Bei der Tesla-Quartalskonferenz sprach Elon Musk auch über den nahenden Roadster. Der seit Jahren erwartete Supersportwagen wird demnach noch intensiv getestet. Musk stellte auch einen Zeitraum für die Enthüllung in Aussicht.

Tesla Roadster mit Sonderstellung
Während der Quartalskonferenz zum ersten Quartal 2026 stellte Elon Musk klar, dass der kommende Tesla Roadster eine Sonderstellung im Portfolio des Autoherstellers einnehmen wird. Langfristig werde es sich dabei um das einzige Tesla-Fahrzeug handeln, das noch bewusst manuell gefahren wird.
Diese Aussage ist bemerkenswert. Während der Großteil der Modellpalette zunehmend auf autonomes Fahren ausgerichtet wird, bleibt der Roadster ein Fahrzeug für Puristen. Für Käufer eines Supersportwagens steht das Fahrerlebnis im Mittelpunkt und Faktoren wie Kontrolle, Beschleunigung und das direkte Gefühl zur Straße.
Musk nennt Zeitrahmen
Auch beim Zeitplan gab es ein kleines Update. Musk stellte in Aussicht, dass eine erste Präsentation möglicherweise bereits in etwa einem Monat erfolgen könnte (aus dem Englischen übersetzt):
„Übrigens, vielleicht können wir das in etwa einem Monat vorstellen. Es sind noch zahlreiche Tests und Überprüfungen nötig, bevor wir tatsächlich eine Demo präsentieren können, ohne dass dabei etwas schiefgeht.“
Allerdings bleibt Vorsicht geboten. Der CEO betonte, dass umfangreiche Tests und Validierungen notwendig seien, bevor eine öffentliche Demonstration stattfinden kann. Tesla wolle vermeiden, dass bei einer Vorführung etwas schiefgeht – ein Hinweis darauf, wie anspruchsvoll das Projekt tatsächlich ist.
Die bisher bekannten Spezifikationen des Roadsters klingen weiterhin spektakulär. Tesla peilt eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in unter zwei Sekunden an sowie eine Reichweite von rund 1.000 Kilometern.
Zusätzlich sorgt das optionale SpaceX-Paket für Aufsehen. Hier könnten spezielle Drucklufttriebwerke zum Einsatz kommen, die ihre Technologie aus der Raumfahrt ableiten. In früheren Aussagen stellte Musk sogar Beschleunigungswerte von rund 1,1 Sekunden in Aussicht.
Roadster ist Emotion pur
Mit der Positionierung sendet Tesla ein klares Signal. Der Roadster richtet sich gezielt an Enthusiasten, die nicht einfach nur transportiert werden möchten.
Gerade im Zeitalter des Full Self-Driving wird dieser Ansatz zur Ausnahme. Der Roadster könnte damit zum emotionalen Gegenpol innerhalb der Tesla-Welt werden und das Fahrzeug, bei dem neben der Software vor allem der Fahrer im Fokus steht.
Lange Wartezeit
Trotz aller Visionen bleibt der Roadster eines der am längsten verzögerten Projekte des Unternehmens. Erste Reservierungen stammen bereits aus dem Jahr 2017, viele Kunden warten also seit fast einem Jahrzehnt.
Aktuell wird eine Produktion frühestens ab 2027 oder 2028 erwartet. Damit bleibt der Roadster eines der ambitioniertesten, aber auch ungewissesten Projekte von Tesla.
Sollte der Elektro-Pionier jedoch auch nur einen Teil der angekündigten Leistung realisieren, dürfte bereits die erste Präsentation für großes Aufsehen sorgen.
Wird der Tesla Roadster die Erwartungen erfüllen? Schreiben Sie Ihre Meinung in die Kommentare.
Quelle Beitragsbild: Mit freundlicher Genehmigung von Tesla, Inc.
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