625 Dollar Entschädigung für Tesla-Fahrer nach Software-Update

von | 31. Juli 2021 | Rund um Tesla | 0 Kommentare

Tesla hat sich bereit erklärt, eine Sammelklage wegen der Drosselung der Batteriekapazität beizulegen und eine Entschädigung an betroffene Tesla-Fahrer zu zahlen.

Tesla-Software-Update droßelt Reichweite und Ladetempo

Voraussichtlich wird eine Zahlung von 625 US-Dollar an jeden betroffenen Tesla-Besitzer ausgezahlt. Das Gericht hat den Vergleich noch nicht genehmigt.

Im Jahr 2019 wurde erstmals bekannt, dass mehrere Tesla-Besitzer nach einem Software-Update eine deutliche Verringerung der Reichweite von 19 bis 48 Kilometern feststellten. Betroffen war das Model S mit 85-kWh-Akku.

Bei den meisten Besitzern trat der Reichweitenrückgang nach der Aktualisierung auf die Software-Updates 2019.16.1 und .2 auf.

Der Tesla-Besitzer David Rasmussen gehörte zu den Betroffenen und hatte einen der stärksten bekannten Reichweitenverluste.

Damals sagte er gegenüber dem E-Auto-Magazin Electrek Folgendes (aus dem Englischen übersetzt):

„Mein 2014 Model S 85 hatte bis zum 13. Mai eine Nennreichweite von 247 Meilen. Nach dem nächsten Update sank sie weiter auf jetzt 217 Meilen. Das ist ein Rückgang von 11 % in 5 Wochen.“

Neben dem Reichweitenverlust hat sich auch die Schnellladerate an Supercharger-Stationen verringert. Betroffene Besitzer erleben deutlich langsamere Ladevorgänge

Der E-Auto-Pionier sagte damals dazu, dass das Ziel des Updates darin bestand, „die Batterie zu schützen und die Langlebigkeit der Batterie zu verbessern“. Es sei nur bei einem kleinen Prozentsatz der Besitzer zu einem Reichweitenverlust gekommen.

Dies führte zu einer Reihe von Klagen in verschiedenen Märkten, in denen die betroffenen Besitzer Entschädigung vom US-Autobauer verlangten.

Eine dieser Klagen war eine Sammelklage in den USA.

Tesla strebt Vergleich an – 625 Dollar für Betroffene

Zwei Jahre später hat das Unternehmen von Elon Musk einige Software-Updates herausgebracht, um die Kapazität wiederherzustellen und die Angelegenheit beizulegen.

Der Autohersteller hat dem Gericht einen Vergleich vorgelegt, der die Zahlung von 625 US-Dollar an jeden der 1.743 Model-S-Besitzer in den USA vorsieht, die von diesen Updates betroffen waren. Die Anwaltskosten sollen ebenfalls übernommen werden.

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