Tesla hat neue Sicherheitszahlen zu seinem autonomen Assistenzsystem veröffentlicht. Gleichzeitig knackt die FSD-Software die Marke von 8 Milliarden Meilen.

Neue Marke: 8 Milliarden FSD-Meilen
Über seinen offiziellen Account auf X hat Tesla den nächsten Meilenstein verkündet: Mehr als 8 Milliarden Meilen wurden inzwischen mit aktiviertem FSD Supervised zurückgelegt. Damit wächst die Datengrundlage für das System rasant – und mit ihr Teslas Argumentation in der Sicherheitsdebatte:
Tesla owners have now driven >8 billion miles on FSD Supervisedhttps://t.co/0d66ihRQTa pic.twitter.com/TXz9DqOQ8q
— Tesla (@Tesla) February 18, 2026
Besonders auffällig ist die Entwicklung der letzten Jahre. Während 2021 noch rund 6 Millionen Meilen pro Jahr mit FSD gefahren wurden, stieg die Zahl 2022 auf etwa 80 Millionen. 2023 waren es bereits 670 Millionen, 2024 rund 2,25 Milliarden und 2025 schließlich 4,25 Milliarden Meilen. Allein in den ersten 50 Tagen des Jahres 2026 kamen nochmals rund 1 Milliarde Meilen hinzu.
Sollte dieses Tempo anhalten, könnte die Flotte noch in diesem Jahr die Schwelle von 10 Milliarden FSD-Meilen durchbrechen.
Tesla: Deutlich weniger Unfälle
Parallel zum Meilenstein hat der US-Autobauer auch seine aktuellen Sicherheitsdaten für Nordamerika veröffentlicht. Betrachtet wurde ein Zeitraum von zwölf Monaten über alle Straßentypen hinweg.
Laut den neuen Zahlen kam es bei aktiviertem FSD Supervised im Schnitt zu einer schweren Kollision pro 5.300.676 Meilen. Zum Vergleich: Fahrzeuge, die manuell mit aktiven Sicherheitsfunktionen bewegt wurden, verzeichneten eine schwere Kollision alle 2.175.763 Meilen. Ohne aktive Sicherheitsfunktionen lag der Wert bei 855.132 Meilen. Der US-Durchschnitt im gleichen Zeitraum betrug eine schwere Kollision alle 660.164 Meilen.
In absoluten Zahlen meldet Tesla 830 schwere Unfälle mit aktiviertem FSD Supervised bei insgesamt mehr als 4,39 Milliarden gefahrenen Meilen im betrachteten Zeitraum. Demgegenüber stehen 16.131 schwere Kollisionen bei manuell gefahrenen Teslas mit aktiven Sicherheitsfunktionen sowie 250 bei Fahrzeugen ohne diese Systeme.
NEWS: Tesla has released new FSD (Supervised) safety data.
— Sawyer Merritt (@SawyerMerritt) February 18, 2026
Total major collisions:
• Teslas with FSD (Supervised): 830
• Teslas driven manually with Active Safety: 16,131
• Teslas driven manually without Active Safety: 250
• U.S. average: 4,989,713
Miles per major… pic.twitter.com/KnId83gXXb
Robotaxi treibt Wachstum
Der starke Anstieg der FSD-Meilen ist kein Zufall. Die wachsende Fahrzeugflotte, regelmäßige kostenlose Testphasen und der schrittweise Ausbau des Robotaxi-Angebots sorgen für immer mehr reale Einsatzkilometer.
Mit jeder gefahrenen Meile sammelt das System zusätzliche Trainingsdaten. Genau diese Skalierung ist ein zentraler Bestandteil von Teslas Strategie: Je mehr Fahrzeuge unterwegs sind, desto schneller soll sich die Software verbessern.
Für Tesla-Fahrer und Investoren sind die neuen Zahlen ein wichtiges Signal. Sie sollen zeigen, dass das System nicht nur häufiger genutzt wird, sondern statistisch auch sicherer unterwegs ist als der Durchschnitt. Dass das autonome Fahren bald auch nach Europa kommt, wird ebenfalls immer wahrscheinlicher. Nach der voraussichtlich zeitnahen Genehmigung in den Niederlanden könnte kurz darauf der EU-weite Rollout erfolgen.
Wie bewerten Sie die aktuellen Sicherheitszahlen? Schreiben Sie Ihre Meinung in die Kommentare.
Quelle Beitragsbild: Mit freundlicher Genehmigung von Tesla, Inc.
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