Teslas Plan für Giga Berlin: Kosten sparen und effizienter Autos produzieren

von | 26. Juni 2021 | Gigafactory Grünheide

Teslas Plan für Giga Berlin: Kosten sparen und effizienter Autos produzieren

Bald will Tesla die erste deutsche Gigafactory eröffnen und hierzulande E-Autos produzieren. Die abschließende umweltrechtliche Genehmigung für Giga Berlin in Grünheide steht zwar noch aus, die Planungen und Bauarbeiten laufen aber dennoch schon auf Hochtouren.

Besonderes Augenmerk legt der US-Autobauer in der deutschen Auto-Fabrik auf Effizienz und Kosteneinsparungen.

Tesla mit Gigafactory Grünheide erstmals profitabel?

Nur wenige wissen, dass Tesla mit dem reinen Autogeschäft überhaupt nicht profitabel ist. Herstellung und Materialien sind enorm teuer. Wie also verdient das Unternehmen sein Geld? Den Großteil des Gewinns machen der Handel mit Emissionszertifikaten sowie der Kryptowährung Bitcoins aus.

Das Geschäft mit den E-Fahrzeugen selbst wirft noch keinen Gewinn ab. Dass dies keine nachhaltige Strategie ist, bestätigte auch Teslas Finanzchef Zachary Kirkhorn in einem Interview vergangenen Februar.

Die Produktion der Elektroautos Model 3, S und Co. muss also wesentlich effizienter laufen, soll sie profitabel werden. Hier kommt die Gigafactory Grünheide ins Spiel.

Diese Maßnahmen plant Tesla zur Effizienzsteigerung in Grünheide

Laut rbb-Bericht ist eine der wohl wichtigsten Maßnahmen die Eigenproduktion der Batterien. Mit einer Batteriefabrik in Grünheide kann der Autohersteller die Zellen selbst herstellen, die für die Autos notwendig sind. So müssen Batterien nicht von Zulieferern aus Asien bezogen werden und Tesla erhöht folglich den eigenen Wertschöpfungsanteil.

Eine wichtige Rolle spielt auch die neue Batterietechnologie. Dank einer Vergrößerung der einzelnen Zellen und einer engmaschigeren Verpackung werden weniger Elektroniken pro Modul benötigt, was die Kosten folglich senkt. Auch ist die Batterie nun stabiler und erhöht die Steifigkeit (Beschaffenheit) der Autos.

Das Gießen der Karosserieteile ist auch ein Weg, wie der E-Auto-Pionier in Grünheide Kosten sparen will. Üblicherweise werden bei der Autoproduktion viele kleinere Teile miteinander verbunden. Statt zahlreiche kleine Roboter einzusetzen, setzt Tesla jedoch auf wenige große Maschinen. Diese sollen ganze Karosserieteile in einem Stück gießen.

Gelingt es dem Unternehmen von Elon Musk, alle Maßnahmen erfolgreich in die Fertigungsprozesse zu integrieren, soll die Wertschöpfung auf 35 % erhöht werden. Für gewöhnlich hat ein Autohersteller nicht mehr als 20 % Anteil an Wertschöpfung.

Quelle Beitragsbild: Mit freundlicher Genehmigung von Tesla, Inc.

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