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Der Tesla-Wochenrückblick: Von Twitter-Übernahme über Kursstürze zu Fabrikgerüchten

Der Tesla-Wochenrückblick: Von Twitter-Übernahme über Kursstürze zu Fabrikgerüchten

Herzlich willkommen im insideTesla-Wochenrückblick. In dieser Woche ist wieder viel passiert beim Elektro-Pionier.

In den letzten sieben Tagen wurden die Schlagzeilen vor allem von Elon Musk und seinen Twitter-Ambitionen dominiert. Aber auch hervorragende Zulassungszahlen sowie Preissenkungen waren bestimmten das Geschehen.

Wir haben die Highlights kompakt für Sie zusammengefasst.

Die Tesla-Highlights der Woche

Neue Panasonic-Fabrik in Oklahoma?

Der Gouverneur von Oklahoma hat mit seiner Ankündigung von Multimilliarden-Investments sowie 700 Millionen Dollar Förderung für unternehmerische Großprojekte die Gerüchteküche rund um eine neue Panasonic-Batteriefabrik im Bundesstaat mächtig angeheizt. Obwohl er keine Firma namentlich erwähnte, fiel der Verdacht rasch auf den Tesla-Zulieferer, der schon länger nach einem US-Standort für die Fertigung der neuen 4680-Zellen sucht. Oklahoma und Kansas sind dabei schon länger in der engeren Auswahl des japanischen Konzerns.

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Design-Wettbewerb für Tesla Cyberquad

Das Tesla Cyberquad soll ab nächstem Jahr zusammen mit dem Cybertruck interessierten Käufern zur Verfügung stehen. Die Entwicklung ist aber noch alles andere als ausgereift. Für das Design des Batteriepakets hat Tesla nun einen unkonventionellen Weg gewählt: Ein bis Juli laufender Wettbewerb soll Forschungsteams aus aller Welt die Möglichkeit geben, mit eigenen Entwürfen an der Entwicklung teilzuhaben.

Tesla spart sich so einiges an Forschungskosten und könnte das Ganze auch als Rekrutierungsmaßnahme nutzen. Dem Gewinner des Wettbewerbs winken bis zu 28.000 Euro.

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Elon Musk übernimmt Twitter

Es war wohl die Schlagzeile der Woche: Twitter hat das Kaufangebot des Tesla-CEOs nach anfänglichem Zögern nun doch angenommen, zu den vorgeschlagenen 54,20 US-Dollar pro Aktie. Sollten die Aktionäre final zustimmen, wäre der Deal somit ca. 44 Milliarden Dollar schwer. Musk plant, den Kurznachrichtendienst nach Kauf von der Börse zu nehmen und die Redefreiheit auf der Plattform zu stärken.

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Kurssturz bei Tesla

Infolge der Übernahme-Ankündigungen bei Twitter stürzte die Tesla-Aktie zeitweise um über 16 % ab und vernichtete so mehr als 150 Milliarden US-Dollar an Wert. Hintergrund waren Befürchtungen der Aktionäre, Musk würde für die Finanzierung des Twitter-Deals große Mengen an Tesla-Aktien verkaufen. Auch die Tatsache, dass der Milliardär künftig weniger Zeit für seine Aktivitäten beim Autobauer zur Verfügung haben dürfte, drückte die Stimmung an der Börse.

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Musk verkauft Tesla-Anteile

Die Vermutung, Musk sei durch massenhafte Verkäufe am Kurssturz beteiligt, sollte sich schon wenige Tage später bewahrheiten. Es wurde bekannt, dass der Tesla-CEO am 26., 27. und 28. April jeweils größere Aktienpakete verkaufte und sich so von circa 6 % seiner Anteile getrennt hatte. Auf diese Weise erlangte er knapp 8 Milliarden US-Dollar an Barmitteln, die er wohl als Teil des 21 Milliarden starken Eigenkapitalanteils für den Twitter-Kauf aufwenden wird. Weitere Verkäufe seien derzeit aber nicht geplant, so Musk in einem Tweet.

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Tesla in den USA dominant

Aus den Zulassungsdaten für das erste Quartal 2022 geht hervor, dass der US-Autohersteller noch immer knapp 75 % des amerikanischen E-Auto-Markts ausmacht. Besonders die günstigeren Modelle Y und 3 haben es den Kunden offenbar angetan, sie belegen die ersten beiden Plätze im Zulassungs-Ranking – und das mit enormem Vorsprung vor dem Drittplatzierten Ford Mustang Mach-E, der nur knapp ein Achtel der Zulassungen des zweitplatzierten Model 3 erreicht.

Erstmals in der Geschichte macht zudem das E-Auto-Segment als Ganzes mehr als 5 % des amerikanischen Fahrzeugmarktes aus.

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Model 3 für die Polizei

Aufgrund der niedrigeren Energie- und Wartungskosten werden Elektroautos auch bei der amerikanischen Polizei immer beliebter. Nachdem bereits das New York Police Department Einsatzfahrzeuge bei Tesla bestellt hat, liegt nun auch eine Order aus dem Dallas County vor.

Drei Model 3 Performance sollen dort künftig als Streifenwagen dienen. Obwohl die Eignung der Fahrzeuge noch nicht überprüft wurde, wurden sie bereits jetzt bestellt – aus Angst, in Zukunft lange Lieferzeiten in Kauf nehmen zu müssen.

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Preissenkung für den Mobile Connector

Überraschend hatte Elon Musk kürzlich angekündigt, das mobile Ladegerät aus dem Lieferumfang neuer Fahrzeuge zu streichen, angeblich würde es nur selten genutzt. Da nun sämtliches Ladeequipment zusätzlich erworben werden muss, war zumindest eine Preissenkung der Teile versprochen worden.

Diese wurde nun in den USA umgesetzt: Der Mobile Connector kostet dort im Tesla-Shop künftig 200, der Wall Connector 400 US-Dollar. Im deutschsprachigen Raum ist die Anpassung noch nicht angekommen, der Mobile Connector ist hierzulande aber ohnehin noch nicht erhältlich. Es wird daher diesbezüglich ein baldiges Update erwartet.

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Fazit

Es ist wieder viel passiert bei Tesla: Die Woche war geprägt von der Twitter-Übernahme durch Tesla-CEO Musk. 44 Milliarden Dollar will der Unternehmer aufwenden und verkaufte dafür Teile seiner Tesla-Aktien, – was ebenjene ordentlich auf Talfahrt schickte. 

Gleichzeitig gibt es langfristig gute Neuigkeiten für den Autobauer: Tesla ist am Markt dominant wie eh und je und baut seine Lieferkette möglicherweise durch ein neues Werk mit Panasonic aus. Wir sind gespannt, was bis zum nächsten Wochenrückblick geschieht.

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