4.400 Kilometer: Tesla-FSD gelingt US-Durchquerung ohne Eingriffe

von | 04. Januar 2026 | Tesla-Software

4.400 Kilometer: Tesla-FSD gelingt US-Durchquerung ohne Eingriffe

Ein Tesla Model 3 hat erstmals die USA von Küste zu Küste mit FSD und ohne Eingriff durchquert. Die rund 4.400 Kilometer lange Strecke wurde dabei vollständig autonom zurückgelegt.

Tesla-FSD: 2.732 Meilen komplett autonom

Ein Tesla-Besitzer hat das geschafft, worauf viele Fans seit Jahren warten: eine durchgehende Fahrt von der West- bis zur Ostküste der USA – gesteuert allein vom „Full Self-Driving“-System (FSD).

In 2 Tagen und 20 Stunden legte Davis Moss mit seinem Model 3 die rund 4.400 Kilometer lange Strecke zurück, ohne ein einziges Mal selbst eingreifen zu müssen:

Gestartet ist die Reise am Tesla Diner in Los Angeles, das Ziel lag in Myrtle Beach, South Carolina. Das Fahrzeug nutzte durchgehend FSD Version 14.2.1.25 und navigierte auch auf Supercharger-Parkplätzen und beim Einparken vollständig autonom. Moss betonte: Es gab auf der gesamten Strecke keine Eingriffe oder brenzligen Situationen.

Besonders ironisch: David Moss, der die Rekordfahrt mit Teslas kamerabasiertem FSD absolvierte, verdient sein Geld ausgerechnet mit dem Verkauf von LiDAR-Technologie. Als 3D-Produktspezialist bei Stonex USA vertreibt er Sensoren, auf die das Unternehmen von Elon Musk bewusst verzichtet. Damit zeigte er nun unfreiwillig, wie leistungsfähig ein System ganz ohne LiDAR sein kann.

Community feiert Durchbruch

In sozialen Netzwerken wurde das Ereignis gefeiert wie ein historischer Meilenstein. Besonders deshalb, weil Elon Musk bereits 2016 angekündigt hatte, dass eine solche Fahrt bald möglich sein werde. Dass es nun tatsächlich gelungen ist, zeigt, wie weit Tesla mit seinem System gekommen ist, auch wenn es länger gedauert hat als geplant.

Lob kam nicht nur von Tesla-Fans, sondern auch von offizieller Seite. Ashok Elluswamy, Teslas Vice President für KI-Software, gratulierte öffentlich und sprach vom „weltweit ersten vollständig autonomen Küsten-zu-Küsten-Trip“. Auch der offizielle Tesla-Account bestätigte den Erfolg:

Der Erfolg der Fahrt ist nicht nur ein PR-Coup, sondern zeigt: Das FSD-System steht an der Schwelle zur echten Autonomie. Noch ist das System „supervised“, also überwachtes Fahren, doch der Trend ist eindeutig. Mit jeder neuen Version wird der Mensch am Steuer weniger gebraucht.

Allerdings bleibt die Frage, wann diese Technologie auch außerhalb der USA zugelassen wird – etwa in Europa, wo regulatorische Hürden nach wie vor hoch sind. Technisch scheint der Elektro-Pionier bereit zu sein.

Dass die Software hierzulande auch freigegeben wird, ist dieses Jahr so wahrscheinlich wie nie zuvor. Bereits im ersten Quartal könnte eine Zulassung über die Niederlande und später die gesamte EU erfolgen.

Immerhin: Vor Kurzem hat der US-Autobauer in Zusammenarbeit mit Rheinland-Pfalz einen FSD-Shuttle-Service in Deutschland an den Start gebracht.

Würden Sie einer komplett autonomen Fahrt wie dieser vertrauen? Diskutieren Sie mit in den Kommentaren.

Quelle Beitragsbild: David Moss via X

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