EU-Land Nummer 4: Tesla-FSD Supervised offiziell in Dänemark genehmigt

von | 09. Juni 2026 | Tesla-FSD

EU-Land Nummer 4: Tesla-FSD Supervised offiziell in Dänemark genehmigt

Dänemark hat Teslas FSD Supervised offiziell zugelassen und folgt damit den Niederlanden, Litauen und Estland. Der Rollout auf Kundenfahrzeuge soll laut Tesla schon bald beginnen.

Tesla-FSD erreicht Dänemark

Tesla darf FSD Supervised künftig auch in Dänemark auf die Straße bringen. Wie Tesla Europe heute auf X bestätigte, hat das Land die regulatorische Freigabe für das System erteilt. Der Rollout auf Kundenfahrzeuge beginnt laut Unternehmen in Kürze:

Damit reiht sich Dänemark in eine schnell wachsende Liste europäischer Länder ein. Nach den Niederlanden, Litauen und Estland ist es nun der vierte Markt in Europa, der das fortschrittliche Fahrerassistenzsystem zulässt.

Besonders bemerkenswert ist das Tempo: Die Niederlande machten im April 2026 den Anfang. Litauen folgte am 20. Mai, Estland am 29. Mai. Nun kommt Dänemark weniger als zwei Wochen später hinzu.

Grundlage aus den Niederlanden

Die dänische Genehmigung basiert auf der Anerkennung der niederländischen Typgenehmigung, die von der Behörde RDW ausgestellt wurde. Diesen Weg hatten zuvor auch Litauen und Estland gewählt, um FSD Supervised für ihre Straßen freizugeben.

Die dänische Verkehrsbehörde erklärte, sie habe umfangreiche technische Unterlagen geprüft. Dazu gehörten auch die Dokumente, auf deren Basis die Niederlande die vorläufige Genehmigung erteilt hatten.

Nach der Prüfung kam die Behörde zu dem Schluss, dass sie die Einschätzung der RDW teilt. FSD Supervised könne zur Verkehrssicherheit beitragen, da das System den Fahrer während der Fahrt unterstützt.

Sicherheit im Fokus

Die Freigabe kommt nur wenige Tage nachdem Tesla erstmals Sicherheitsdaten zu FSD Supervised in den Niederlanden veröffentlicht hatte. Demnach registrierte Tesla auf 7,0 Millionen Kilometern außerhalb von Autobahnen insgesamt drei Kollisionen. Laut Unternehmen sei das System damit auf diesen Straßen 1,6 Mal sicherer als manuelles Fahren.

Auf Autobahnen meldete der Pionier für autonomes Fahren sogar null Kollisionen über eine Strecke von 16,6 Millionen Kilometern. Diese Zahlen dürften für die weiteren europäischen Zulassungsprozesse eine wichtige Rolle spielen, auch wenn sie zunächst aus Teslas eigener Datenerhebung stammen.

Die dänische Kfz-Behörde verweist ebenfalls auf den Sicherheitsaspekt. Die Behörde betont, dass FSD Supervised bei korrekter Nutzung als Unterstützung für den Fahrer zu verstehen sei. Es ersetzt also nicht die Aufmerksamkeit des Menschen, sondern ergänzt dessen Wahrnehmung und Entscheidungen im Verkehr.

Für Tesla ist die dänische Genehmigung ein weiterer wichtiger Schritt hin zu EU-weiter Verfügbarkeit. Nach mehreren Jahren regulatorischer Hürden zeichnet sich nun ab, dass immer mehr Länder den niederländischen Weg übernehmen könnten.

Damit wächst der Druck auf umliegende europäische Nationen. Auch Tesla-Fahrer in Deutschland dürften die Entwicklung genau verfolgen. Denn mit jeder neuen Freigabe rückt die Frage näher, wann FSD Supervised auch hierzulande offiziell auf die Straße darf.

Glauben Sie, dass Deutschland bald nachzieht? Schreiben Sie Ihre Meinung in die Kommentare.

Quelle Beitragsbild: Tesla Europe, Middle East & Africa via X

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