Tesla erreicht einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zur europaweiten FSD-Freigabe. Mit der Slowakei hat nun bereits das neunte EU-Land das fortschrittliche Fahrsystem offiziell genehmigt.

Slowakei genehmigt Tesla-FSD
Das slowakische Verkehrsministerium hat am 16. Oktober offiziell bekannt gegeben, dass es die vorläufige Typgenehmigung der niederländischen Zulassungsbehörde RDW für Teslas FSD Supervised anerkennt.
Tesla bestätigte die Meldung kurz darauf auf X:
Now approved in Slovakia 🇸🇰 Rollout begins soon https://t.co/8WR8yMNnr8
— Tesla Europe, Middle East & Africa (@teslaeurope) October 16, 2026
Damit dürfen Tesla-Fahrer das System künftig auch auf slowakischen Straßen nutzen. Laut dem Unternehmen von Elon Musk beginnt der Rollout in Kürze.
Verkehrsminister Jozef Ráž begrüßte die Entscheidung und betonte, dass die Slowakei bei modernen Technologien im Straßenverkehr nicht zurückbleiben wolle. Insbesondere die Verbesserung der Verkehrssicherheit stehe für ihn im Vordergrund.
Teslas Fahrassistenzsystem, das in Europa inzwischen unter dem Namen „Tesla Assisted Driving“ (TAD) vermarktet wird, kann unter anderem selbstständig beschleunigen, bremsen, lenken, die Spur wechseln und Kreuzungen bewältigen. Auch auf Ampeln und Verkehrszeichen reagiert die Software eigenständig.
Dabei bleibt die Aufmerksamkeit des Fahrers weiterhin erforderlich. Das System überwacht diese kontinuierlich und greift bei mangelnder Aufmerksamkeit mit Warnungen ein.
Tesla-FSD in Europa
Mit der Slowakei haben inzwischen neun der 27 EU-Mitgliedstaaten Teslas FSD-System genehmigt. Zuvor hatten bereits die Niederlande, Litauen, Estland, Dänemark, Belgien, Slowenien, Tschechien und Kroatien grünes Licht gegeben.
Damit wächst die Unterstützung für eine EU-weite Freigabe. Auch Deutschland hat sich zuletzt positiv positioniert. Für eine entsprechende Entscheidung benötigt der Elektro-Pionier die Zustimmung von mindestens 15 Mitgliedstaaten, die zusammen 65 Prozent der EU-Bevölkerung repräsentieren.
Ursprünglich wurde eine Abstimmung bereits im Oktober erwartet. Inzwischen gilt jedoch frühestens die Sitzung des zuständigen technischen EU-Ausschusses im Dezember als realistischer Termin.
Die jüngste Entscheidung der Slowakei bringt den Autohersteller seinem Ziel einer europaweiten Einführung jedenfalls einen weiteren Schritt näher.
Glauben Sie, dass FSD bzw. TAD noch in diesem Jahr die EU-weite Freigabe erhält? Schreiben Sie Ihre Einschätzung in die Kommentare.
Quelle Beitragsbild: Tesla Europe, Middle East & Africa via X
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