Achtung Tesla-Fahrer: Diese 6 Fehler unbedingt vermeiden

von | 26. November 2021 | Rund um Tesla

Achtung Tesla-Fahrer: Diese 6 Fehler unbedingt vermeiden

Wer sich heute einen Tesla zulegt, hat zuvor vermutlich noch nie ein Elektroauto besessen – dementsprechend gibt es einige Dinge, auf die es erstmals zu achten gilt. Viele davon haben mit der Batterie der Fahrzeuge zu tun, andere sind spezifisch für Tesla. Wir haben 6 typische Fehler herausgesucht und erklären, wie sie vermieden werden können.

Die Tesla-Bestellung stornieren

Schon bevor man überhaupt einen Tesla besitzt, geht es mit der Fehlervermeidung los. Es sollte vermieden werden, eine bereits getätigte Bestellung zu stornieren, – denn die Bestellgebühr von 100 € ist in vielen Fällen nicht erstattungsfähig. Im Vergleich zum Kaufpreis eines Autos mögen sich 100 € vielleicht nicht nach viel anhören, ärgerlich ist es dennoch.

Daher sollte man sich lieber etwas mehr Zeit nehmen und gut überlegen, ob man den Kauf wirklich durchführen will. Erst wenn man sich zu 100 % sicher ist, sollte die Bestellung aufgegeben werden. Das schont nicht nur den Geldbeutel, sondern stellt auch sicher, dass man nachher rundum zufrieden mit der Wahl ist.

Den Autopilot nicht mitbestellen

Wenn man nicht sicher ausschließen kann, dass man irgendwann einmal gerne den Autopilot nutzen würde, dann sollte man ihn am besten gleich mitbestellen. Billiger wird es per Upgrade im Nachhinein vermutlich nicht, denn der Autohersteller hat hier schon oft die Preise erhöht. Außerdem gibt es mittlerweile die Auswahl zwischen dem teuren FSD-Mode und dem billigeren Enhanced Autopilot, der schon fast alle Fähigkeiten seines „großen Bruders” besitzt.

Wichtig ist allerdings: Das Autopilot-Paket ist nicht an die Tesla-ID, sondern ans Fahzeug gebunden. Wer also später auf ein anderes Auto umsteigt, muss das Paket erneut kaufen. Insbesondere Leasing-Kunden sollten das also im Hinterkopf behalten.

Auch interessant: Tesla hat vor Kurzem in den USA ein Abo-Modell für die Autopilot-Funktionen eingeführt, das monatlich kündbar und vergleichsweise bezahlbar ist. Sollte das auch in Europa kommen, müsste tatsächlich verglichen werden, ob das Abonnement nicht sogar günstiger ist. Dieses könnte zudem auch noch monatsweise gebucht werden, zum Beispiel, falls längere Fahrten anstehen, etwa in den Urlaub.

Tesla-Akku zu voll laden

Ein weiterer gern gemachter Fehler findet sich beim Ladevorgang. Auch wenn die Batterien eines Tesla mittlerweile mit fortschrittlichem Lademanagementsystem versehen sind, ist es nicht klug, das Fahrzeug die ganze Zeit am Kabel hängen zu lassen. Einem Akku kann es schaden, wenn er jedes Mal bis zum Anschlag aufgeladen wird – besser ist es, ihn stattdessen nur bis 80 oder 90 % zu laden.

Auch ganz leer fahren sollte man das E-Auto übrigens nicht, zwischen 10 und 20 % sollte man wieder eine Ladesäule aufsuchen. Natürlich schränkt das die zur Verfügung stehende Reichweite ein, im Endeffekt ist es aber einfach besser für die Lebensdauer der Batterie und so deutlich nachhaltiger. Wer doch einmal die vollen 100 % braucht, sollte darauf achten, möglichst bald nach der Vollladung loszufahren.

Tesla zu lange stehen lassen

Normalerweise fast undenkbar, in Zeiten von Corona-Lockdowns aber plötzlich gut denkbar: extrem lange Standzeiten. Diese tun keinem Fahrzeug gut, Elektroautos und ihre Batterien leiden aber besonders darunter. Deshalb sollte verhindert werden, dass der Tesla länger als einen Monat nicht bewegt wird. Es ergibt weiterhin Sinn, darauf zu achten, dass der Akku während längerem Stillstand zwischen 50 und 80 % geladen bleibt.

Vollgasfahrten

Teslas sind mitunter die leistungsstärksten Fahrzeuge auf dem Automarkt und insbesondere bei Wagen wie dem Model S Plaid sind die Fahrleistungen sicher ein ausschlaggebender Kaufgrund. Dennoch sollte man mit der zur Verfügung stehenden Kraft sparsam umgehen, – nicht nur um der Sicherheit Willen, sondern auch mit Hinblick auf die Batterie.

Trotz der rasanten Fortschritte der vergangenen Jahre sind die Akkus von Elektroautos nämlich immer noch recht anfällig für lange, extrem schnell gefahrene Ausfahrten. Durch die hohen Geschwindigkeiten erhöht sich der Verbrauch und die Reichweite sinkt. Außerdem wird durch den großen Energiebedarf die Batterie sehr warm und muss vor dem nächsten Ladevorgang erst mal gekühlt werden, was die Ladezeit merklich erhöht.

Aber nicht nur die Reichweite und die Ladeperformance, sondern vor allem die Lebensdauer der Batterie leidet unter vielen sportlichen Fahrten. Zu versuchen, möglichst zurückhaltend zu fahren, wirkt sich also positiv auf den Akku aus. Das heißt natürlich nicht, dass man mit dem Auto keinen Spaß haben soll oder nie mehr das Gaspedal durchtreten darf – wie überall sind Maß und Mitte das Gebot.

Die Dashcam nicht verwenden 

Dashcams können im Fall der Fälle extrem nützlich sein, etwa bei Unfällen, Fahrerflucht oder Ähnlichem. Wer seine Position durch Videobeweise untermauern kann, ist oft in großem Vorteil. Besonders praktisch ist es natürlich, wenn wie bei Tesla eine Dashcam schon standardmäßig installiert ist. Man muss also nichts weiter tun, als einen USB-Stick für die Videospeicherung in einen der vorderen USB-Anschlüsse zu stecken; den Rest übernimmt das Fahrzeug.

Fazit 

Auch (oder gerade) bei fortschrittlichen Fahrzeugen, wie Tesla sie herstellt, gibt es einiges zu beachten. Egal ob es darum geht, die Batterie zu schonen oder den eigenen Geldbeutel – oft kann man mit einfachen Mitteln viel erreichen und so lange Freude am Auto haben.

Quelle Beitragsbild: Mit freundlicher Genehmigung von Tesla, Inc.

Deine deutsche Seite für Tesla-News

Du möchtest noch mehr News zum aufregenden Elektroauto-Unternehmen aus Amerika?

Hier liest du täglich die brisantesten Neuigkeiten zur innovativen E-Auto-Firma von Elon Musk.

Dies ist unsere Auswahl interessanter Beiträge für dich:

TÜV mit Elektroautos – Das wird beim Model 3 gemacht

Cybertruck: Neue Features und 1.000 Kilometer Reichweite?

Keine Elektroauto-News mehr verpassen

Du willst immer auf dem neuesten Stand bleiben? Folge uns auf Social Media, um garantiert keine Tesla-News zu verpassen.

insideTesla auf Instagram

insideTesla auf Twitter

Empfohlen

Neue Beiträge

1 Kommentar

  1. Gut zu wissen, dass man das E-Auto am besten nicht ganz leer fahren sollte, sondern zwischen 10 und 20 Prozent eine Ladestation aufsuchen sollte. Mein Tesla hat an der Karosserie einen sichtbaren Schaden und ich möchte diesen in einen Tesla approved Body Shop bringen. Hoffentlich finde ich für die Reparatur einen zuverlässigen Ansprechpartner.

    Antworten

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.