Tesla bringt FSD Supervised in Europa weiter voran: Nach der Freigabe in den Niederlanden laufen nun auch konkrete Gespräche in Irland. Das könnte den Weg für eine breitere EU-Zulassung im Sommer 2026 ebnen.

Tesla verhandelt in Irland
Tesla führt in Irland neue Gespräche über die Zulassung von FSD Supervised. Nach Angaben des irischen Verkehrsministeriums steht der Elektro-Pionier dazu im Austausch mit nationalen Behörden, darunter auch mit der National Standards Authority of Ireland, berichtet das irische News-Magazin RTE.
Eine direkte Freigabe ist damit zwar noch nicht erteilt. Dennoch ist der Schritt wichtig: Irland könnte nach den Niederlanden zu einem weiteren wichtigen Baustein in Teslas Europa-Strategie werden. Die finale Entscheidung hängt allerdings weiterhin stark von den Vorgaben auf EU-Ebene ab.
Für das Unternehmen von Elon Musk ist jede nationale Bewegung wichtig. Denn je mehr Behörden das System prüfen, desto größer wird der Druck auf eine einheitlichere europäische Zulassung.
Niederlande als Vorbild
Der wichtigste Impuls kam zuletzt aus den Niederlanden. Dort erhielt Tesla im April erstmals eine EU-Typgenehmigung für FSD Supervised. Vorausgegangen waren monatelange Tests auf öffentlichen Straßen und Testgeländen.
Die vorläufige Freigabe erlaubt den Einsatz des Systems auf niederländischen Straßen. Erste ausgewählte Besitzer sollen FSD Supervised bereits nutzen können, allerdings nur nach einer verpflichtenden Sicherheitseinweisung.
Damit könnten die Niederlande zum Modellfall für andere EU-Länder werden. Die dortige Fahrzeugbehörde RDW hat die Entscheidung bereits an die Europäische Kommission weitergeleitet und setzt sich für eine breitere Anerkennung ein.
Europa holt auf
Während Tesla FSD in Märkten wie den USA, Kanada, Australien oder Südkorea bereits seit geraumer Zeit anbietet, blieb Europa bislang zurück. Strenge Regeln, lange Prüfverfahren und unterschiedliche nationale Anforderungen haben den Fortschritt gebremst.
Doch das Bild verändert sich jetzt: Neben Irland sollen auch andere Länder, darunter Belgien, ihre Prüfprozesse beschleunigen. Die niederländische Entscheidung könnte dabei als Blaupause dienen.
Besonders spannend ist Irland wegen seiner Straßenverhältnisse: Enge Landstraßen, Hecken, wechselhaftes Wetter und teils unübersichtliche Verkehrsführungen stellen hohe Anforderungen an Assistenzsysteme. Wenn FSD Supervised dort zuverlässig funktioniert, wäre das ein starkes Signal für die Anpassungsfähigkeit der Technologie.
Glauben Sie, dass das Full-Self Driving schon 2026 in mehreren EU-Ländern starten wird?
Quelle Beitragsbild: Mit freundlicher Genehmigung von Tesla, Inc.
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