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InsureMyTesla: Tesla führt Sicherheitsranking auf Basis von gesammelten Daten ein

von | 07. Juni 2021 | Tesla-Innovationen | 0 Kommentare

Tesla integriert derzeit die Autopilot-Nutzung und weitere Fahrgewohnheiten in das Versicherungsprogramm, um eine genauere Preisgestaltung zu ermöglichen.

Laut eines Berichts von Electrek soll dabei auch ein sogenanntes Sicherheitsranking eingeführt werden, dass einem Fahrer zugeordnet wird und einsehbar ist.

InsureMyTesla

Im Jahr 2019 startete der E-Auto-Pionier sein eigenes Versicherungsprogramm. Zunächst war die Versicherung nur im Heimatstaat Kalifornien verfügbar. Der Autohersteller behauptet, bis zu 30 % günstigere Prämien als die Konkurrenz zu bieten.

Es ist Teslas zweiter Einstieg in die Versicherungsbranche nach seinem InsureMyTesla-Programm in Partnerschaft mit Drittversicherern.

Das neue Programm wird direkt vom Autohersteller über die State National Insurance vermittelt. Tesla ist nun ist viel stärker in den gesamten Prozess involviert und im Grunde selbst der Versicherer.

Da der US-Autobauer über eine beträchtliche Datenmenge verfügt, geht er davon aus, individuellere Versicherungsprodukte bieten zu können.

Derzeit ist das Angebot auf Kalifornien beschränkt, jedoch will Tesla bald auf weitere Märkte expandieren, sobald das Versicherungsprodukt aktualisiert wurde und die Nutzung des Autopiloten und anderer Konnektivitätsfunktionen besser berücksichtigt werden.

Reddit-Nutzer entdeckt Teslas neue Versicherungsoberfläche

Einem Reddit-Nutzer, der in der Lage war, etwas Reverse Engineering an der mobilen Tesla-App durchzuführen, ist es nun gelungen, einen ersten Blick auf die Integration des Versicherungsprogramms zu erhaschen.

Demnach nutzt der kalifornische E-Auto-Pionier mehrere Metriken, um eine Sicherheitsbewertung zu erstellen, die in der App einsehbar ist (aus dem Englischen übersetzt):

„Die Sicherheitsbewertungsseite wird Ihr Fahrzeug verfolgen und ist direkt mit Ihrer Versicherung verknüpft. Sie zeigt die Anzahl der von Ihnen gefahrenen Stunden, wie oft Sie den Autopilot benutzen, ABS-Ereignisse, Vorwärtskollisionswarnungen, Autolenkungsausfälle, Gaspedalabweichungen und viele andere Metriken sowohl pro Fahrt als auch auf monatlicher Basis, die Sie in einer übersichtlichen grafischen Oberfläche sehen können. Sie erhalten eine Bewertung ‘bestanden’ oder ‘nicht bestanden’ (obwohl es unklar ist, ob diese Bewertung für den Endbenutzer sichtbar sein wird) und, soweit ich das beurteilen kann, scheint es exklusiv für HW2 und höher zu sein und die Softwareversion 2021.4.12 ist erforderlich.“

Folgende Faktoren sollen die Sicherheitsbewertung definieren:

  • ABS-Aktivierung: Anzahl der ABS-Aktivierungen
  • Hours Driven: Durchschnittliche tägliche Fahrzeit
  • Forced Autopilot Disengagements: Anzahl der Deaktivierungen des Autopiloten aufgrund ignorierter Warnungen
  • Vorwärtskollisionswarnungen: Anzahl der Male, in denen das Fahrzeug eine mögliche Vorwärtskollision erkannt hat
  • Unsichere Folgezeit: Anteil der Zeit, die mit einem unsicheren Folgeabstand verbracht wird
  • Intensität von Beschleunigung und Bremsen: Geschwindigkeitsabweichung aufgrund von extremer Beschleunigung und Bremsen. Dargestellt auf einer Skala von 0–10, gemessen an der-internen Flotte.

Diese Punktzahl wirkt sich monatlich um bis zu 50 % auf die Versicherungsrate Auswirkungen und damit einen hohen oder niedrigen Preis verursachen.

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