Tesla holt sich in der neuen JD Power EVX-Studie gleich die ersten beiden Plätze im Premiumsegment. Das Model 3 landet knapp vor dem Model Y und setzt sich gegen BMW, Rivian, Lucid und Audi durch. Die Untersuchung misst die Zufriedenheit von Elektroauto-Besitzern im ersten Jahr.

Tesla dominiert Premiumsegment
In der 2026 U.S. Electric Vehicle Experience Ownership Study von JD Power belegt das Tesla Model 3 den ersten Platz im Premiumsegment der batterieelektrischen Fahrzeuge. Das Fahrzeug erreicht 804 von 1.000 möglichen Punkten und setzt sich damit knapp vor das Model Y.
Teslas Bestseller-SUV landet mit 797 Punkten auf Rang zwei. Dahinter folgt der BMW i4 mit 795 Punkten, vor dem BMW iX mit 794 Punkten. Der Segmentdurchschnitt liegt bei 786 Punkten:

Damit stehen gleich zwei Tesla-Modelle an der Spitze einer Studie, die vor allem die Zufriedenheit der Besitzer im ersten Jahr der Nutzung bewertet.
Model 3 auf Platz eins
Das Ergebnis zeigt, dass Tesla bei vielen Besitzern weiterhin mit seinem Gesamtpaket überzeugt. Bewertet wurden unter anderem Faktoren wie Reichweite, Ladeerlebnis, Betriebskosten, Qualität, Fahrleistung und Alltagstauglichkeit.
Besonders bemerkenswert ist, dass die allgemeine Zufriedenheit mit neuen Elektroautos laut JD Power den höchsten Stand seit Beginn der Studie im Jahr 2021 erreicht hat. Verbesserungen bei Batterietechnik, öffentlicher Ladeinfrastruktur und Fahrzeugleistung tragen demnach deutlich dazu bei.
Auch Tesla-Technikchef Lars Moravy griff das Ergebnis auf X auf. Er verwies darauf, dass Tesla laut seiner Einordnung in der EVX-Studie auf Platz eins liegt und zudem in der „Initial Quality Study“ inoffiziell den dritten Rang erreicht habe:
If you need more reasons to tell your friends why to buy a Tesla, JD Power has a few. Tesla was 'unofficially' ranked 3rd IQS (initial quality), 1st in EVX (EV experience) https://t.co/H4s5ewHepf https://t.co/H4s5ewHepf
— Lars (@larsmoravy) June 25, 2026
Ladenetz wird wichtiger
Ein entscheidender Faktor bleibt das öffentliche Laden. Laut JD Power verbesserte sich dieser Bereich in beiden Segmenten besonders deutlich. Dazu trägt auch der weitere Ausbau öffentlicher Ladepunkte bei, ebenso wie die Öffnung des Tesla-Supercharger-Netzwerks für andere Marken.
Im Premiumsegment stieg die Zufriedenheit mit dem öffentlichen Laden deutlich an. Gleichzeitig merkt JD Power an, dass sich auch die Zufriedenheit von Tesla-Besitzern wieder erholt, während sich die Fahrer an den erweiterten Zugang zum Supercharger-Netzwerk gewöhnen.
Für den Elektro-Pionier ist das ein zweischneidiger Punkt: Einerseits stärken die Supercharger weiterhin die Attraktivität der Marke. Andererseits verändert die Öffnung des Netzes das bisherige Exklusiv-Erlebnis für Tesla-Fahrer.
EV-Besitzer bleiben treu
Die Studie zeigt auch, dass Elektroauto-Fahrer ihrer Antriebsart offenbar treu bleiben. 96 Prozent der Besitzer neuer batterieelektrischer Fahrzeuge gaben an, beim nächsten Fahrzeug wieder den Kauf oder das Leasing eines BEV in Betracht zu ziehen.
Im Premiumsegment stieg die durchschnittliche Zufriedenheit von 756 Punkten im Vorjahr auf 786 Punkte. Im Massenmarktsegment erreichte der Ford Mustang Mach-E mit 760 Punkten den ersten Platz, vor dem Hyundai IONIQ 6 und dem Kia EV9.
Auch bei der Qualität sieht JD Power Fortschritte. Premium-BEVs konnten die Zahl der Probleme pro 100 Fahrzeuge deutlich senken und erreichten damit das beste Ergebnis in der aktuellen Studienreihe.
Für Tesla kommt das starke Abschneiden von Model 3 und Model Y zu einem wichtigen Zeitpunkt. Beide Modelle bleiben zentrale Säulen des Unternehmens, während der Wettbewerb im Elektroautomarkt weiter zunimmt.
Was halten Sie vom Ergebnis der Studie: Würden Sie sich eher für das Model 3 oder das Model Y entscheiden?
Quelle Beitragsbild: Mit freundlicher Genehmigung von Tesla, Inc.
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