkurrenz für Tesla aus dem Luxusbereich: Rolls-Royce wird mit „Spectre“ elektrisch

von | 14. November 2021 | Tesla-Konkurrenz, Rund um Tesla

Konkurrenz für Tesla aus dem Luxusbereich: Rolls-Royce wird mit „Spectre“ elektrisch

Über 100 Jahre Automobilbau haben auf der ganzen Welt legendäre Namen hervorgebracht, von denen die Geschichte des Automobils lebt: Mercedes, Bentley, Bugatti und viele mehr stehen stellvertretend für die motorisierten Wagen und ihr goldenes Zeitalter. Ein Name überragt die genannten noch, er steht für ultimativen Luxus, überragende Ingenieurskunst und könnte bald zur Tesla-Konkurrenz werden: Rolls-Royce.

Seit jeher bauen die Briten mit die besten und ruhigsten Verbrenner-Motoren. Doch auch bei ihnen hat indes das elektrische Zeitalter angeklopft. Was also darf man vom Luxus-Hersteller erwarten? Und was bedeutet das für Tesla?

Rolls-Royce – eine Geschichte meisterhafter Automobile 

Die Marke Rolls-Royce entsteht im Jahr 1904, als sich die Unternehmer Charles Rolls und Henry Royce zusammenschlossen. Gemeinsam entwarfen und bauten sie Motoren für Autos und Flugzeuge, so etwa das erste Triebwerk, mit dem eine Nonstop-Überquerung des Atlantiks möglich war.

Schon früh zeichneten sich Fabrikate aus dem Hause Rolls-Royce durch geringe Geräuschentwicklung aus und boten sich damit für den Premiummarkt an. Im Laufe der Zeit wurden die Fahrzeuge als Staatskarossen und in Königshäusern eingesetzt und der Ruf als Luxushersteller festigte sich. Um die Jahrtausendwende herum versuchten sowohl Volkswagen als auch BMW, die Briten aufzukaufen. BMW setzte sich durch und gibt seither den Ton an, was Rolls-Royce zu neuem Aufschwung verhalf. 

Rolls-Royce Spectre vs. Tesla Model S 

Für 2023 haben die Briten ihr erstes elektrisches Fahrzeug angekündigt: den Spectre. Ein Coupé, über das abgesehen von 500 Kilometern angestrebter Reichweite noch nicht viel bekannt ist. Fest dürfte aber stehen, dass es genau wie seine konventionellen Vorgänger ein herausragendes Auto werden wird: die feinsten Materialien, beste Verarbeitung, eine himmelweiche Federung und jede Menge anderer Dinge, die nur so nach Luxus schreien – getreu dem Markenslogan „Inspiring Greatness“. Nichts anderes kennt man von Rolls-Royce und nichts anderes erwartet die Kundschaft.

Dass es selbst das über 100.000 Euro teure Tesla Model S hier schwer haben wird, bei Verarbeitungsqualität und Komfort mitzuhalten, liegt auf der Hand. Dagegen wird der Oberklassewagen des E-Auto-Pioniers in den Kategorien Reichweite, Software, Geschwindigkeit und Technologie die Nase vorn haben. Um diese Faktoren geht es einem Rolls-Royce-Kunden in der Regel aber eher weniger.

Rolls-Royce – eine echte Konkurrenz für Tesla? 

Rolls-Royce dürfte wohl kaum zu einer ernsthaften Bedrohung für Tesla werden, auch wenn die Marke ab 2030 vollelektrisch wird – zu klein und exklusiv ist der Luxusmarkt für Elektrofahrzeuge. Deswegen wird Tesla wohl auch nicht versuchen, Kunden in diesem Segment zu gewinnen, sondern bei seinen Kernkompetenzen bleiben. Denn wer sich einen Rolls-Royce leistet, ab und zu aber gern auch sportlich fährt, kann sich das drei- bis viermal billigere Model S Plaid meist einfach zusätzlich kaufen.

Fazit

Mit Rolls-Royce hat ein weiterer altehrwürdiger Hersteller den Übergang ins elektrische Zeitalter eingeläutet. Anders als etwa Mercedes oder Volkswagen dürften die Briten aber keine ernsthafte Konkurrenz für Tesla darstellen, – nicht weil ihr Produkt dazu nicht imstande wäre, sondern weil der Marktanteil für Luxusfahrzeuge viel zu klein ist.

Man kann diesen Schritt also als weiteren Etappensieg der Elektromobilität sehen. Die Auswirkungen auf das Mittel- und Oberklassesegment, in dem Tesla tätig ist, dürften aber kaum zu spüren sein.

Quelle Beitragsbild: Rolls-Royce

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