Durchbruch für Tesla-FSD in Deutschland? Behörde für Freigabe unter 2 Bedingungen

von | 07. Oktober 2026 | Tesla-FSD

Durchbruch für Tesla-FSD in Deutschland? Behörde für Freigabe unter 2 Bedingungen

Bundesverkehrsminister Steffen Bilger will die EU-weite Freigabe von Tesla-FSD vorantreiben. Den Weg dafür sollen zwei zentrale Anpassungen ebnen, auf die sich das Ministerium im September mit Tesla verständigt hat.

Deutschland unterstützt Tesla

Teslas Fahrerassistenzsystem FSD erhält endlich politische Rückendeckung aus Berlin. Wie das Bundesverkehrsministerium am 6. Oktober mitteilte, will Verkehrsminister Steffen Bilger eine zeitnahe Genehmigung für die gesamte Europäische Union voranbringen.

Grundlage sind Gespräche mit dem US-Autobauer im September, bei denen beide Seiten zentrale Fragen zur Nutzung des Systems besprochen haben.

Dabei geht es auch um den Namen. Das Ministerium hält die bisherige Bezeichnung „Full Self-Driving Supervised“ für missverständlich, weil sie Erwartungen an vollständig selbstständiges Fahren wecken könne. Der Elektro-Pionier hat deshalb angeboten, das System künftig „Tesla Assisted Driving“ zu nennen. Eine endgültig beschlossene Umbenennung geht aus der Mitteilung bislang nicht hervor.

Unabhängig vom Namen bleibt die Aufgabenverteilung klar: Die Software unterstützt beim Lenken, Beschleunigen und Bremsen. Wer am Steuer sitzt, muss den Verkehr weiterhin aufmerksam verfolgen und trägt die Verantwortung für die sichere Fahrzeugführung.

Zugleich bescheinigt das BMV dem System nach bisherigen Erkenntnissen eine hohe Leistungsfähigkeit, besonders im Stadtverkehr.

Das fordert das Ministerium

Ein wichtiger Punkt der Gespräche betrifft die Geschwindigkeit. Nach Angaben des Ministeriums verständigten sich Tesla und das BMV darauf, dass das Assistenzsystem die zulässige Höchstgeschwindigkeit um maximal zehn Prozent überschreiten können soll.

Das Ministerium begründet diesen Ansatz damit, dass geringfügige Überschreitungen je nach Situation einen gleichmäßigeren Verkehrsfluss ermöglichen könnten. Deutschland will diese Position im europäischen Genehmigungsverfahren unterstützen. Eine bereits geltende Freigabe für deutsche Straßen ergibt sich daraus nicht.

Bilger möchte erreichen, dass Tesla-Fahrer das System möglichst bald EU-weit nutzen können. Deutschland stimmt sich dazu mit dem Kraftfahrt-Bundesamt, der niederländischen Genehmigungsbehörde RDW und Tesla ab.

EU-Freigabe steht noch aus

Den Ausgangspunkt bildet die vorläufige Genehmigung der niederländischen RDW vom April 2026. Inzwischen haben sich sieben weitere EU-Länder angeschlossen, zuletzt Kroatien. Deutschland gehört bisher nicht dazu.

Für eine EU-weite Freigabe braucht es im zuständigen technischen Ausschuss eine qualifizierte Mehrheit von mindestens 15 Mitgliedstaaten, die zusammen mindestens 65 Prozent der EU-Bevölkerung vertreten. Deutschlands Unterstützung ist deshalb ein wichtiger Schritt, ersetzt aber noch keine europäische Entscheidung.

Der Tagesordnungsentwurf für die Sitzung am 6. Oktober sah lediglich weitere Beratungen vor. Dezember gilt dem vorliegenden Bericht zufolge als möglicher nächster Entscheidungstermin. Einen verbindlichen Starttermin für Deutschland gibt es damit weiterhin nicht.

Wie bewerten Sie Deutschlands Unterstützung und den vorgeschlagenen Namen „Tesla Assisted Driving“? Schreiben Sie Ihre Meinung in die Kommentare.

Quelle Beitragsbild: Mit freundlicher Genehmigung von Tesla, Inc.

Sie planen den Kauf eines Teslas? Bestellen Sie über unseren Empfehlungslink, sichern Sie sich einen Bonus und unterstützen Sie unsere Arbeit.

Teslabs Logo weiß
Premium Tesla-Zubehör

Teslabs ist Ihr Shop für hochwertiges Tesla-Zubehör und -Accessoires für noch mehr Fahrfreude und Komfort.

Weil es mehr als nur ein Auto ist.

Werbung

Teslabs-Website

Empfohlen

Neue Beiträge

1 Kommentar

  1. mich würde es als Tesla Fahrer natürlich freuen:-)
    Bei 100€/Monat würde ich es allerdings vermutlich nur im ersten Monat aus Neugier buchen und dann nur noch, wenn Urlaub ansteht und ich in kurzer Zeit viel Strecke fahre. fürs tägliche Pendeln wäre es mir Stand jetzt zu teuer. aber bin gespannt, wie es sich im Alltag schlagen würde.

    Antworten

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Logo-Header

Der insideTesla-Newsletter

Die interessantesten News und Updates rund um Tesla – direkt in Ihr Postfach.

Sie haben sich erfolgreich eingetragen.