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Tesla: FSD-Zulassung in EU nächste Woche? Auf diese Punkte kommt es an

Tesla: FSD-Zulassung in EU nächste Woche? Auf diese Punkte kommt es an

Tesla steht möglicherweise kurz vor einem wegweisenden Schritt für sein autonomes Fahrsystem in Europa. Eine Entscheidung der niederländischen Behörden über die Zulassung der FSD-Software könnte bereits in der kommenden Woche fallen.

Tesla-FSD: Status der Zulassung in Europa

Kaum ein Thema in der Tesla-Community schlägt derart hohe Wellen wie das Full Self-Driving. Die autonome Fahrsoftware des US-Autobauers ist die fortschrittlichste ihrer Art und in verschiedenen Ländern bereits seit geraumer Zeit in Nutzung.

In den USA, Neuseeland, Australien, Mexiko und vielen weiteren großen Märkten lassen sich Tesla-Fahrer bereits tagtäglich vollautonom von ihrem Auto zu ihrem Ziel bringen. Nur in Europa müssen sich Besitzer noch in Geduld üben, bis das Unternehmen die Hürden der Regulierung überwunden und eine finale Genehmigung bekommen hat.

Wie die FSD-News-Seite „not an fsd tracker“ jetzt berichtet, könnte bereits kommende Woche Bewegung in die Sache kommen.

Entscheidung am 20. März

Laut Aussagen von Tesla-CEO Elon Musk könnte die niederländische Fahrzeugbehörde RDW am 20. März eine Entscheidung über die Zulassung von FSD Supervised treffen:

Die Niederlande spielen dabei eine zentrale Rolle. Wird das System dort genehmigt, könnten andere EU-Länder dank gegenseitiger Anerkennung relativ schnell nachziehen. Dennoch bleibt der Zeitplan vorsichtig formuliert, denn selbst Musk spricht lediglich von einer möglichen Genehmigung.

Erste FSD-Erfahrungen positiv

Während die Genehmigung noch aussteht, laufen die technischen Vorbereitungen bereits. Mehrere Hinweise deuten darauf hin, dass Tesla das FSD schon heute im sogenannten Shadow- oder Testmodus auf europäischen Straßen betreibt.

Aktuelle Demonstrationen bei FSD-Mitfahrten zeigen Fahrzeuge, die komplexe Stadtsituationen meistern. Dazu gehören dichter Verkehr, Radfahrer, Fußgänger und enge Straßenräume, wie sie in vielen europäischen Städten üblich sind:

Tesla sammelt dabei kontinuierlich Daten und hat bereits Millionen Testkilometer auf dem Kontinent zurückgelegt. Diese Daten sollen den Behörden zeigen, dass das System auch unter schwierigen Bedingungen sicher funktioniert.

Entscheidende Faktoren

Mehrere Entwicklungen sprechen dafür, dass Tesla sich in der finalen Phase des Zulassungsprozesses befindet. Besonders fünf Punkte gelten derzeit als entscheidend.

Diese Faktoren schaffen eine solide Grundlage. Dennoch bestimmen letztlich die Regulierungsbehörden das Tempo.

Software bereitet Fahrzeuge vor

Auch auf technischer Seite hat Tesla zuletzt mehrere Anpassungen vorgenommen. Neuere Softwareversionen bringen Funktionen auf europäische Fahrzeuge, die stark an das FSD-Interface in den USA erinnern.

Dazu gehören detailliertere Visualisierungen des Umfelds sowie neue Hinweise beim Überqueren von Ländergrenzen. Diese Warnungen informieren Fahrer darüber, ob bestimmte Funktionen im jeweiligen Land verfügbar sind:

Solche Änderungen gelten als Vorbereitung auf einen möglichen Start des Systems in Europa.

Start wohl schrittweise

Selbst wenn die Genehmigung tatsächlich am 20. März erfolgt, bedeutet das nicht automatisch einen sofortigen Start für alle Kunden. Tesla rollt neue Funktionen traditionell in mehreren Phasen aus.

Zunächst könnten Fahrer in den Niederlanden Zugriff erhalten. Weitere europäische Länder könnten im Laufe des zweiten Quartals folgen. Ein breiterer Rollout in der gesamten EU wäre dann im weiteren Jahresverlauf möglich.

Hohe EU-Standards

Ein Grund für die lange Wartezeit liegt in den strengen europäischen Sicherheitsanforderungen. Fahrerassistenzsysteme müssen detaillierte Regeln erfüllen, die von Verkehrsverhalten bis hin zu Fahrerüberwachung reichen.

Der Elektro-Pionier musste daher zusätzliche Daten liefern und weitere Demonstrationen durchführen. Diese gründliche Prüfung erklärt, warum sich Zeitpläne in der Vergangenheit mehrfach verschoben haben.

Das kann FSD

Die europäische Version wird zunächst als FSD Supervised starten. Das System übernimmt Lenken, Beschleunigen und Bremsen, während der Fahrer weiterhin aufmerksam bleiben und jederzeit eingreifen muss.

Gerade im Stadtverkehr oder auf langen Strecken könnte das System den Fahrstress deutlich reduzieren. Erste Tests zeigen, dass Fahrzeuge potenzielle Gefahren früh erkennen und entsprechend reagieren.

Alles deutet darauf hin, dass der Elektroautobauer der Einführung von FSD in Europa näher kommt als je zuvor. Eine mögliche Entscheidung am 20. März könnte der Startschuss für den nächsten großen Schritt sein. Dennoch bleibt Geduld gefragt. Selbst bei einer Genehmigung wird Tesla das System voraussichtlich schrittweise und unter enger behördlicher Beobachtung ausrollen.

Glauben Sie, dass Tesla-FSD schon bald auf europäischen Straßen verfügbar sein wird? Schreiben Sie Ihre Meinung in die Kommentare.

Quelle Beitragsbild: Mit freundlicher Genehmigung von Tesla, Inc.

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