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Ladeport von Tesla Cybercab erstmals gesichtet: So lädt das autonome Taxi

Ladeport von Tesla Cybercab erstmals gesichtet: So lädt das autonome Taxi

Die Sichtungen des Tesla „Cybercab“ auf öffentlichen Straßen häufen sich. Obwohl das autonome Robotaxi künftig kabellos geladen werden soll, wurde nun erstmals ein manueller Ladeport entdeckt.

Tesla Cybercab mit traditioneller Ladevorrichtung

Ein Video sorgt aktuell in der Tesla-Community für Gesprächsstoff: Darin ist zu sehen, wie ein Tesla-Mitarbeiter einen Cybercab-Prototypen per Hand an einen Supercharger anschließt. Die Ladebuchse befindet sich am Heck, geschützt durch eine manuelle Klappe:

Für ein Fahrzeug, das völlig autonom ohne Lenkrad oder Pedale betrieben werden soll, wirkt das überraschend traditionell. Doch Experten erinnern: Bei dem gezeigten Modell handelt es sich um einen Prototyp, nicht um die finale Serienversion.

Langfristig induktiv

Eigentlich verfolgt das Unternehmen mit dem Cybercab ein klares Ziel: vollständige Autonomie – auch beim Laden. Künftig soll das Fahrzeug kabellos per Induktion geladen werden. Das hätte den Vorteil, dass kein Mensch eingreifen muss und der Ladeprozess nahtlos in den autonomen Betrieb integriert werden kann.

Doch bisher ist die Induktionslösung offenbar noch nicht marktreif, der Marktstart der Cybercabs ist hingegen für April geplant. Eine Übergangslösung scheint also notwendig.

Zwei Ladeszenarien denkbar

Ein denkbares Konzept: Während des aktiven Fahrbetriebs lädt das Cybercab gelegentlich induktiv an speziell ausgestatteten Haltepunkten – etwa für ein paar Minuten zwischen zwei Fahrten. Wenn das Fahrzeug jedoch zu seinem Wartungszentrum zurückkehrt, könnte es während der Reinigung klassisch per Kabel vollständig aufgeladen werden.

Das würde Effizienz mit Verfügbarkeit kombinieren, ohne auf eine großflächig funktionierende Induktionsinfrastruktur angewiesen zu sein.

Die kabellose Ladetechnologie bringt nach wie vor Herausforderungen mit sich: Energieverluste, Hitzeentwicklung und langsamerer Ladefortschritt sind bekannte Probleme. Gerade bei Fahrzeugen, die im Dauerbetrieb als Robotaxis unterwegs sind, wäre ein ineffizienter Ladevorgang ein klarer Nachteil.

Ob der E-Auto-Pionier die induktive Lösung rechtzeitig zur Serienproduktion im Griff hat, bleibt abzuwarten. Der manuelle Ladeanschluss könnte deshalb mehr sein als nur eine Übergangslösung.

Sollte zum Start das Cybercabs auf bewährte Ladetechnologie setzen oder voll auf kabelloses Laden bauen? Schreiben Sie Ihre Meinung in die Kommentare.

Quelle Beitragsbild: WHAT’S INSIDE? via X

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