Tesla knackt 100 Millionen FSD-Kilometer in Europa: Wann folgen weitere Freigaben?

von | 26. August 2026 | Tesla-FSD

Tesla knackt 100 Millionen FSD-Kilometer in Europa: Wann folgen weitere Freigaben?

Teslas FSD Supervised hat in Europa die Marke von 100 Millionen Kilometern erreicht. Die Fahrleistung wächst trotz der bislang begrenzten Verfügbarkeit rasant.

Tesla knackt 100 Millionen

Die europäische Tesla-Flotte hat inzwischen 100 Millionen Kilometer mit FSD Supervised zurückgelegt.

Tesla Europe gab den neuen Meilenstein über die Plattform X bekannt:

Das Wachstum hat sich zuletzt deutlich beschleunigt. Erst vor 29 Tagen lag der Kilometerstand bei 65 Millionen. Die Marke von 50 Millionen Kilometern hatte Tesla rund sechs Wochen zuvor gemeldet. Innerhalb dieses kurzen Zeitraums verdoppelte die europäische Flotte damit ihre gesamte Fahrleistung.

Bereits kurz nach dem Start zeichnete sich eine hohe Nutzung ab: Allein in den Niederlanden sammelten Tesla-Fahrer innerhalb des ersten Monats zehn Millionen Kilometer. Am 20. Mai waren es europaweit 15 Millionen Kilometer. Weniger als drei Tage später stieg der Wert auf 20 Millionen Kilometer und erreichte Mitte Juli schließlich 50 Millionen Kilometer.

Aktuell ist FSD Supervised in fünf europäischen Ländern freigegeben. Neben den Niederlanden gehören Litauen, Estland, Dänemark und Belgien dazu. Die entsprechenden Genehmigungen erfolgten zwischen April und Juni.

Die 100-Millionen-Marke fällt besonders ins Gewicht, weil der Autobauer das System bislang nur in einem kleinen Teil Europas anbietet. Mit Freigaben in weiteren Märkten dürfte die Fahrleistung künftig noch deutlich schneller steigen.

Sicherheitsdaten zeigen Fortschritte

Nach der jüngsten Auswertung verzeichnete FSD Supervised in den fünf Ländern 5,2-mal weniger Kollisionen als manuell gefahrene Tesla-Fahrzeuge mit vergleichbaren aktiven Sicherheitssystemen. Auf 41,9 Millionen Autobahnkilometern registrierte das Unternehmen keine Kollision. Abseits der Autobahn kam es auf 23,8 Millionen Kilometern zu sechs Kollisionen.

Auch die niederländische Zulassungsbehörde RDW bewertete den Beitrag des Systems zur Verkehrssicherheit positiv. Bei rund 24 Millionen in den Niederlanden gefahrenen Kilometern stellte die Behörde nach eigenen Angaben keine relevanten Zwischenfälle fest.

Wann erfolgen weitere Freigaben?

Eine EU-weite Zulassung, die FSD Supervised gleichzeitig in allen 27 Mitgliedstaaten freigeben würde, ist weiterhin nicht terminiert. Zuständig dafür ist das TCMV, das Technical Committee Motor Vehicles, dessen Sitzung Ende Juni 2026 laut bisherigem Kenntnisstand nur diskutierenden Charakter hatte.

Der nächste mögliche Termin für eine Entscheidung wird für Oktober 2026 erwartet. Bis dahin bleibt es bei nationalen Einzelgenehmigungen über das Verfahren der gegenseitigen Anerkennung.

Größere Märkte wie Deutschland, Frankreich und Italien haben bislang noch keine nationale Freigabe erteilt, obwohl Tesla ursprünglich mit einer Zulassung im Mai oder Juni 2026 gerechnet hatte. Sollte die Oktober-Sitzung des TCMV zu keinem Beschluss führen, könnte sich eine flächendeckende Freigabe entsprechend weiter verzögern, womöglich bis ins Jahr 2027.

Wie bewerten Sie die schnelle Entwicklung von FSD in Europa? Schreiben Sie Ihre Meinung in die Kommentare.

Quelle Beitragsbild: Tesla Europe, Middle East & Africa via X

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