Tesla benennt autonomes Fahren in Europa um: Aus FSD wird „Tesla Assisted Driving (TAD)“

von | 11. Oktober 2026 | Tesla-FSD

Tesla benennt autonomes Fahren in Europa um: Aus FSD wird „Tesla Assisted Driving (TAD)“

Tesla gibt seinem Fahrassistenzsystem FSD in Europa einen neuen Namen und setzt damit eine wichtige Anforderung aus der Politik um. Künftig heißt die Software „Tesla Assisted Driving (TAD).

Tesla verabschiedet den FSD-Namen

Tesla stellt seine europäischen Bestellseiten und Supportangebote auf die Bezeichnung „Tesla Assisted Driving“ um. Damit löst das Kürzel TAD den bisherigen Namen FSD (Supervised) ab. Die neue Bezeichnung rückt die Unterstützung des Fahrers deutlicher in den Mittelpunkt.

Die Umbenennung folgt auf Gespräche mit dem deutschen Bundesverkehrsministerium im September. Dabei ging es auch um die Voraussetzungen für eine breitere europäische Zulassung des Systems.

Der neue Name setzt somit einen Punkt um, der zuletzt im Austausch zwischen Tesla und der deutschen Politik eine Rolle spielte.

An der Verantwortung am Steuer ändert die Umstellung nichts. Der Autobauer betont weiterhin, dass die Funktionen eine aktive Überwachung verlangen

Warten auf Zulassung in Deutschland

Im deutschen Model-Y-Konfigurator taucht bereits der neue Name „Tesla Assisted Driving Basic“ auf. Die Website zeigt dafür wie gehabt das monatliche Abonnement zum Preis von 99 Euro:

Tesla Assisted Driving (TAD) statt FSD: Neuer Name bereits im Tesla-Konfigurator sichtbar
Quelle: Tesla-Konfigurator

Zum aufgeführten Funktionsumfang gehören der Lenkassistent, der Abstandsgeschwindigkeitsregler, Spurwechsel und das Navigieren mit Lenkassistent. Hinzu kommen schlichtes Herbeirufen, erweitertes Smart-Herbeirufen, Autoparken sowie die Erkennung von Ampeln und Stoppschildern.

Zugleich weist Tesla ausdrücklich darauf hin, dass das umfassendere Tesla Assisted Driving noch nicht verfügbar ist. Eine spätere Einführung hängt von der weiteren Entwicklung und der gesetzlichen Zulassung ab. Die neue Bezeichnung im Konfigurator bedeutet deshalb noch keine Freigabe der bislang als FSD bekannten Funktionen in Deutschland.

Mit dem Basic-Angebot ersetzt Tesla in europäischen Märkten ohne entsprechende Freigabe den bisherigen „Enhanced Autopilot“. Kunden sollten deshalb genau auf den Zusatz „Basic“ und die jeweils angebotenen Funktionen achten.

TAD in acht EU-Ländern

Die umfassendere TAD-Version führt Tesla bereits für acht europäische Länder als verfügbar auf: die Niederlande, Litauen, Estland, Dänemark, Belgien, Slowenien, Tschechien und Kroatien.

Dort kann das System unter Aufsicht unter anderem durch Stadtverkehr und über Autobahnen fahren, die Spur wechseln, abbiegen sowie Kreuzungen und Kreisverkehre durchfahren. Auch Autobahnauf- und -abfahrten, Herbeirufen und automatisches Einparken zählen zum beschriebenen Funktionsumfang.

Für deutsche Interessenten bleibt damit vor allem die Zulassungsfrage entscheidend. Tesla hat die neue Namensstruktur jedenfalls kurzfristig eingeführt und damit eine der zwei Grundanforderungen der Behörden erfüllt.

Wie bewerten Sie die Umbenennung in „Tesla Assisted Driving“? Schreiben Sie Ihre Meinung zum neuen Namen in die Kommentare.

Quelle Beitragsbild: Mit freundlicher Genehmigung von Tesla, Inc.

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